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Di, 14:33 Uhr
04.01.2022
IMAS soll kritische Infrastrukturen absichern

Krisenstab gegen erwartete Omikron-Welle gebildet

Das Thüringer Kabinett aus Ministern der Koalition LINKE/SPD/GRÜNE hat in seiner heutigen Sitzung den Aufruf des Interministeriellen Arbeitsstabs für Notfalllagen (IMAS) beschlossen...

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„Damit wird die Geschäftsstelle des IMAS formal zum Krisenstab der Landesregierung. Er soll die Arbeitsfähigkeit der kritischen Infrastruktur im Freistaat absichern“, so Innenminister Georg Maier. Der Aufruf des IMAS erfolgt zunächst für vier Wochen und kann bei Bedarf durch das Kabinett verlängert werden. Das Kabinett sieht es als erforderlich an, aufgrund der zu erwartenden hohen Inzidenzzahlen der Omikron-Variante des SARS-CoV-2-Virus organisatorische Vorsorge zu treffen. „Dies bedeutet vor allem, personell und strukturell vorbereitet zu sein und nicht der heute schon erkennbaren Infektionsdynamik hinterher zu laufen“, betont der Minister.

Der drohende Ernstfall einer Omikron-Welle erfordert von den Verantwortlichen ein ressortübergreifendes und abgestimmtes Krisenmanagement zur Sicherung der Arbeitsfähigkeit der kritischen Infrastruktur. Dies betrifft vor allem wichtige Einrichtungen beispielsweise der Daseinsvorsorge, die durch hohe Krankheits- und Quarantänefälle in ihrer Funktionsfähigkeit bedroht sind. Der IMAS vereint dazu die Verantwortlichkeiten der Ministerien im Pandemiemanagement an einer Stelle.

Das Gesundheitsministerium bleibt weiterhin federführend für die Bewältigung der Pandemie verantwortlich. Die jeweiligen Stabstellen der Ressorts koordinieren nunmehr die ressortinternen Maßnahmen abteilungs- und referatsübergreifend. „Es geht vor allem darum festzustellen, welche Reserven wo verfügbar sind und wie die Abstimmungswege effizient laufen müssen, um vor allem die kritische Infrastruktur zu erhalten“, so Maier.

Bereits unmittelbar nach dem Beschluss des Kabinetts fand die erste IMAS-Sitzung statt, um die weiteren Arbeitsprozesse zu klären. Minister Maier stellte abschließend nochmals klar, dass aktuell für Thüringen keine Katastrophensituation bestehe und es daher auch keinen Anlass gebe, den landesweiten Katastrophenfall auszurufen.
Autor: red

Kommentare
Ares
04.01.2022, 16.38 Uhr
Kopfschütteln
Was für eine Panikmache. Die reine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme. Vorgetäuschter Aktionismus. Einfach lächerlich.
Marino50
04.01.2022, 17.29 Uhr
Krisenstab...
Ich sehe das genauso Ares.
Es wird Panik und noch mehr Unruhe gestiftet. Damit hören die "Spaziergänge" mit Sicherheit nicht auf. Das Gegenteil wird der Fall sein. Z
Zu DDR-Zeiten hieß es: " Wenn man nicht mehr weiter weiß, bilden wir einen Arbeitskreis".
Kobold2
04.01.2022, 18.39 Uhr
Ein Blick
in unsere Nachbarstaaten eröffnet so manchen Horizont, wenn man denn möchte.....
nur für heute:
Spanien 372766
UK 187414
Italien 68000
Frankreich 67000.....
Frankreich meldete zum Jahreswechsel 4 Tage in Folge über 200000 Neuinfektionen täglich.
Italien hatte Silvester noch 144000 Neuinfektionen, davor auch mehrmals die 100000 überschritten. Vor 2 Tagen noch 137000 Neuinfektionen....
Wenn man jetzt nicht davon ausgeht, daß das Virus an der Grenze halt macht und nach fast 2 Jahren gemerkt hat, das es mit der Erfassung der Zahlen in Deutschland, über die Wochenenden und Feiertage, eher suboptimal läuft, ist es schon sinnvoll sich hierzulande etwas vorzubereiten......
So ganz nebenbei sei noch angemerkt, das all die angeführten Länder weniger Einwohner, als Deutschland haben.
ossi1968
04.01.2022, 19.51 Uhr
@Kobold
Ohne ihrer aufwendigen Recherche zunahe treten zu wollen... Fakt ist, all diese SCHLÜMMEN Länder haben aber prozentual mehr Geimpften als wir... finde den Fehler!
RWE
04.01.2022, 20.27 Uhr
@Kobold
Im UK wird es zwar bei einigen Krankenhäusern eng. Aber man hat dort kaum Einschränkungen und die Belastung des Gesundheitssystems ist weit geringer als vor einem Jahr. Was meiner Meinung nach an und nicht trotz der Impfung liegt. Für mich haben die Engländer mehr richtig als falsch gemacht.
Herr Taft
04.01.2022, 20.39 Uhr
mehr Geimpfte in den genannten Ländern...
...und genau das ist das Problem in Deutschland. Wir hbaben mehr Ungeimpfte, deren Risiko für einen schweren Verlauf (auch bei Omikron) deutlich höher ist. Also würde rein rechnerisch die Hospitalisierungsrate in D aufgrund des Gesetzes der großen Zahl...also mehr Infektionen durch Omikron, mehr schwere Verläufe wegen mehr Ungeimpften... erhöhen, was dann wieder zum Risiko für Andere wird, die mit anderen Leiden Krankenhäuser in Anspruch nehmen müssen.

Manchmal glaube ich, dass die von bestimmten Gruppen seit ein paar Jahren angebotenen einfachen Lösungen manchem hier das Hirn vernebelt haben.
Kobold2
04.01.2022, 20.41 Uhr
Da ist nichts aufwändig
Die Zahlen und Fakten sind für jedermann einsehbar und wenn sie den Fehler selbst nicht sehen (wollen) dann sind sie hier in guter Gesellschaft.
Der "Fehler" wird offen kommuniziert, denn er liegt in der Mutation des Virus. Darum sollte mann gut vorbereitet sein. Aber das passt denjenigen nicht, die gern auf dem Standpunkt stehen, daß die Impfung sowieso nix taugt.
Micha123
04.01.2022, 20.47 Uhr
Krisenstab
Es ist richtig einen Krisenstab zu bilden, den hätte es eigentlich immer geben müssen...

Ja und genau weil andere Länder eine höhere Impfquote haben, so sollte sich Deutschland genau vorbereiten.
Auch ein Geimpfter kann sich infizieren. Aber die Gefahr, dass der Geimpfte einen schweren Verlauf hat, ist durch die Impfung geringer. Darum wird und muss geimpft werden.
Das verstehen aber so manche Zeitgenossen nicht.
HisMastersVoise
04.01.2022, 21.18 Uhr
Der feine Unterschied !
Es gibt immer wieder Scenarien, zu welchen sich ein Krisenstaab zusammen findet. Dabei geht es dann immer um die best mögliche Vorbereitung auf ein gefährliches und aussergewöhnliches Ereignis. So weit so klar. Bei Glatteisregen oder Hochwasserereignissen oder der Erdsenkung in Salza oder bei Bombenentschärfungen gibt es so etwas. Jedoch ist dort die Gefahr vorhersehbar und nicht von Mensch zu Mensch übertragbar. Deswegen ist ein Coronakrisenstab im Hinblick auf die Gefahren um Omikron das Gebot der Stunde. Denn eines hat sich bei jedem Katastrophenereignis gezeigt. Es gibt immer Menschen, denen das Erlebnis wichtiger ist als die eigene Sicherheit. Und es ist besser, fünf von sechs Krisenstäben umsonst gebildet haben als in der entscheidenden Situation ohne professionelle Unterstüzung agieren zu müssen. Viele Anwohner in der Hauptstrasse in Salza werden sich an den Stromausfall zu Silvester erinnern. Das wäre nur ein minimaler Vorgeschmack für ein unkoordiniertes Katastrophenscenario. Jedoch kommt allen Menschen hier die Verantwortung zu, das ihre zur Verhinderung und Bekämpfung von Gefährdungen beizutragen. Denn Krisenstäbe konnen nur anleiten. Mitmachen müssen die , welche es zu schützen gilt... die Menschen selber. Und das ist bei Omikron das Wichtigste überhaupt. Einige nennen das Panikmache. Die Meisten jedoch begreifen es mit Recht als Warnung !!
Herr Taft
04.01.2022, 21.25 Uhr
in dem Zusammenhang...
...ist es logisch, dass man in deutsche Bestattungsunternehmen investieren müsste... die werden eine Menge zu tun bekommen. Jeder zweite Corona-Patient in einem Krankenhaus in Portugal ist ungeimpft (Quelle n-tv.de)...was bei der hohen Impfquote in Portugal einiges darüber aussagt, welche (ungeimpfte) Bevölkerungsgruppe das Hauptrisiko trägt. Da wir in D relativ und absolut weit mehr Ungeimpfte haben, als im schlaueren Portugal kann man sich ausrechnen was hier los ist, wenn uns Omikron erst richtig trifft. Im Moment stehen wir da noch am Anfang. Also, schnell die Spritze abholen und hoffen, dass man zwei Wochen lang dem Virus nicht begegnet.... die Chance wird jeden Tag geringer. Oder eben in Bestattungsunternehmen investieren - da haben dann wenigstens die Erben etwas von der eigenen Impfunlust.

Vorstehendes ist nicht ganz ernst gemeint, aber... wer sich nicht impfen lassen will, könnte wenigstens Maske tragen, Hände waschen, auf Abstand achten und maskenlose Gruppenspaziergänge meiden.
grobschmied56
05.01.2022, 02.26 Uhr
Die Omikron-Welle...
... Och jo. Gut, daß ich mich nicht schon vor Alpha, Beta, Gammlern und Delta zu Tode gefürchtet habe.
Jetzt habe ich die tolle Möglichkeit, mich von Omikron in Tod gruseln zu lassen!
Zu dumm, morgen hab ich keine Zeit, gleich zwei Termine. Übermorgen geht's schon gar nicht, da müssen wir die Enkel hüten. Freitag - nee Leude... da ist Einkaufen angesagt! Samstag ist ganz ungünstig, wenn ich da krepieren soll, sagt mein Schatz garantiert, daß ich mich mal wieder nur vorm Staubsaugen und Keller-Wischen drücken will.
Was mid Sonntach? Hä?
Nee, das gehd nu garnich!
Da sei der Herr vor!
Am siemten Tache aber sollsdu ruhn!
So stehts geschrieben in der heiligen Schrift!.
Ich hab schlichtweg keine Zeit zum Sterben.
So isses nu mal.
Rentner haben niemals Zeit.
Kitty Kat
05.01.2022, 07.37 Uhr
Ohne Panik
Unabhängig was man so zu Corona und den Gegenmaßnahmen denkt, kann es ja schlichtweg nicht schaden, auf einen eventuellen deutlich erhöhten Krankenstand in allen Bereichen vorbereitet zu sein so gut es eben geht. Das hat doch nichts mit Panik zu tun. Es gibt in jeder Firma ganz sicher eine Grenze bei wieviel Arbeitsunfähigen nichts mehr geordnet geht. Sich darüber im Vorfeld Gedanken zu machen, kann ja nicht verkehrt sein. Jedermann erwartet die Verfügbarkeit von Lebensmitteln, erwartet schnelle Hilfe durch Rettungskräfte, erwartet die pünktliche Auszahlung von Rente, Grundsicherung, Pflegegeld, Kindergeld usw. Und überall arbeiten Menschen die ausfallen können, vielleicht eben mal deutlich mehr als im Durchschnitt. Was ist da so schwer zu verstehen? Es geht also vordergründig nicht darum, wie die Erkrankung verläuft, sondern wie die Gesellschaft einen ungewöhnlich hohen Krankenstand verkraftet. Das sollten doch auch die ewigen Meckerköppe verstehen.
Kobold2
05.01.2022, 10.10 Uhr
man will nicht
verstehen und schon gar nichts ändern. Wird der tägliche Trott von irgendwas gestört, sind es immer die anderen.
Heute schon mal ein Blick auf die Zahlen geworfen???
Bei UK und Frankreich seht jetzt eine 2 davor, Italien hat eine 1 davor bekommen (alle 6 stellig) und in Deutschland haben sich die Infektionen zu gestern verdoppelt.
Sicher gibt es noch ein paar Verzerrungen und Nachmeldungen. Halb Deutschland hat morgen Feiertag. Im Schnitt hingen wir zu den anderen Ländern im Infektionsgeschehen immer 2 Wochen hinterher. Diesmal sieht es ähnlich aus. Der morgige Feiertag wird vielleicht wieder einiges verzerren, aber man muß kein besonders scharfes Messer in der Schublade sein, um davon auszugehen, das wir auch bald in der 6 Stelligkeit ankommen werden.
Ich denke nicht, das es sinnvoll ist jetzt die Hände in den Schoß zu legen.
Aber es ist ja alles nur Angst und Panikmache.
Angst und Panik entsteht, wenn man die Übersicht verliert und nicht weis was man in bestimmten Situationen machen sollte.
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