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Di, 09:13 Uhr
20.12.2005

Auf geht’s – zum Endspurt

Nordhausen/Wernigerode (nnz). Was die Nordhäuser hinter sich haben, das steht den Menschen in Wernigerode im kommenden Jahr bevor. Es soll das Großereignis der Harzstadt sein...


Einen positiven Jahresabschluss 2005 zogen jetzt die Geschäftsführung der Landesgartenschau Wernigerode 2006 GmbH und die Stadt Wernigerode. „Genau vier Monate vor der Eröffnung der Landesgartenschau können wir stolz auf das Erreichte sein. Viele von uns hätten nicht gedacht, dass wir es in diesem Jahr noch soweit schaffen“, zog Ludwig Hoffmann, Oberbürgermeister der Stadt Wernigerode sein Fazit.

Insgesamt sind 90 % der investiven Baumaßnahmen abgeschlossen, 100 Themengärten gebaut, ca. 7 km neue Wege und Straßen angelegt, 200 Bäume im Bürgerwäldchen gepflanzt, über 100.000 Frühjahrszwiebeln in die Erde gesetzt, 18.000 Rosen gesetzt, sieben Spiellandschaften entstanden und vieles mehr. „Wir sind mit unserem Vorbereitungsstand zufrieden. Sowohl die investiven Baumaßnahmen als auch die Vorbereitungen der eigentlichen Durchführung der Landesgartenschau liegen im Soll“, so Erhard Skupch, Geschäftsführer der Landesgartenschau.

Burkhard Rudo, Baudezernent der Stadt und somit oberster Bauherr der Landesgartenschau unterstrich die Synergiewirkung der Landesgartenschau. „Bis zum Beginn am 15. April 2006 werden wir etwa 35 Millionen Euro im gesamten Stadtgebiet für Infrastrukturprojekte, Stadtumbauprojekte, Wohnumfeldverbesserung und nicht zuletzt gärtnerisch hochwertige Landschaftsgestaltung und Architektur ausgeben. Solch einen Umfang an Veränderungen hat Wernigerode noch nie erlebt“. Ein echtes Highlight wird noch im März 2006 entstehen. Der große Aussichtsturm auf dem Gelände der Landesgartenschau kann gebaut werden und wird sicherlich zu den meistbesuchten Punkten auf dem Gelände gehören.

Dr. Werner Wandelt, Geschäftsführer der Fördergesellschaft für Landesgartenschauen im Land Sachsen-Anhalt unterstrich die Vielfältigkeit der gärtnerischen Themen. In Wernigerode sei es gelungen „viele Architekten und Planer mit ins Boot zu holen“. Bis zur Eröffnung sei aber noch einiges an Arbeit zu erwarten. So muss der vielfältige Frühjahrsflor in die Erde gebracht werden, sämtliche temporären Bauten aufgestellt und die aufwendigen Hallenschauen aufgebaut werden. „Das werden noch ereignisreiche dreieinhalb Monate“, versprach Erhard Skupch.

Andreas Heinrich bot schon einmal einen Ausblick auf die vielen Veranstaltungen. „Mehr als 600 haben wir jetzt schon fest gebucht, darunter Highlights, wie die MDR-Veranstaltungen und das Multimediaevent im Mai“. Neben diesen Highlights versprechen die unterschiedlichsten Kunstprojekte ein echter Hingucker zu werden. „Offene Augen im Gelände werden sich mit Sicherheit lohnen“, so Andreas Heinrich.

Oberbürgermeister Ludwig Hoffmann unterstrich abschließend die enge Verzahnung der Stadt Wernigerode mit dem Land Sachsen-Anhalt ohne dessen finanzielle Unterstützung ein solches Mammutprojekt nicht realisierbar gewesen wäre. „Ich freue mich auf die 2. Landesgartenschau Sachsen-Anhalts in Wernigerode!“
Autor: nnz

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