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Di, 17:00 Uhr
08.02.2022
IHK-Chef Böduel überreicht Auszeichnung an Tobias Rödiger

Ehrenurkunde für zehn Jahre Kampfschule

„Move, Fight, Unity“ - mit diesen Begriffe verbindet sich für den Nordhäuser und ehemaligen Ermittlungs- und Vollzugsbeamten Tobias Rödiger seit nunmehr zehn Jahren nicht nur eine Philosophie, sondern auch seine erfolgreiche Kampfschule. Heute wurde diese Arbeit anlässlich des Jubiläums auch offiziell gewürdigt …

Christian Böduel heute nachmittag bei Tobias Rödiger (re.) (Foto: nnz) Christian Böduel heute nachmittag bei Tobias Rödiger (re.) (Foto: nnz)

Der Leiter des regionalen Service Centers der IHK für Nordthüringen, Christian Böduel, war persönlich in die Atrium-Passage gekommen, um den Leiter der Kampfschule „YOU - Unity“ zu seinem Jubiläum zu gratulieren und seine Wertschätzung auszudrücken.

Zusammen mit seiner Partnerin Antonia Buchmann gründete Tobias Rödiger am 1. Februar 2012 eine Kampfschule, die sich bis heute einen Stamm von über 150 aktiven Mitgliedern aufbauen konnte. Vorrangiges Ziel der Unternehmung war von Beginn an, den Schülern bei der Erlangung von Handlungs- und Bewegungskompetenz in stressbezogenen Gewaltsituationen das richtige Rüstzeug an die Hand zu geben. Die Zielgruppe besteht hauptsächlich aus Kindern, aber auch für Jugendliche und Erwachsene sind Rödigers Ansätze interessant und hilfreich. Inzwischen ist die Kampfschule Partner für Firmen und Behörden in dem Sektor, aus Bewegung und Kampf eine Einheit zu bilden. Projekte im Bereich der Prävention bei Gewalt gegen Frauen sind feste Bestandteile des Portfolios, die gern von Betrieben und Institutionen aufgegriffen werden. „Wir wollen Menschen unterstützen über sich hinaus zuwachsen, sich durchzubeißen und
neben der physischen auch ihre mentalen Stärken zu entwickeln und zu prägen“, erläutert der Kampfschulleiter seinen Ansatz. Durch eine grundsätzliche Fitness soll zusätzliches Selbstvertrauen, Durchsetzungsvermögen und Disziplin vermittelt bzw. gestärkt werden.

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Dafür ist Tobias Rödiger längst als Gastlehrer für verschiedene Schulen und zukünftig auch als Gastdozent an einer Hochschule ein gefragter Mann, der persönlich über eine dreißigjährige Erfahrung im Kampfsport verfügt. „Das Training“, so verrät er der nnz, „thematisiert die Einstellung zum Körper und Leben. Es trägt vor allem bei den Kids massiv zur eigenen Persönlichkeitsentwicklung bei.“

Außerhalb der körperlichen Ertüchtigung beschäftigen sich die Schüler auch mit theoretischen Aspekten zur menschlichen Anatomie, zu erster Hilfe und zur juristischen Einordnungen unterschiedlichen Handelns. Schwerpunkte der Kursangebote sind jedoch Selbstverteidigung, Kampfsport und Beweglichkeit. Ein weiteres wichtiges Ziel ist den Kursleitern die langfristige Beschäftigung ihrer Zöglinge mit dem eigenen Selbstwertempfinden fernab von einstudierten Techniken und Mustern. In einem praktischen Szenario-Training werden Konfliktlösungen und Aufmerksamkeit trainiert.

„Corona hat auch an unserer Schule gravierende Spuren hinterlassen“, sagt Rödiger. „Durch das Ausbleiben eines weiteren langen Lockdown konnten sich die Mitgliederzahlen inzwischen jedoch stabilisieren und nun wollen wir zurück zu unserem Ausgangspunkt vor dem Corona-Ausbruch kommen“, formuliert er seine nächsten Ziele. Nach Tobias Rödigers Einschätzung wird das allerdings mindestens anderthalb Jahre dauern. „Besonders die Kinder und Jugendlichen stehen jetzt im Fokus, sie waren und sind durch die Maßnahmen am stärksten eingeschränkt und haben mit enormen Defiziten zu kämpfen.“

Eine Vielzahl an neuen Projekten ist momentan schon in Planung und wird zur Umsetzung kommen, sobald die Pandemie-Verfügungen es wieder zulassen.
Olaf Schulze
Autor: osch

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