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Fr, 08:06 Uhr
18.02.2022
Stadträte korrigieren Haushaltsvorlage des OB

Haushalt ohne roten Faden

Bereits die ersten Vorlagen für den Haushalt 2022 der Stadt Nordhausen aus dem Herbst letzten Jahres waren inakzeptabel. Geplant waren Steuererhöhungen, die die Bürgerinnen und Bürger hart getroffen hätten sowie die ersatzlose Streichung der Zuschüsse für die Gemeinschaftsverpflegung der Kindertagesstätten. das meint der SPD-Stadtrat Hans Georg Müller...

"Fraktionsübergreifend wurden diese Planungen abgelehnt. Geblieben ist ein Imageschaden unserer Stadt."

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Auch der vom Oberbürgermeister geänderte Haushaltsentwurf vom 21. Januar konnte in der vorgelegten Form nicht auf Zustimmung treffen. Zuschüsse für kulturelle Zwecke wie das IFA Museum, dem Park Hohenrode und der vielen Kulturvereine sollten von vormals 130.000 Euro auf 30.000 Euro gekürzt werden. Auch der Zuschuss an Sportvereine sollte zum Vorjahr 12.400 Euro geringer ausfallen. Das sind nur einige Beispiele.

Nach der Intervention der Fraktionen stehen jetzt für kulturelle Förderungen 100.000 Euro im Plan und die Sportförderung verbleibt auf dem Vorjahrsniveau.
Bereits beschlossene und begonnene Maßnahmen wie der Blasiikirchplatz, das Baugebiet Nordhausen Ost für junge Familien wurde durch den Druck der Stadträte im Haushaltsplan verankert und werden weiter vorangetrieben.

"Dem Haushalt fehlt insgesamt der rote Faden. Was soll erreicht werden im Jahr 2022? Was können wir den Menschen nach zwei Jahren Corona noch abverlangen? Was ist zu tun, um das Gemeinsame zu fördern und dem Gemeinsinn mehr Raum zu geben?", fragt Müller.

Auch der Stellenplan der Stadtverwaltung werfe Fragen auf. Nach wie vor ist die so dringend benötigte Stelle eines Verkehrsplaners unbesetzt. Unverständlich ist auch die strikte Weigerung des Oberbürgermeisters, die vakante Stelle der Wirtschaftsförderung nach zu besetzen.

"Stattdessen soll eine Unternehmensbetreuung von Bestandsunternehmen in seinem Geschäftsbereich etabliert werden. Das geht an unserer Erwartung deutlich vorbei. Wirtschaftsförderung mit Marketing und Unternehmensberatung sowie verwaltungsübergreifende Antragsunterstützung gehört in das Amt für Stadtentwicklung", sagt Hans Georg Müller als führendes Mitglied der örtlichen SPD und fährt fort: "Flächen für Ansiedlungen sind auch noch reichlich vorhanden. Wir müssen dringend etwas gegen den Negativtrend bei der demographischen Entwicklung tun. Die Nachbesserungen beim Haushalt war ein erster Schritt. Sollten vom Bund oder Land noch weitere Mittel für die Kommunen ausgereicht werden und sollten Steuereinnahmen höher ausfallen muss der Stadtrat früher in die Haushaltsdiskussion einbezogen werden."
Autor: red

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Kommentare
Gudrun1974
18.02.2022, 10:45 Uhr
Wie lange hat der "Oberbürgermeister" denn noch?
Wie lange hat denn der "Oberbürgermeister" Kai Buhmann eigentlich noch? Nordhausen ist schon unter 40.000 Einwohner gefallen...

Mal abgesehen davon ist es doch hoffentlich noch nicht zu spät für das einst stolze Nordhausen, daß die Stadträte endlich gemeinsam merken, dass mit dem "neuen" Bürgermeister Nordhausen auf die schiefe und abwärtsführende Bahn geraten ist. Da fehlt mehr als ein "roter Faden", da fehlt die Grundkompetenz! Das Manko gilt für das Thema Fleiß im Job (Kai ist ja der legendäre 40 Stunden Bürgermeister), kommunikative Kompetenz, Führungskompetenz, Kenntnis der politischen Abläufe und Entscheider auf Erfurter oder Bundesebene sowie die völlig fehlende wirtschaftliche Kompetenz. Die Liste ließe sich weiter Fortsetzen... Auch um seine Wahlversprechen
DDR-Facharbeiter
18.02.2022, 15:00 Uhr
Nordhäuser Stadträte , die sich ihren Wählern verpflichtet fühlen, könnten Stichworte wie Amtsenth
Hohle Worte und sinkende Einkommen-Steuer-Einnahmen wegen schwindender Einwohnerzahl nach 4 Jahren OB Kai Buchmann.
Stadtrates Hans Georg Müller zieht eine verheerende Bilanz:
"Dem Haushalt fehlt insgesamt der rote Faden. Gefühllose Kürzungen im Sozialbereich schaden dem Image der Stadt."
"Statt kompetenter Wirtschaftsförderer und Verkehrsplaner soll eine Unternehmensbetreuung von Bestandsunternehmen im Geschäftsbereich des Oberbürgermeisters etabliert werden."
Das heisst, massgebende Kompetenzen der Stadtverwaltung will OB Buchmann an irgendwelche Geschäftsleute abschieben ? Es würde mich nicht wundern, wenn besorgte Nordhäuser Stadträte , die sich ihren Wählern verpflichtet fühlen, in der Thüringer Gemeinde-Ordnung nach dem Stichwort "Amtsenthebung eines Wahlbeamten " suchen.
Gudrun1974
18.02.2022, 15:51 Uhr
Buchmann amtsentheben?
Bloß nicht. Er soll den Topf, den er gekocht hat, bis zur Neige auslöffeln. Und immerhin haben ihn 60 Prozent gewählt. Und sein üppiges Ruhestandsgehalt (ausgezahlt sofort nach Amtsende bis Lebensende) wird er sich auch nicht so leicht aus den Händen nehmen lassen.
Herr Taft
18.02.2022, 19:11 Uhr
Solange es NDH nicht gelingt....
... ein freundliches und offenes Gesicht zu zeigen, optimistisch und positiv zu denken und endlich zu begreifen, dass es an jedem einzelnen liegt, eine Stadt voran zu bringen... Solange geht der Niedergang weiter.... Und kann kein Buchmann und kein Heck oder Peter etwas daran ändern.

Es wird endlich Zeit, mal gemeinsam die Dinge anzupacken und nicht an allem rumzunölen, weil auf dem (eigenen) Weg zum Aldi vielleicht eine Baustelle ist.

Schaut euch doch die Kommentare der jüngeren Vergangenheit hier an. Die einen verfluchen die Stadtverwaltung für den schlechten Straßenzustand, die anderen dafür dass Bäume gefällt werden um eine Straße zu sanieren. Aber alle sind sich einig, die Stadtverwaltung macht nur Mist! Vielleicht sollten einige, die hier in der nnz das öffentliche Bild der Stadt mitprägen sich mal ihrer Verantwortung bewusst sein, dass mit der ganzen Schlechtrederei die Sache nicht besser sondern eher noch viel schlimmer wird.

Damit meine ich nicht nur Kommentatoren...

Wann hat irgendein Redakteur mal einen seitenlangen Bericht geschrieben, dass er irgendetwas richtig gut gefunden hat, was in der Stadt beschlossen wurde? Alles wird zerredet, alles wird madig gemacht...Mit viel Häme und breitem Grinsen schlecht gemacht.

Ist es wirklich nötig, sich über Reifenspuren aufzuregen, die der Winterdienst hinterlassen hat? Wäre es euch lieber, wenn kein Winterdienst mehr fährt? Was soll das nur immer?

Und dann wundert ihr euch, dass die Leute weglaufen?

Ein Beispiel: ich lebe in einem kleinen dorf. Es gibt einen netto und eine Tankstelle. Ich gehe nahezu ausschließlich in dem netto einkaufen und tanke nahezu ausschließlich an der tanke im Dorf. Das Angebot im netto ist überschaubar, das Personal langsam und unfreundlich, die tanke schweine teuer und oft genug zu... Aber so wie ich machen es alle im Dorf. Warum? Weil es viel blöder wäre, wenn die tanke und der netto schließen müssen, weil keiner mehr dort einkauft. Man muss eben auch mal in der Lage sein, mehr als nur die naheliegenden Dinge zu sehen. Das fällt hier offenbar manchem schwer.
Gudrun1974
18.02.2022, 22:00 Uhr
Lehrer Schnauz und der OB
Lehrer Schnauz, wenn Sie für den OB mehr gute Schlagzeilen wollen, dann sollte der entweder besser arbeiten oder Sie kaufen sich selbst eine Zeitung in der andauernd nur geschrieben wird, wie toll alles in NDH ist.

Beides wird nicht eintreten, also muss man sich mit den Realitäten abfinden.
Pe_rle
19.02.2022, 09:50 Uhr
Schnauz
"Und dann wundert ihr euch, dass die Leute weglaufen"
wie Sie Herr Schnauz
Aus der Ferne lamentieren ist dann auch unkorrekt, einfach wieder zurück kommen und den Herrschaften der Stadtverwaltung helfen das der Bürger zufriedener wird.
Daraus wird dann ein Schuh
Herr Taft
19.02.2022, 10:22 Uhr
Alles richtig...
... Ist schon mächtig übel, wenn Straßen saniert werden, die Stadt für ihre Bürger ein defizitäres Theater und eine Badehaus unterhält. Schlimm ist auch, dass im Winter Gehwege geräumt werden... Richtig schlimm ist es in NDH.
Gudrun1974
19.02.2022, 12:49 Uhr
Lehrer Schnauz und der OB und Schnee räumen
... na selbst das mit dem Schneeräumen hat ja bei Kai voriges Jahr auch nicht sooo optimal geklappt. Schlechtes Beispiel.... Und für den Rest zahlt der Bürger Steuern, Beiträge, Eintrittsgelder usw. Die Rendite für ihn ist aber eher schlecht... Man sehe such nur Straßen und Wege usw an... Kein Wunder, daß sie Leute zusehen, wie sie aus NDH wegkommen. Das betrifft junge und alte.
nordfreak
19.02.2022, 14:49 Uhr
Vergessen
Da hat der Lehrer wieder mal selbst nicht aufgepasst. Die Subventionen für Badehaus und Theater bringen nicht die Stadt(verwaltung) auf, sondern der gemeine Steuerzahler und die Kunden der EVN.
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