Di, 07:47 Uhr
20.12.2005
Unerfreulich
Nordhausen (nnz). Für künftige Häuslerbauer scheinen in den nächsten Wochen und Monaten schwere Zeiten anzubrechen. Nicht nur, dass die Eigenheimzulage abgeschafft wird, auch die Baupreise sind nicht mehr das, was sie einst mal waren. Sie klettern nach oben. Einzelheiten mit einem kostenlosen Klick.
Der Baupreisindex für den Neubau konventionell gefertigter Wohngebäude einschließlich Umsatzsteuer stieg nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik von August bis November 2005 von 103,7 auf 104,1 (Basis: 2000 = 100). Der Preisanstieg gegenüber August 2005 um 0,4 Prozent ist sowohl auf höhere Preise für Rohbauarbeiten (+ 0,4 Prozent) als auch für Ausbauarbeiten (+ 0,5 Prozent) zurückzuführen.
Für die Rohbaupreise bedeutet der Preisanstieg eine Trendwende, denn in den letzten Erhebungsmonaten blieben die Preise für Rohbauarbeiten unverändert oder hatten eine leicht rückläufige Tendenz. Verursacht wurde der Preisanstieg gegenüber August 2005 u.a. durch überdurchschnittliche Preiserhöhungen für Klempnerarbeiten (+ 1,5 Prozent), für Beton- und Stahlbetonarbeiten sowie Entwässerungskanalarbeiten (jeweils + 0,7 Prozent). Wesentliche Preisnachlässe konnten dagegen nur für Verbauarbeiten (- 2,4 Prozent) ermittelt werden.
Bei den einzelnen Bauleistungsarten des Ausbaugewerbes streute die Preisentwicklung noch deutlicher als bei den Rohbaupreisen. So stiegen die Preise für Arbeiten an Nieder- und Mittelspannungsanlagen von August bis November um 2,6 Prozent. Tapezier- und Parkettarbeiten waren um jeweils 1,4 Prozent und Bodenbelagarbeiten um 1,3 Prozent teuerer.
Rückläufig waren die Preise u.a. für Dämmarbeiten an technischen Anlagen (- 1,5 Prozent), Fliesen- und Plattenarbeiten (- 1,3 Prozent) sowie Estricharbeiten (- 0,9 Prozent).
Von November 2004 bis November 2005 erhöhten sich die Baupreise für den Neubau von Wohngebäuden um 1,3 Prozent. Das ist die niedrigste Jahresteuerungsrate der letzten vier Erhebungsmonate (August 1,4 Prozent, Mai 1,7 und Februar 2,1 Prozent).
Auch die Baupreise für die Errichtung von Nichtwohngebäuden stiegen im Vergleich zum November 2004. Die höchste Jahresteuerungsrate wurde mit 2,0 Prozent für den Bau von gewerblichen Betriebsgebäuden ermittelt. Die Errichtung von Bürogebäuden war im November 2005 um 1,2 Prozent teuerer als vor Jahresfrist.
Bei der Instandhaltung von Wohngebäuden setzte sich der Trend der letzten Erhebungen fort. Während sich die Instandhaltung von Mehrfamiliengebäuden (ohne Schönheitsreparatur) gegenüber November 2004 um 2,6 Prozent verteuerte, sanken die Preise für Schönheitsreparaturen in einer Wohnung im gleichen Zeitraum um 0,6 Prozent.
Autor: nnzDer Baupreisindex für den Neubau konventionell gefertigter Wohngebäude einschließlich Umsatzsteuer stieg nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik von August bis November 2005 von 103,7 auf 104,1 (Basis: 2000 = 100). Der Preisanstieg gegenüber August 2005 um 0,4 Prozent ist sowohl auf höhere Preise für Rohbauarbeiten (+ 0,4 Prozent) als auch für Ausbauarbeiten (+ 0,5 Prozent) zurückzuführen.
Für die Rohbaupreise bedeutet der Preisanstieg eine Trendwende, denn in den letzten Erhebungsmonaten blieben die Preise für Rohbauarbeiten unverändert oder hatten eine leicht rückläufige Tendenz. Verursacht wurde der Preisanstieg gegenüber August 2005 u.a. durch überdurchschnittliche Preiserhöhungen für Klempnerarbeiten (+ 1,5 Prozent), für Beton- und Stahlbetonarbeiten sowie Entwässerungskanalarbeiten (jeweils + 0,7 Prozent). Wesentliche Preisnachlässe konnten dagegen nur für Verbauarbeiten (- 2,4 Prozent) ermittelt werden.
Bei den einzelnen Bauleistungsarten des Ausbaugewerbes streute die Preisentwicklung noch deutlicher als bei den Rohbaupreisen. So stiegen die Preise für Arbeiten an Nieder- und Mittelspannungsanlagen von August bis November um 2,6 Prozent. Tapezier- und Parkettarbeiten waren um jeweils 1,4 Prozent und Bodenbelagarbeiten um 1,3 Prozent teuerer.
Rückläufig waren die Preise u.a. für Dämmarbeiten an technischen Anlagen (- 1,5 Prozent), Fliesen- und Plattenarbeiten (- 1,3 Prozent) sowie Estricharbeiten (- 0,9 Prozent).
Von November 2004 bis November 2005 erhöhten sich die Baupreise für den Neubau von Wohngebäuden um 1,3 Prozent. Das ist die niedrigste Jahresteuerungsrate der letzten vier Erhebungsmonate (August 1,4 Prozent, Mai 1,7 und Februar 2,1 Prozent).
Auch die Baupreise für die Errichtung von Nichtwohngebäuden stiegen im Vergleich zum November 2004. Die höchste Jahresteuerungsrate wurde mit 2,0 Prozent für den Bau von gewerblichen Betriebsgebäuden ermittelt. Die Errichtung von Bürogebäuden war im November 2005 um 1,2 Prozent teuerer als vor Jahresfrist.
Bei der Instandhaltung von Wohngebäuden setzte sich der Trend der letzten Erhebungen fort. Während sich die Instandhaltung von Mehrfamiliengebäuden (ohne Schönheitsreparatur) gegenüber November 2004 um 2,6 Prozent verteuerte, sanken die Preise für Schönheitsreparaturen in einer Wohnung im gleichen Zeitraum um 0,6 Prozent.


