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Fr, 10:19 Uhr
01.04.2022
Ein offenes Wort der Seniorenvertretung

Soll alles so bleiben, wie es mangelhaft ist?

Die Seniorenvertretung der Stadt Nordhausen richtet sich in einem offenen Brief an die Verantwortungsträger der Stadt. Trotz mehrfacher Gespräche habe man keine konstruktiven Ergebnisse erzielen können...

Im Gespräch mit dem Oberbürgermeister und mit der Bürgermeisterin berieten wir, wie der Mangel an öffentlichen Toiletten überwunden und die behindertengerechte Ausgestaltung der Stadt verbessert werden können.

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Unsere Gesprächspartner erkannten die Probleme als tatsächlich vorhanden an. Trotzdem erzielten wir keine konstruktiven Ergebnisse zu deren Abstellung. Geldsorgen, nicht beherrschbarer Vandalismus, fehlender „Man-Power“ und anderes wurden als Ursachen dafür genannt, dass diese Mängel nicht jetzt und vielleicht sogar auf lange Sicht nicht abstellbar seien. In anderen Städten sei die Lage ähnlich. Natürlich sind das reale Probleme, aber wir verspürten eine Art Verzagtheit. Doch „Schicksalsergebenheit“ ist keine Lösung.

Die Stadt muss endlich konkret werden und mit sichtbaren Lösungsschritten beginnen. Wir brauchen mehr öffentliche Toiletten, mehr Sitzplätze zum Ausruhen, ein System passantenfreundlicher Informationen über wichtiges Lokales usw. Und das alles nicht nur, aber auch für Senioren, Behinderte, Besucher unserer Stadt. Das ist eine Frage unseres sozialen, kulturellen Niveaus - für heute und für die Zukunft. Wir fordern dazu auf, gemeinsam ans Werk zu gehen.

Der Vorstand der Seniorenvertretung der Stadt Nordhausen
Autor: red

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Kommentare
DDR-Facharbeiter
01.04.2022, 13:56 Uhr
Gesundheitsamt muss durch öffentliche WC "Hygieneschutz auf Weltniveau" erzwingen
Wohngebiete ohne schnell zu erreichende "Öffentliche Toiletten" wie immer noch am Bahnhof Nordhausen können zu Seuchenherden  verkommen.
Feuchte Sitze oder Tropfen am Boden im Bus oder in der Straßenbahn sind ein ekliges  Alarmzeichen ! In Zeiten von Pandemien ist es unerträglich, dass menschliche Ausscheidungen wie im Mittelalter nicht umweltgerecht entsorgt werden können.
Da sollte man das Gesundheitsamt aufrufen,  den Hygieneschutz in Wohngebieten auf Weltniveau zu bringen. Bereits  vor 1900 gab es in den  Dorf-Bahnhöfen  in der Grafschaft Hohnstein Bahnhofs-WC oder auch auf einem Nebengleis ein Personenwagen mit Plumsklo, Spülwassertank und Auffangbehälter.
Auch  Meister in "Ham wa nich im Plan"- Ausreden sollten wissen, dass es
verschieden grosse  Toilettenkabinen mit Zeitschloss , Selbstreinigung und Überwachungs-Installationen zu kaufen und zu leasen gibt.
Gut geführte Kommunen lassen sowas an  sozialen Brennpunkten,  Ausflugszielen oder bei Großveranstaltungen aufstellen.
Metallene  Sitzbänke zerstören ist schwerer als Holzbänke in jugendlichem Übermut zu zersplittern. Es gibt sicher Gönner, die gern mal eine eisenfeste Bank spendieren, vielleicht auch zur Wiedergutmachung eigener jugendlicher Untaten...
Chloe
01.04.2022, 16:32 Uhr
Eine Frage des Geldes
Auf die Toilette gehen zu wollen, ist ein grundlegendes menschliches Bedürfnis. Ein grundsätzliches Recht auf eine öffentliche Toilette gibt es dagegen nicht.
Eine Verpflichtung der Kommunen, ihren Bürgern kostenlos öffentliche Toiletten Verfügung zu stellen, besteht nach Auffassung ohnehin nach keinem rechtlichen Gesichtspunkt. Weder nach der Gemeindeordnung noch nach dem Grundgesetz sei der Staat verpflichtet, individuell zurechenbaren Leistungen der Daseinsvorsorge kostenlos zu erbringen.

Traurig, aber wahr!
DDR-Facharbeiter
01.04.2022, 20:09 Uhr
Kein öffentliches Klo am Bahnhof ist Verstoss gegen Hygieneschutz an einem Verkehrs-Knoten-Punkt
Kein öffentliches Klo am Bahnhof ist Verstoss gegen Hygieneschutz an einem Verkehrs-Knoten-Punkt.Niemand von den Senioren hat im Gespräch mit dem Oberbürgermeister  Buchmann und  der Bürgermeisterin Rieger "kostenlose" öffentliche Toiletten verlangt. 
Vielmehr ging es laut Text darum, wie .."der Mangel an öffentlichen Toiletten überwunden und die behindertengerechte Ausgestaltung der Stadt verbessert werden können."
Jeder Bürger hat  einen Anspruch auf 1. umweltschonende Entsorgung seiner Abfälle unter Achtung seiner Würde (§1 Grundgesetz) und
2. Rücksichtnahme auf seine menschlichen Bedürfnisse als Behinderter.
Dass diese Anlagen bezahlt werden müssen, weil sie nicht vom Himmel fallen, lernt jeder 
denkfähige Mensch bei seiner Erziehung und Ausbildung. 
Deshalb ist es selbstverständlich, dass man für die Benutzung eines WC etwas bezahlt.
Man bezahlt ja auch Abwassergebühren. 
Egal ob in einer Stadt , auf der Autobahn oder in einer Gaststätte
Auch das  eigenen Klo benutzt man nicht umsonst.
Man bezahlt anteilig Wasser, Strom usw  bei der Verrichtung seines Geschäftes..
Zu Recht beanstanden die Nordhäuser Bürger, das die Stadtverwaltung Nordhausen es bisher nicht geschafft hat, den Passanten an den Bahnhöfen  eine kostenpflichtige hygienische WC-Anlage bereitzustellen.
Im Sinne des Hygiene- Schutzes - noch dazu in Zeiten einer todbringenden Pandemie - ist das nach meiner Meinung fahrlässig . 
Gudrun1974
01.04.2022, 21:15 Uhr
Das "Nordhäuser System"...
... oben im Rathaus schafft es nicht ein Klo am Bahnhof zu betreiben.... Aber nach der Kulturbibliothek nun auch ein Theater mit zig Millionen Euro Überziehung in die Landschaft zu setzen. Die Einwohnerzahl geht derweil Richtung 30.000... Dieses Ungleichgewicht geht nicht mehr lange gut. NDH braucht den Neustart, diesesmal aber einen wirklichen.....
DDR-Facharbeiter
13.04.2022, 13:45 Uhr
Bürger brauchen in Stadtmitte ein Polizei-Revier und Notruf-Säulen an den sozialen Brennpunkten.
Wir brauchen auch in Stadtmitte ein Polizei-Revier und Notruf-Säulen an den sozialen Brennpunkten.
Beim Gespräch der Stadtverwaltung mit der Seniorenvertretung über fehlende Einrichtungen wie öffentliche Toiletten, Sitzplätze zum Ausruhen, passantenfreundliche Informationen über wichtiges Lokales usw redete man sich mit "Geldmangel, fehlender manpower (auf Deutsch: fehlende Arbeitskräfte) und Vandalismus" heraus.
In anderen Städten sei die Lage ähnlich. Geldmangel ? Nordhausen gehört bei weitem nicht zu den höchstverschuldeten Städten Deutschlands. Spitzenschuldner Kaiserslautern jammert über 12'000 Euro Schulden pro Einwohner.
Natürlich sind das reale Probleme, aber die Senioren-Vertreter verspürten eine Art Verzagtheit beim Herrn Oberbürgermeister und bei Frau Bürgermeisterin..
Vandalismus ? Ich wollte unlängst einen Blech-Schaden in der Rathaus-Tiefgarage melden. Wo ist die nächste Polizei-Station ?
In meiner Jugendzeit war im Stadthaus an der Rautenstrasse ein Polizeirevier.
Fehlanzeige, da ist der Stadttourismus drin. Fragen konnte ich nicht, weil der Stadttourismus geschlossen war.
Ein freundlicher Passant sagte: "Das nächste Revier ist am Darrweg."
Zu Fuss ist mir das zu weit. Radfahren kann ich altersbedingt wegen Sturzgefahr nicht mehr. Da muss ich wohl ich eine Taxe nehmen, wenn ich kein Motorfahrzeug habe...
Das ist den Bürgern und Stadt- Besuchern unzumutbar..
Will ich Vandalismus im Park Hohenrode melden, ist der nächste Kontaktbereichs-Polizei-Beamte in Ilfeld, Ilgerstrasse ! Kein Wunder, dass der Vandalismus in Nordhausen um sich greift wie in den Slum-Vierteln Berlins..
Die Stadtverwaltung muss endlich aktiv werden und mit sichtbaren Lösungsschritten beginnen. Wir brauchen auch in Stadtmitte ein Polizei-Revier und Notruf-Säulen an den sozialen Brennpunkten.
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