So, 17:40 Uhr
18.11.2001
Niederlagen für Wacker und Salza
Nordhausen (nnz). Wenn sportlich nichts läuft, läßt das Pech nicht lange auf sich warten. Diese bittere Erkenntnis mußte Wacker 90 Nordhausen wieder einmal im Auswärtsspiel in Gera machen. Als krasser Außenseiter in die ehemalige Bezirkshauptstadt gereist, wollte die Elf von Trainer Jörg Weißhaupt wenigstens das Gesicht wahren und eine ordentliche kämpferische Leistung abliefern.
Was die etwa 120 Zuschauer im weiten Rund des Geraer Stadions zu sehen bekamen, versetzte sie doch in Erstaunen. Der Tabellenvorletzte spielte munter mit. Die Heimmannschaft hatte Mühe, den Gästeabwehrriegel zu knacken. Wacker wartete auf Konterchancen. Gefahr ging allerdings wiederum nur bei Freistößen aus, die meist von Kulbacki getreten wurden. In der 43. Minute gelang Eichelberger per Kopfball der vielumjubelte Führungstreffer für die Platzherren, die allerdings bis dahin nicht überzeugen konnten. Auch in der zweiten Halbzeit sahen die Zuschauer ein ausgeglichenes Spiel, in dem die Nordhäuser weitaus besser spielten, als es der derzeitige Tabellenplatz vermuten ließ. In der 63. Minute erzielte Adam Kulbacki mit einem direkt verwandelten Freistoß aus 18 m den verdienten Ausgleich. Als sich schon alle mit dem leistungsgerechten Unentschieden abgefunden hatten, kam Gera in der 88. Minute zum Führungstreffer. Nach Pohls unglücklicher Abwehr zeigte der Unparteiische auf den Elfmeterpunkt. Zink ließ sich die Chance nicht entgehen. Im Gegenzug wurde Wacker ein klarer Strafstoß verwehrt, als bei einem Abwehrspieler eindeutig die Hand zum Ball ging. Nordhausen stürmte nun mit Mann und Maus, um den möglichen Ausgleich zu erzielen. Aber fast mit dem Abpfiff durch den nicht überzeugenden Schiedsrichter stellte Gera mit einem Konter den schmeichelhaften 3:1-Sieg sicher. Am kommenden Sonnabend empfängt Wacker Einheit Rudolstadt, die ihr letztes Heimspiel gegen den CZ Jena II verloren und derzeit den elften Tabellenplatz einnehmen. Mit einer ähnlich kämpferisch guten Leistung wie in Gera, haben die Wackeren durchaus Chancen auf einen vollen Erfolg.
In der Landesklasse verlor die FSG Salza in Auleben vor 300 zahlenden Zuschauern, darunter etwa 100 aus Salza, das Kreisderby mit 1:3. In der ideenlosen, von vielen Zweikämpfen geprägten Partie gingen die Gastgeber in der 16. Minute in Führung, bauten diese Mitte der ersten Halbzeit mit einem weiteren Treffer aus, ehe die Böhm-Schützlinge durch einen Elfmeter kurz vor dem Pausentee auf 1:2 verkürzten. Die Angriffsbemühungen der Nordhäuser blieben in der zweiten Hälfte erfolglos. Fleischer im Tor der Gastgeber glänzte mit tollen Paraden. Auleben erhöhte nach einem Konter kurz vor Ultimo noch auf 3:1. Für die Salzaer brechen düstere Zeiten an. Mit nur acht Punkten aus zwölf Spielen stehen sie auf einem Abstiegsrang. Am kommenden Sonnabend empfangen sie die Elf aus Hinternah, während Auleben nach Leinefelde muß.
Autor: rhWas die etwa 120 Zuschauer im weiten Rund des Geraer Stadions zu sehen bekamen, versetzte sie doch in Erstaunen. Der Tabellenvorletzte spielte munter mit. Die Heimmannschaft hatte Mühe, den Gästeabwehrriegel zu knacken. Wacker wartete auf Konterchancen. Gefahr ging allerdings wiederum nur bei Freistößen aus, die meist von Kulbacki getreten wurden. In der 43. Minute gelang Eichelberger per Kopfball der vielumjubelte Führungstreffer für die Platzherren, die allerdings bis dahin nicht überzeugen konnten. Auch in der zweiten Halbzeit sahen die Zuschauer ein ausgeglichenes Spiel, in dem die Nordhäuser weitaus besser spielten, als es der derzeitige Tabellenplatz vermuten ließ. In der 63. Minute erzielte Adam Kulbacki mit einem direkt verwandelten Freistoß aus 18 m den verdienten Ausgleich. Als sich schon alle mit dem leistungsgerechten Unentschieden abgefunden hatten, kam Gera in der 88. Minute zum Führungstreffer. Nach Pohls unglücklicher Abwehr zeigte der Unparteiische auf den Elfmeterpunkt. Zink ließ sich die Chance nicht entgehen. Im Gegenzug wurde Wacker ein klarer Strafstoß verwehrt, als bei einem Abwehrspieler eindeutig die Hand zum Ball ging. Nordhausen stürmte nun mit Mann und Maus, um den möglichen Ausgleich zu erzielen. Aber fast mit dem Abpfiff durch den nicht überzeugenden Schiedsrichter stellte Gera mit einem Konter den schmeichelhaften 3:1-Sieg sicher. Am kommenden Sonnabend empfängt Wacker Einheit Rudolstadt, die ihr letztes Heimspiel gegen den CZ Jena II verloren und derzeit den elften Tabellenplatz einnehmen. Mit einer ähnlich kämpferisch guten Leistung wie in Gera, haben die Wackeren durchaus Chancen auf einen vollen Erfolg.
In der Landesklasse verlor die FSG Salza in Auleben vor 300 zahlenden Zuschauern, darunter etwa 100 aus Salza, das Kreisderby mit 1:3. In der ideenlosen, von vielen Zweikämpfen geprägten Partie gingen die Gastgeber in der 16. Minute in Führung, bauten diese Mitte der ersten Halbzeit mit einem weiteren Treffer aus, ehe die Böhm-Schützlinge durch einen Elfmeter kurz vor dem Pausentee auf 1:2 verkürzten. Die Angriffsbemühungen der Nordhäuser blieben in der zweiten Hälfte erfolglos. Fleischer im Tor der Gastgeber glänzte mit tollen Paraden. Auleben erhöhte nach einem Konter kurz vor Ultimo noch auf 3:1. Für die Salzaer brechen düstere Zeiten an. Mit nur acht Punkten aus zwölf Spielen stehen sie auf einem Abstiegsrang. Am kommenden Sonnabend empfangen sie die Elf aus Hinternah, während Auleben nach Leinefelde muß.

