Mi, 10:40 Uhr
23.03.2022
Thüringer Landesamt für Statistik
Thüringer Kommunen gaben 6,5 Milliarden Euro aus
Die Ausgaben der Thüringer Kommunen betrugen im Rechnungsjahr 2020 auf Basis der Rechnungsabschlüsse 6,5 Milliarden Euro. Nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik wurden damit im Vergleich zum Jahr zuvor 370 Millionen Euro mehr ausgegeben (+6,0 Prozent)...
Demgegenüber erhöhten sich die Einnahmen im Jahr 2020 um 430 Millionen Euro auf insgesamt 6,7 Milliarden Euro (+6,9 Prozent).
Mit 2,6 Milliarden Euro stellt der Bereich der sozialen Sicherung die größte Ausgabenposition im Jahr 2020 dar und hat damit einen Anteil von 40,5 Prozent am Gesamtvolumen der Ausgaben. Im Vergleich zum Vorjahr stiegen die Ausgaben um 86 Millionen Euro (+3,4 Prozent).
Gleichzeitig erhöhten sich die Einnahmen in diesem Bereich um 95 Millionen Euro (+9,2 Prozent) auf insgesamt 1,1 Milliarden Euro.
Für den Bereich Schulen wurden 474 Millionen Euro ausgegeben. Dies entspricht einem Anteil von 7,3 Prozent an den Ausgaben insgesamt. Damit wurden im Vergleich zum Vorjahr 24 Millionen Euro (+5,4 Prozent) mehr für den Schulbereich verausgabt. Im Vergleich zu 2020 verringerten sich die Ein- nahmen für die Schulen um 13 Millionen Euro (-5,7 Prozent) und beliefen sich auf insgesamt 222 Mi lionen Euro.
Für Bau-, Wohnungswesen und Verkehr stiegen die Ausgaben gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 38 Millionen Euro (+5,7 Prozent) auf 704 Millionen Euro und hatten damit einen Anteil von 10,8 Prozent am Gesamtvolumen. Demgegenüber wurden in diesem Bereich Einnahmen in Höhe von 274 Millionen Euro verbucht und damit 12 Millionen Euro weniger (-4,1 Prozent) als im Jahr 2019.
Der Hauptanteil der Einnahmen der Thüringer Kommunen, wie die Steuereinnahmen und die Zah- lungen aus dem Finanzausgleich, wird im Bereich der Allgemeinen Finanzwirtschaft verbucht. Hier erhöhten sich im Jahr 2020 die Einnahmen um 314 Millionen Euro (+8,1 Prozent) auf insgesamt 4,2 Milliarden Euro. Während die Kommunen mit 1,7 Milliarden Euro fast 99 Millionen Euro (-5,4 Prozent) weniger Steuereinnahmen als 2019 verbuchen konnten, erhielten sie vom Land 1,4 Milliarden Euro und damit 100 Millionen Euro mehr Schlüsselzuweisungen (+8,0 Prozent) als im Jahr zuvor.
Die Ausgaben im Bereich der allgemeinen Finanzwirtschaft stiegen um 112 Millionen Euro auf insgesamt 503 Millionen Euro (+28,7 Prozent). Während für die Zins- und Tilgungsleistungen 260 Millionen Euro und damit 28 Millionen Euro (+12,3 Prozent) mehr als im Jahr 2019 aufgewendet werden mussten, wurden gleichzeitig den Rücklagen 204 Millionen Euro und damit 90 Millionen Euro mehr (+78,0 Prozent) als im Jahr zuvor zugeführt.
Demgegenüber wurden 96 Millionen Euro den Rücklagen entnommen, dies waren 7 Millionen Euro weniger (-6,6 Prozent) als im Vorjahreszeitraum.
Bitte beachten:
Zur Vermeidung von Doppelzählungen wurden die Bruttoausgaben bzw. -einnahmen jeweils um die Zahlungen von gleicher Ebene (dabei handelt es sich um den Zahlungsverkehr der Gemeinden und Gemeindeverbände untereinander) und um die haushaltstechnischen Verrechnungen bereinigt.
Autor: redDemgegenüber erhöhten sich die Einnahmen im Jahr 2020 um 430 Millionen Euro auf insgesamt 6,7 Milliarden Euro (+6,9 Prozent).
Mit 2,6 Milliarden Euro stellt der Bereich der sozialen Sicherung die größte Ausgabenposition im Jahr 2020 dar und hat damit einen Anteil von 40,5 Prozent am Gesamtvolumen der Ausgaben. Im Vergleich zum Vorjahr stiegen die Ausgaben um 86 Millionen Euro (+3,4 Prozent).
Gleichzeitig erhöhten sich die Einnahmen in diesem Bereich um 95 Millionen Euro (+9,2 Prozent) auf insgesamt 1,1 Milliarden Euro.
Für den Bereich Schulen wurden 474 Millionen Euro ausgegeben. Dies entspricht einem Anteil von 7,3 Prozent an den Ausgaben insgesamt. Damit wurden im Vergleich zum Vorjahr 24 Millionen Euro (+5,4 Prozent) mehr für den Schulbereich verausgabt. Im Vergleich zu 2020 verringerten sich die Ein- nahmen für die Schulen um 13 Millionen Euro (-5,7 Prozent) und beliefen sich auf insgesamt 222 Mi lionen Euro.
Für Bau-, Wohnungswesen und Verkehr stiegen die Ausgaben gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 38 Millionen Euro (+5,7 Prozent) auf 704 Millionen Euro und hatten damit einen Anteil von 10,8 Prozent am Gesamtvolumen. Demgegenüber wurden in diesem Bereich Einnahmen in Höhe von 274 Millionen Euro verbucht und damit 12 Millionen Euro weniger (-4,1 Prozent) als im Jahr 2019.
Der Hauptanteil der Einnahmen der Thüringer Kommunen, wie die Steuereinnahmen und die Zah- lungen aus dem Finanzausgleich, wird im Bereich der Allgemeinen Finanzwirtschaft verbucht. Hier erhöhten sich im Jahr 2020 die Einnahmen um 314 Millionen Euro (+8,1 Prozent) auf insgesamt 4,2 Milliarden Euro. Während die Kommunen mit 1,7 Milliarden Euro fast 99 Millionen Euro (-5,4 Prozent) weniger Steuereinnahmen als 2019 verbuchen konnten, erhielten sie vom Land 1,4 Milliarden Euro und damit 100 Millionen Euro mehr Schlüsselzuweisungen (+8,0 Prozent) als im Jahr zuvor.
Die Ausgaben im Bereich der allgemeinen Finanzwirtschaft stiegen um 112 Millionen Euro auf insgesamt 503 Millionen Euro (+28,7 Prozent). Während für die Zins- und Tilgungsleistungen 260 Millionen Euro und damit 28 Millionen Euro (+12,3 Prozent) mehr als im Jahr 2019 aufgewendet werden mussten, wurden gleichzeitig den Rücklagen 204 Millionen Euro und damit 90 Millionen Euro mehr (+78,0 Prozent) als im Jahr zuvor zugeführt.
Demgegenüber wurden 96 Millionen Euro den Rücklagen entnommen, dies waren 7 Millionen Euro weniger (-6,6 Prozent) als im Vorjahreszeitraum.
Bitte beachten:
Zur Vermeidung von Doppelzählungen wurden die Bruttoausgaben bzw. -einnahmen jeweils um die Zahlungen von gleicher Ebene (dabei handelt es sich um den Zahlungsverkehr der Gemeinden und Gemeindeverbände untereinander) und um die haushaltstechnischen Verrechnungen bereinigt.

