Fr, 08:30 Uhr
04.02.2022
Thüringer HC fährt zur HSG Bensheim/Auerbach
Mit der Courage von Dortmund punkten
Am Samstag um 18 Uhr spielt der Thüringer HC auswärts, bei der HSG Bensheim/Auerbach, um Bundesligapunkte. Damit folgt Teil 3 der englischen Woche, nach dem gewonnenen DHB-Pokalspiel beim Zweitligisten VfL Waiblingen und dem Bundesligaspitzenspiel Tabellenzweiter gegen -vierter in Dortmund...
Nicht nur für Herbert Müller ist das ein immens wichtiges Spiel, was der THC unbedingt gewinnen will, um weiter um den Platz drei in der Bundesligatabelle zu kämpfen.
Rückblick:
Ein sichtlich gut gelaunter Herbert Müller stellte fest, dass in Dortmund am Mittwoch mit dem Bundesligaspitzenspiel, Zweiter gegen den nach Minuspunkten immer noch Dritten, sehr guter Handball von beiden Seiten zu sehen war." Ein Spiel, das alles für ein solches Gipfeltreffen gehalten hat, Spannung, Tempo, Kampf in packenden Szenen. Ich bin einfach nur Stolz auf meine Mannschaft, dass sie nach dem erbärmlichen Auftritt in Waiblingen, gegen den Favoriten BVB so ein anderes Gesicht gezeigt hat und lange Zeit das Spiel offen gehalten hat.", resümiert Herbert Müller. Keine andere Mannschaft in der Handballbundesliga der Frauen wurde im Monat Januar so stark in den Coronawürgegriff genommen wie der Thüringer HC. Deshalb räumt Herbert Müller ein, dass seine Mannschaft nach der langen coronabedingten Pause bei Weitem noch nicht bei 100 Prozent ist.
Damit ist für ihn der Leistungsabfall in den letzten zehn Minuten erklärbar. Bis zum 25:26 war noch alles drin, waren wir nahe dran, für eine Überraschung zu sorgen, aber die Kräfte waren dann einfach zu Ende. Dabei war der THC ganz gut ins Spiel gekommen, hat den BVB immer wieder vor Probleme gestellt, deren Tempogegenstöße unterbunden. Besonders Jenifer Rode präsentierte sich gegen ihren ehemaligen Verein überragend. Sie hat gezeigt, was sie kann und wie wichtig sie für uns ist, lobte sie der Trainer. Ein Lob ging zudem an Laura Kuske, die in der 1. Halbzeit anständig parierte, in der zweiten Halbzeit ließ dann auch bei ihr die Kraft nach.
Zum Spiel:
Mit der Niederlage in Dortmund kann ich leben, aber in Bensheim ist das ein ganz wichtiges Spiel, was darüber entscheidet, wie wir da oben im Kampf um Platz drei mithalten. Wir brauchen in Bensheim unbedingt einen Sieg, wollen die zwei Punkte, sagt Herbert Müller. Dabei hat der THC gegen die Südhessinnen noch eine offene Rechnung, weil die zuletzt drei Punkte aus der Salza-Halle entführt haben. Das Unentschieden vom Saisonauftakt schmerzt immer noch, weil es so völlig unnötig war. Nach Bietigheim und dem BVB, die in der Bundesliga eine eigene Klasse verkörpern, bewerben sich mit dem THC, die TuS Metzingen, der Buxtehuder SV, die HSG Blomberg-Lippe und unser nächster Gegner, die HSG Bensheim/Auerbach, gleich mehrere Kandidaten um die begehrten EHF European League Plätze. Selbst Halle-Neustadt hat dem THC zwei Heimpunkte abgenommen. Deshalb will der THC seine gute Auswärtsspielposition in Bensheim verteidigen.
Die Mannschaft weiß, was auf sie zukommt, entsprechend will man sich darauf vorbereiten, heute neben der obligatorischen Regeneration mit einer zusätzlichen Athletikeinheit im Sportpark und am Freitag mit einem gründlichen Videostudium und einer Taktikeinheit im Abschlusstraining. Im Kampf um den dritten Platz kann alles passieren, das zeigen die Ergebnisse. Deshalb formuliert Herbert Müller seine Kampfansage: Egal wie, wir wollen die zwei Punkte! Respektvoll meint er, dass die HSG Bensheim/Auerbach durchweg gut besetzt sei, mit guten Torhüterinnen, zwei starken Kreisläuferinnen, schnellen Außen und gefährlich aus dem Rückraum. Ich habe keine Angst vor Bensheim, ich habe Angst vor uns.”, beendet Herbert Müller seine Einschätzung. Deshalb gilt für ihn, die Hausaufgaben gut zu machen, um die Woche erfolgreich abzuschließen.
Zum Kader:
Nach dem Verletzungsausfall von Josefine Huber, der alle einen guten Heilungsverlauf in den nächsten Wochen und Monaten wünschen, standen in Dortmund noch 13 Spielerinnen zur Verfügung, davon mit Carmen Berndt eine geliehene Torhüterin aus dem eigenen Nachwuchs. Sehnlichst erwartet wird noch in dieser Woche die neue Torhüterin Irma Schjött, die hoffentlich noch ihre Spielfreigabe vom Verband erhält, dann wird sie in Bensheim dabei sein. Auch Lucie Gündel aus der zweiten THC-Mannschaft und A-Jugend-Bundesliga würde Herbert Müller gern mit einbauen, wenn sie nach ihrer Gehirnerschütterung, die sie sich im Zweitliga-Spiel zugezogen hat, wieder voll genesen ist.
Auf Rinka Duijndam wird der Thüringer HC länger verzichten müssen. Wir geben Rinka die nötige Zeit und volle Unterstützung. Wir helfen ihr mit allen Mitteln, egal wie lange es dauert.”
Der Ausfall von Josefine Huber stellt einen großen Verlust für den Thüringer HC dar. Für sie ist die Saison beendet. Bevor die Behandlung richtig beginnen kann, muss die Schwellung abklingen. Inzwischen war sie zur Untersuchung. Ein großer Dank geht an dieser Stelle an Mannschaftsarzt Dr. Lars Irlenbusch. Die Behandlung mit anschließender Reha soll in Erfurt durchgeführt werden.
HaJo Steinbach/Bernd Hohnstein
Autor: redNicht nur für Herbert Müller ist das ein immens wichtiges Spiel, was der THC unbedingt gewinnen will, um weiter um den Platz drei in der Bundesligatabelle zu kämpfen.
Rückblick:
Ein sichtlich gut gelaunter Herbert Müller stellte fest, dass in Dortmund am Mittwoch mit dem Bundesligaspitzenspiel, Zweiter gegen den nach Minuspunkten immer noch Dritten, sehr guter Handball von beiden Seiten zu sehen war." Ein Spiel, das alles für ein solches Gipfeltreffen gehalten hat, Spannung, Tempo, Kampf in packenden Szenen. Ich bin einfach nur Stolz auf meine Mannschaft, dass sie nach dem erbärmlichen Auftritt in Waiblingen, gegen den Favoriten BVB so ein anderes Gesicht gezeigt hat und lange Zeit das Spiel offen gehalten hat.", resümiert Herbert Müller. Keine andere Mannschaft in der Handballbundesliga der Frauen wurde im Monat Januar so stark in den Coronawürgegriff genommen wie der Thüringer HC. Deshalb räumt Herbert Müller ein, dass seine Mannschaft nach der langen coronabedingten Pause bei Weitem noch nicht bei 100 Prozent ist.
Damit ist für ihn der Leistungsabfall in den letzten zehn Minuten erklärbar. Bis zum 25:26 war noch alles drin, waren wir nahe dran, für eine Überraschung zu sorgen, aber die Kräfte waren dann einfach zu Ende. Dabei war der THC ganz gut ins Spiel gekommen, hat den BVB immer wieder vor Probleme gestellt, deren Tempogegenstöße unterbunden. Besonders Jenifer Rode präsentierte sich gegen ihren ehemaligen Verein überragend. Sie hat gezeigt, was sie kann und wie wichtig sie für uns ist, lobte sie der Trainer. Ein Lob ging zudem an Laura Kuske, die in der 1. Halbzeit anständig parierte, in der zweiten Halbzeit ließ dann auch bei ihr die Kraft nach.
Zum Spiel:
Mit der Niederlage in Dortmund kann ich leben, aber in Bensheim ist das ein ganz wichtiges Spiel, was darüber entscheidet, wie wir da oben im Kampf um Platz drei mithalten. Wir brauchen in Bensheim unbedingt einen Sieg, wollen die zwei Punkte, sagt Herbert Müller. Dabei hat der THC gegen die Südhessinnen noch eine offene Rechnung, weil die zuletzt drei Punkte aus der Salza-Halle entführt haben. Das Unentschieden vom Saisonauftakt schmerzt immer noch, weil es so völlig unnötig war. Nach Bietigheim und dem BVB, die in der Bundesliga eine eigene Klasse verkörpern, bewerben sich mit dem THC, die TuS Metzingen, der Buxtehuder SV, die HSG Blomberg-Lippe und unser nächster Gegner, die HSG Bensheim/Auerbach, gleich mehrere Kandidaten um die begehrten EHF European League Plätze. Selbst Halle-Neustadt hat dem THC zwei Heimpunkte abgenommen. Deshalb will der THC seine gute Auswärtsspielposition in Bensheim verteidigen.
Die Mannschaft weiß, was auf sie zukommt, entsprechend will man sich darauf vorbereiten, heute neben der obligatorischen Regeneration mit einer zusätzlichen Athletikeinheit im Sportpark und am Freitag mit einem gründlichen Videostudium und einer Taktikeinheit im Abschlusstraining. Im Kampf um den dritten Platz kann alles passieren, das zeigen die Ergebnisse. Deshalb formuliert Herbert Müller seine Kampfansage: Egal wie, wir wollen die zwei Punkte! Respektvoll meint er, dass die HSG Bensheim/Auerbach durchweg gut besetzt sei, mit guten Torhüterinnen, zwei starken Kreisläuferinnen, schnellen Außen und gefährlich aus dem Rückraum. Ich habe keine Angst vor Bensheim, ich habe Angst vor uns.”, beendet Herbert Müller seine Einschätzung. Deshalb gilt für ihn, die Hausaufgaben gut zu machen, um die Woche erfolgreich abzuschließen.
Zum Kader:
Nach dem Verletzungsausfall von Josefine Huber, der alle einen guten Heilungsverlauf in den nächsten Wochen und Monaten wünschen, standen in Dortmund noch 13 Spielerinnen zur Verfügung, davon mit Carmen Berndt eine geliehene Torhüterin aus dem eigenen Nachwuchs. Sehnlichst erwartet wird noch in dieser Woche die neue Torhüterin Irma Schjött, die hoffentlich noch ihre Spielfreigabe vom Verband erhält, dann wird sie in Bensheim dabei sein. Auch Lucie Gündel aus der zweiten THC-Mannschaft und A-Jugend-Bundesliga würde Herbert Müller gern mit einbauen, wenn sie nach ihrer Gehirnerschütterung, die sie sich im Zweitliga-Spiel zugezogen hat, wieder voll genesen ist.
Auf Rinka Duijndam wird der Thüringer HC länger verzichten müssen. Wir geben Rinka die nötige Zeit und volle Unterstützung. Wir helfen ihr mit allen Mitteln, egal wie lange es dauert.”
Der Ausfall von Josefine Huber stellt einen großen Verlust für den Thüringer HC dar. Für sie ist die Saison beendet. Bevor die Behandlung richtig beginnen kann, muss die Schwellung abklingen. Inzwischen war sie zur Untersuchung. Ein großer Dank geht an dieser Stelle an Mannschaftsarzt Dr. Lars Irlenbusch. Die Behandlung mit anschließender Reha soll in Erfurt durchgeführt werden.
HaJo Steinbach/Bernd Hohnstein


