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Fr, 14:06 Uhr
18.11.2005

Mehr als Sportgeschichte

Nordhausen (nnz). Sie steht kurz vor ihrer Vollendung – die Chronik der 100jährigen Wacker-Geschichte. Heute erhielt der Verein noch eine zusätzliche Unterstützung aus ministerieller Hand. Jürgen Reinholz (CDU) hatte im Topf der Lottogelder gewühlt und war fündig geworden.


Mehr als Sportgeschichte (Foto: nnz) Mehr als Sportgeschichte (Foto: nnz) 2.500 Euro stellte der Wirtschaftsminister, der im Freistaat auch für den Sport zuständig ist, für die Chronik zur Verfügung. Die Freude bei Präsident Detlef Zeidler sowie seinen Kollegen Strehler und Schulze war entsprechend groß. Denn auch bei der Chronik ist es wie im normalen Leben: An Geld mangelt es, nicht aber an Ideen.

Mit dem damals bevorstehenden 100. Geburtstag von Wacker Nordhausen wurde die Idee geboren, eine Chronik anzufertigen. Rainer Hellberg, Herbert Beykirch, Harald Dressler und Klaus Verkouter haben das Kunststück vollbracht und die über 200 Seiten starke Chronik druckreif geschrieben. Klaus Verkouter, einst Spieler bei Eberhardt Strehler, hatte 1959 angefangen alles zu sammeln, was irgendwie und irgendwo was mit Wacker Nordhausen zu tun hatte. Bei Verkouters Zuhause gibt es ihn - den Schrank voller Dokumente, den Wacker-Schrank. Die anderen drei des Chronik-Teams haben ihre Erlebnisse und Erfahrungen eingebracht, mehr als 20 ehemalige Spieler hatten Fotoalben geplündert. Herausgekommen ist nicht nur ein Stück Nordhäuser Sportgeschichte, herausgekommen ist ein Stück Stadtgeschichte.

Rainer Hellberg kommt bei Erzählen über die Entstehung der Chronik förmlich ins Schwärmen: „Diese Chronik kann sich durchaus mit der großer Vereine messen. Sie ist übrigens um Lichtjahre besser als die über 100 Jahre Thüringer Fußball“.

Das Fußballbuch soll den interessierten Lesern noch vor Weihnachten angeboten werden. Los geht’s – so die Vorstellungen des Präsidiums – mit einer Präsentation im Buchhaus Rose. Jetzt wird in den kommenden Tagen noch die letzte Korrektur gelesen, dann wird gedruckt. Unter 15 Euro soll das „Stück Wacker“ kosten, Ein Muss für alle Fans. Minister Jürgen Reinholz wird sich ein Exemplar hundertprozentig ergattern und bei seinen Kollegen in Erfurt für den Fußballsport „Made in NDH“ werben.

Für das morgige Spitzenspiel wollte sich Reinholz zwar nicht punktuell festlegen. Fest steht für den Nordhäuser – Wacker gewinnt gegen die Zweite aus Jena.
Autor: nnz

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