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So, 12:05 Uhr
18.11.2001

Geld reicht nur für Rohbau

Nordhausen (nnz) Große Holzgerüste sollen auf dem Gelände der KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora von den kommenden Bauarbeiten künden. Die Umgestaltung der Gedenkstätte verzögert sich jedoch. nnz mit den Einzelheiten.


Grund für die Verzögerung soll die wesentliche Steigerung der veranschlagten Kosten sein. Die ursprünglich bekannte Summe von rund drei Millionen Mark würde allein schon der Rohbau verschlingen. Das sagte Gedenkstättenleiter Dr. Jens-Christian Wagner am Wochenende der Nachrichtenagentur dpa. Eine neue Summe nannte Wagner nicht, schloß jedoch eine zeitliche Streckung des Bauvorhabens nicht aus. Das 1.000 Quadratmeter große Dokumentationszentrum als Kern der neu gestalteten Gedenkstätte sollte nach nnz-Informationen bereits Ende 2003 fertig sein. „Wir hoffen, das Gebäude am 60. Jahrestag der Befreiung des damaligen Konzentrationslagers zu beziehen, also am 11. April 2005.

Die Besucher würden jetzt schon ein sehr großes Interesse an der Neukonzeption zeigen, machte Wagner deutlich. Mittelbau Dora soll in den kommenden Jahren zum zentralen Erinnerungsort für Zwangsarbeit in der Zeit des Nationalsozialismus ausgebaut werden, dafür stellt allein die Bundesregierung 1,5 Millionen Mark zur Verfügung.

Zur Ausschreibung des Architektenwettbewerbes und zur Konzeption finden Sie umfangreiches Material im nnz-Archiv.
Autor: nnz

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