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So, 15:07 Uhr
06.02.2022
Im Oberliga-Nachholer muss sich Wacker geschlagen geben

Zwölf Minuten entschieden das Spiel

Im Albert-Kuntz-Sportpark traf der FSV Wacker 90 heute unter Ausschluss der Öffentlichkeit auf einen alten Rivalen aus seligen Regionalligazeiten. Dafür hatten sich die Männer um Trainer Lars Greschke viel vorgenommen. Doch leider sollte es arm Ende nicht für Punkte reichen...

FSV Wacker 90 Nordhausen - FSV Budissa Bautzen 1:4 (0:3)

Mit dem zweiten Neuzugang der Winterpause, Nordhausens amtierenden „Sportler des Jahres“ Thomas Riemekasten, in der Startelf nahm der FSV Wacker die Nachhole-Partie gegen den derzeitigen Tabellenvierten der Oberliga Süd auf dem Kunstrasenplatz des heimischen Albert-Kuntz-Sportparks auf. Dorthin wurde ausgewichen, weil der Hauptplatz durch die anhaltenden Regenfälle der letzten Tage total aufgeweicht war.

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Rund fünfzig treue Wacker-Fans waren trotz des anhaltenden Zuschauerverbots als Zaungäste gekommen. Hinter dem Zaun stehend versuchten sie, ihre Mannschaft drinnen anzufeuern. Auf dem grünen Plastik waren es dann die Gäste aus Sachsen, die in der Anfangsphase mehr Ballbesitz hatten. Die erste verheißungsvolle Chance ergab sich jedoch für die Hausherren, als besagter Neuzugang Riemekasten in der 20. Minute mit einem Kopfball das gegnerische Tor verfehlte. Diese Szene wiederholte sich in der 24. Minute und diente offenbar den Gästen als Wachmacher, denn in der Folge schlugen sie eiskalt zu.

Tom Hagemann gelang in der 27. Minute der Führungstreffer und nach einem wegen Handspiels aberkannten zweiten Bautzner Tor erhöhten der selbe Spieler in der 37. Minute für seine Farben. Steve Schröder stellte mit einem satten Schuss aus 25 Metern Entfernung (39.) die komfortable Pausenführung sicher. Noch vor dem Pausenpfiff hieß es somit 0:3 aus Nordhäuser Sicht.

Vom Schock der letzten 15 Spielminuten hatte sich Wacker nach der Pause nicht erholt und die Budissen befestigten bereits in der 47. Minute mit dem 4:0 durch Hentsch den Deckel auf einem einseitigen Spiel. Als der agile Riemekasten wenig später in seinem ersten Oberligaspiel im Strafraum gefoult wurde, nutzte Felix Schwerdt die Möglichkeit vom Elfmeterpunkt auf 1:4 zu verkürzen. Bis auf einen Knopp-Schuss in der 70. Minute gibt es nichts Aufregendes mehr zu berichten. Bautzen verwaltete die Führung und konnte einen Gang runterschalten. Wacker hatte heute nicht die Mittel, den Sachsen erfolgreich Profi zu bieten.

Die wichtigen Punkte gegen den Abstieg wird die Greschke-Mannschaft in den direkten Partien gegen die Mitkonkurrenten im Abstiegskampf sammeln müssen.

FSV Wacker 90: Henning- Pietsch, Schneider, Vopel, Ortlepp (60. Liese), Stix (75. Riedel), Schwerdt, Franz, Ostmann, Riemekasten, Knopp

Tore: 0:1, 0:2 Hagemann (27., 37.), 0:3 Schröder (39.), 0:4 Hentsch (47.), 1:4 Schwerdt (55., Foulelfmeter)
Autor: red

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Kommentare
Jürgen-ndh
06.02.2022, 18:53 Uhr
Mit dieser Mannschaft steigt Wacker ab
Das Präsidium von Wacker Nordhausen hat es versäumt, in der Winterpause neue Spieler zu holen. Mit dieser Mannschaft können wir die Klasse nicht halten.
Die Jungs geben sich zwar die größte Mühe, jedoch reicht die spielerische Qualität nicht aus.
Ein neues Stadion und Abstieg,
passt eigentlich nicht zusammen. Darum Herr Klaus handel sie. Es ist noch nicht zu spät.
geloescht.20220913
06.02.2022, 20:28 Uhr
Schritt zurück
Wer gehofft hatte, dass Wacker mit dem Abschluss des Insolvenzverfahrens 2-3 Verstärkungen holt, die der Mannschaft sofort weiterhelfen können, sieht sich schwer enttäuscht. Man hat bestenfalls in die Breite investiert...Und obwohl, bis auf Gorges, alle Verletzten wieder an Bord sind, scheint die Mannschaft schlechter eingespielt zu sein, als im Herbst. Was ist in der Pause passiert, dass sich die Mannschaft in einem derart desolaten Zustand präsentiert...?
icke58
07.02.2022, 10:04 Uhr
Zu Wacker
Was ich nicht verstehe immer vor jedem Spiel die großen Worte und es kommt nix raus.. Ihr steigt ab und merkt es garnicht..
Hayden 69
07.02.2022, 11:24 Uhr
Wacker
Irgendwann muss doch mal der Letzte merken das mit der Mannschaft nichts zu reißen ist, aber solange der Präsident lieber in die Kamera lächelte muss ja alles Okay sein.
RWE
07.02.2022, 12:07 Uhr
Ich bin jetzt Anhänger eines Vereines
der sich nur allzugut mit dem Thema Insolvenz auskennt.
Während bei Rot-Weiß beim Insolvenzverfahren des Stammvereins alles schief läuft und es wohl noch viele Monate dauern wird, ist die Auslagerung geglückt und die Spielbetreibs GmbH professionalilisiert sich gerade langsam und sportlich ist sogar der Aufstieg das Ziel.
Bei Wacker ist es doch genau umgekehrt. Die GmbH war eine, bei allem Respekt, Luftnummer. Der Stammverein muß nun mit ehrlicher und bodenständiger Arbeit den Verein leiten. Und wenn dann immer nach Verstärkungen gefragt wird-da stelle ich folgende Frage: Woher nehmen wenn nicht stehlen? Vielleicht sollte man sich die Frage stellen, wo bzw. in welcher Klasse sich der Verein nach Ausbügelung der Folgen der Insolvenz sieht.
Was das denn Sprtplatz angeht: Ich habe in den vergangenen Jahren einige Anlagen in der fußballerischen Provienz gesehen. Und viele waren besser als der alte AKS. Das sollte man nicht an die Spielklasse koppeln.
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