Do, 18:29 Uhr
03.03.2022
Unterstützung für Kriegs-Flüchtlinge angelaufen
Spendenkonto für Ukrainer eingerichtet
Niels Neu eröffnete als Vorsitzender des Nordthüringer Unternehmerverbandes ein außergewöhnliches Pressegespräch in den Konferenzräumen der Kreissparkasse. Zentrales Thema war die Situation in der Ukraine…
Von links: Sparkassenvorstand Thomas Seeber, Egon Primas, Silvia Böhme, Svitlana Lutsiv, Alla Lagovska und Niels Neu (Foto: nnz)
Das ist ein ganz schlimmer Krieg, was da in der Ukraine passiert. Wir müssen mit unseren Mitteln den Menschen helfen, wenn sie als Flüchtlinge zu uns kommen”, sagte Neu. Der reflektierte in kurzen Worten die Folgen die bisherigen wirtschaftlichen Folgen des Konfliktes zwischen Russland und der Ukraine, der sich vor allem an den Preisschildern an den Tankstellen widerspiegelt.
Eine begürtige Ukrainerin schilderte die Erlebnisse ihres Bruders, der in der gemeinsamen Heimat kämpft. In der Ukraine sterben Frauen und Kinder, es wird auf Leute, auf Autos geschossen, die durch die Straßen fahren. Kinder würden erfrieren.” Sie selber sei froh, dass ihr Kind in Deutschland leben kann. Sie ist beeindruckt und froh, dass die Deutschen sich so solidarisch zeigten. Wenn wir diesen Krieg gewinnen, dann wird das ein Sieg der ganzen Welt sein”, so Alla Lagovska, die seit 22 Jahren in Deutschland lebt.
Egon Primas berichtete über die langjährige Zusammenarbeit zwischen beiden Ländern im Pflegebereich. Damals wurden 15 Pflegekräfte nach Neustadt geholt. Die Zusammenarbeit sei durch diesen Angriffskrieg von Putin gestört. Die russischen Nachrichten seien Lügen, vor allem im Bezug auf die auslösenden Momente, wie sie gern den Staatsmedien in Russland zu entnehmen seien. Der Gouverneur von Lemberg habe Egon Primas angerufen und um die Zusendung von 10.000 Helmen und Schutzwesten gebeten. Da musste selbst der erfahrene Politiker zugeben, dass das eine Nummer zu groß ist für den Landkreis Nordhausen.
Also wird geholfen, wird gespendet und werden Hilfsgüter organisiert. Vor Ort. Dazu werden Unternehmen, Apotheken, das Südharz Klinikum und der Landkreis Nordhausen mit im Boot” sein. Selbstverständlich wird der Unternehmerverband sich diesem Ansinnen nicht entziehen und will helfen. Kurzfristig mit einer Spende von 1.000 Euro. Dazu wurde bei der Kreissparkasse unter der IBAN DE14 8205 4052 0305 0005 00 - Kennwort: Bund der Vertriebenen eingerichtet. Das Kreditinstitut wird sich mit der gleichen Summe beteiligen. Das Geld soll dazu dienen, dass sich hier ankommende Flüchtlinge nach ihrer Ankunft unbürokratisch die notwendigsten Dinge kaufen können. Darüber hinaus wird auch der deutsch-ukrainische Pflegeverband 1.000 Euro besteuern, sagte heute Nachmittag die stellvertretende Verbandsvorsitzende, Silvia Böhme und zusätzlich hinaus eine Plattform für das Sammeln von Sachspenden bereitstellen. Der Unternehmerverband wird seinerseits sicherstellen, dass das Geld unmittelbar dorthin kommen wird, wo es auch gebraucht wird.
Vizelandrat Stefan Nüßle informierte, dass heute Nachmittag die erste Familie über die Erstaufnahmeeinrichtung Suhl in den Landkreis Nordhausen kam. Darüber hinaus habe es bereits private Initiativen zur Aufnahme gegeben.
Peter-Stefan Greiner
Autor: psg
Von links: Sparkassenvorstand Thomas Seeber, Egon Primas, Silvia Böhme, Svitlana Lutsiv, Alla Lagovska und Niels Neu (Foto: nnz)
Das ist ein ganz schlimmer Krieg, was da in der Ukraine passiert. Wir müssen mit unseren Mitteln den Menschen helfen, wenn sie als Flüchtlinge zu uns kommen”, sagte Neu. Der reflektierte in kurzen Worten die Folgen die bisherigen wirtschaftlichen Folgen des Konfliktes zwischen Russland und der Ukraine, der sich vor allem an den Preisschildern an den Tankstellen widerspiegelt.
Eine begürtige Ukrainerin schilderte die Erlebnisse ihres Bruders, der in der gemeinsamen Heimat kämpft. In der Ukraine sterben Frauen und Kinder, es wird auf Leute, auf Autos geschossen, die durch die Straßen fahren. Kinder würden erfrieren.” Sie selber sei froh, dass ihr Kind in Deutschland leben kann. Sie ist beeindruckt und froh, dass die Deutschen sich so solidarisch zeigten. Wenn wir diesen Krieg gewinnen, dann wird das ein Sieg der ganzen Welt sein”, so Alla Lagovska, die seit 22 Jahren in Deutschland lebt.
Egon Primas berichtete über die langjährige Zusammenarbeit zwischen beiden Ländern im Pflegebereich. Damals wurden 15 Pflegekräfte nach Neustadt geholt. Die Zusammenarbeit sei durch diesen Angriffskrieg von Putin gestört. Die russischen Nachrichten seien Lügen, vor allem im Bezug auf die auslösenden Momente, wie sie gern den Staatsmedien in Russland zu entnehmen seien. Der Gouverneur von Lemberg habe Egon Primas angerufen und um die Zusendung von 10.000 Helmen und Schutzwesten gebeten. Da musste selbst der erfahrene Politiker zugeben, dass das eine Nummer zu groß ist für den Landkreis Nordhausen.
Also wird geholfen, wird gespendet und werden Hilfsgüter organisiert. Vor Ort. Dazu werden Unternehmen, Apotheken, das Südharz Klinikum und der Landkreis Nordhausen mit im Boot” sein. Selbstverständlich wird der Unternehmerverband sich diesem Ansinnen nicht entziehen und will helfen. Kurzfristig mit einer Spende von 1.000 Euro. Dazu wurde bei der Kreissparkasse unter der IBAN DE14 8205 4052 0305 0005 00 - Kennwort: Bund der Vertriebenen eingerichtet. Das Kreditinstitut wird sich mit der gleichen Summe beteiligen. Das Geld soll dazu dienen, dass sich hier ankommende Flüchtlinge nach ihrer Ankunft unbürokratisch die notwendigsten Dinge kaufen können. Darüber hinaus wird auch der deutsch-ukrainische Pflegeverband 1.000 Euro besteuern, sagte heute Nachmittag die stellvertretende Verbandsvorsitzende, Silvia Böhme und zusätzlich hinaus eine Plattform für das Sammeln von Sachspenden bereitstellen. Der Unternehmerverband wird seinerseits sicherstellen, dass das Geld unmittelbar dorthin kommen wird, wo es auch gebraucht wird.
Vizelandrat Stefan Nüßle informierte, dass heute Nachmittag die erste Familie über die Erstaufnahmeeinrichtung Suhl in den Landkreis Nordhausen kam. Darüber hinaus habe es bereits private Initiativen zur Aufnahme gegeben.
Peter-Stefan Greiner


