eic kyf msh nnz uhz tv nt
Anzeige symplr (4)
Fr, 08:29 Uhr
04.02.2022
ifo Institut:

Corona treibt Kurzarbeit hoch

Die Zahl der Kurzarbeiter in Deutschland ist kräftig gestiegen. Im Januar zog sie an auf 900.000 Menschen, von 780.000 im Vormonat. Das sind 2,7 Prozent der Beschäftigten, nach 2,3 Prozent im Dezember. Das schätzt das ifo Institut aufgrund seiner Umfragen und der Zahlen der Bundesagentur für Arbeit...


„Die stark steigenden Ansteckungen trieben die Kurzarbeit im Gastgewerbe, im Einzelhandel und bei den sonstigen Dienstleistungen nach oben“, sagt ifo-Experte Stefan Sauer. „Ein Lichtblick kam dagegen aus der Industrie: Die Kurzarbeit sank, weil wieder mehr Vorprodukte verfügbar waren.“

Anzeige symplr (1)
Besonders stark fiel der Zuwachs im Gastgewerbe aus: Fast ein Viertel der dort Beschäftigten (23 Prozent) befinden sich derzeit in Kurzarbeit. In absoluten Zahlen sind das 240.000 Menschen, nach 90 000 im Dezember. Im Einzelhandel stieg die Zahl um 45.000 auf 120.000 Beschäftigte oder 4,9 Prozent. In der Industrie sank die Zahl von 285.000 auf 218.000 (3,1 Prozent), darunter in der Autoindustrie von 117.000 auf 86.000 (9,1 Prozent).

Vor Corona hatte die Zahl der Kurzarbeitenden im Februar 2020 bei 134.000 gelegen, im März war sie sie auf 2,6 Millionen gesprungen und im April 2020 hatte sie den Rekordwert von 6 Millionen erreicht. Das hatte es nicht einmal in der Finanzkrise 2008 gegeben.
Autor: psg

Anzeige symplr (6)
Kommentare
NDH-Kanne
04.02.2022, 08:34 Uhr
Kurzarbeit
Alles wird gut :-)
Werden noch schöne Zeiten auf uns zukommen,garantiert.
geloescht.20250302
04.02.2022, 08:59 Uhr
So wird's kommen...
...und da man unverschuldet arbeitslos gewordene Corona-Opfer nicht mit den ach so faulen "Hartzern" auf eine Stufe stellen möchte (Irgendwann sind Wahlen und schöne Worte mehr wert als Taten) bekommt das verwesende Produkt des Turbokapitalismus von der Ampel ein schöneres, schmerzfreieres Mäntelchen namens "Bürgergeld" maßgeschneidert und umgehängt.
grobschmied56
04.02.2022, 10:54 Uhr
Diese Meldung sehe ich kritisch...
... nicht das 'Virus' - die unsägliche Politik in Futschland ist es, die Leute massenhaft mit Quasi-Berufsverbot belegt und die Wirtschaft in Grund und Boden bombt.
Dabei ist schon seit längerem klar, daß das ganze Lockdown-Gemurkse überhaupt keinen Nutzeffekt hat, dafür aber jede Menge Kollateralschaden mit sich bringt.
Inzwischen kann man es auch schriftlich haben:
Eine Studie der Johns Hopkins Universität wird deutlich:
Zitat:
'Das Fazit der Forscher lautet: Die Wirkung von Lockdowns sei gering bis nicht vorhanden. "Abriegelungsmaßnahmen sind unbegründet und sollten als pandemiepolitisches Instrument abgeschafft werden." Lockdowns hätten dazu beigetragen, "die Wirtschaftstätigkeit zu verringern, die Arbeitslosigkeit zu erhöhen, die Schulbildung zu verringern, politische Unruhen zu verursachen, zu häuslicher Gewalt beizutragen und die liberale Demokratie zu untergraben", zählen die Autoren auf.'
Zitat Ende. (Quelle t-online)
Es bringt halt nichts, einem Einzelhändler die Bude dicht zu machen und gleichzeitig den Schutz von alten Menschen mit schweren Vorerkrankungen in Kliniken und Pflegeheimen zu vernachlässigen.
Kommentare sind zu diesem Artikel nicht mehr möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige symplr (8)