eic kyf msh nnz uhz tv nt
Anzeige symplr (4)
Di, 09:43 Uhr
12.04.2022
Nordhausen

Linke fordert Null-Euro-Ticket

Die explodierenden Energie- und Kraftstoffpreise sollen durch ein Entlastungspaket der Bundesregierung abgemildert werden. Teil dieses Paketes soll das "9-Euro-Ticket" für den ÖPNV sein. Die Nordhäuser Linke will noch einen Schritt weiter gehen...

Das heißt, für 3 Monate, voraussichtlich ab Juni, soll es bundesweit für jeweils 9 Euro möglich sein, Busse und Straßenbahnen zu nutzen.

Der Nordhäuser Linken in Stadt und Landkreis geht das nicht weit genug. "Aus dem 9-Euro-Ticket muss in Nordhausen ein 0-Euro-Ticket werden" fordern Heike Umbach, Fraktionsvorsitzende im Kreistag und Michael Mohr, ihr städtisches Pendant unisono.

Anzeige symplr (1)
"Das Entlastungspaket der Bundesregierung vergisst, wieder einmal, die Schwächsten: Renter, Bezieher von Sozialleistungen, Studierende", erläutert Umbach. Gerade diese Gruppen, mit geringem Einkommen, seien überproportional von den explodierenden Energiepreisen betroffen und erhielten nur eine geringe oder gar keine direkte Unterstützung aus dem Entlastungspaket. "Genau diese Menschen nutzen aber auch Busse und Straßenbahnen in überwiegendem Maße. Hier können wir für eine kleine zusätzliche Entlastung sorgen" unterstreicht die Sollstedterin.

Michael Mohr ergänzt: "Eine Umstellung der kompletten Tarife für einen begrenzten Zeitraum frisst nur unnötig Verwaltungskosten bei unseren Verkehrbetrieben." Fahrkartenautomaten müssten schließlich umprogrammiert und Tarifinformationen gedruckt werden. "Das kostet nur Geld, das direkt bei den Fahrgästen ankommen kann, wenn auf die Erhebung der 9 Euro verzichtet wird. Der Aufwand für die Verkehrsbetriebe dürfte sich damit ausgleichen" erläutert der Nordhäuser Fraktionsvorsitzende weiter.

Nicht zuletzt bietet das 0-Euro-Ticket eine Chance für den Nordhäuser ÖPNV, sind sich beide sicher. "Wir schaffen damit den Anreiz für Menschen, die jetzt aufs Auto setzen, unsere Busse und Straßenbahnen auszutesten und dabei noch Geld zu sparen, sei es auf dem Arbeitsweg, beim Einkaufen oder auf dem Weg ins Freibad." betonen Umbach und Mohr.

Man hoffe auf eine einheitliche Regelung auf Landesebene. Doch die Nordhäuser Linke will auf "Nummer Sicher" gehen und wird Anträge in Stadtrat und Kreistag einbringen, um das 0-Euro-Ticket in Stadt und Landkreis einzuführen
Stadt- und Kreistagsfraktion die Linke
Autor: red

Anzeige symplr (6)
Kommentare
bella123blau
12.04.2022, 10:44 Uhr
9.-Euro Ticket
schön wäre es mit dem 9.-Euro Ticket deutschlandweit fahren zu können .Wär mal eine gute Idee.
Marino50
12.04.2022, 13:47 Uhr
Null-Euro-Ticket
Würde eigentlich gar keine Arbeit machen. 3 Monate gratis fahren und fertig, Renten- oder Studentenausweis eventuell vorweisen wenn es erforderlich ist bei Kontrollen. Das wars.
grobschmied56
12.04.2022, 13:54 Uhr
Schön, wenn Stadtbewohner für wenig...
... oder lau spazierenfahren können. Nicht ganz so schön für doofe Landeier, die keine nennenswerte Anbindung an ÖPNV haben und aufs Auto angewiesen sind. Die dürfen mit horrenden Spritpreisen die schöne neue Welt der Linken finanzieren.
Echter-Nordhaeuser
12.04.2022, 18:52 Uhr
"Null-Euro-Ticket"
Was soll der ganze Schwachsinn, diese Sachen sind doch nur dafür um die Leute ruhig zu halten. Da denken sie wieder sonst was was sie für die Bevölkerung raus holen. Wenn die arbeitende Bevölkerung Bus und Bahn nutzen soll müssen die auch so fahren wie die Arbeitszeiten sind. Dies nützt eventuell nur Rentner, Arbeitslose und Hartz4er.
Kommentare sind zu diesem Artikel nicht mehr möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige symplr (8)