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Sa, 10:17 Uhr
01.01.2022
Polizei war landesweit im Einsatz, um Spaziergänge zu verhindern

Proteste gegen Coronamaßnahmen auch am Silvesterabend

"Die diesjährige Silvesternacht stellte für die Thüringer Polizei vor dem Hintergrund des Pandemiegeschehens und den aus diesem Grund erlassenen Verordnungen erneut eine besondere Herausforderung dar", heißt es im Einsatzbericht der Thüringer Polizei zur Silvesternacht. Auch in Nordhausen versammelten sich Menschen...

Weiter heißt es von Seiten der Polizei:" Wie bereits zum vergangenen Jahreswechsel stand neben der Gewährleistung der öffentlichen Sicherheit besonders die Durchsetzung der einzuhaltenden Infektionsschutzregeln sowie das Verbot der Verwendung von Pyrotechnik auf öffentlichem Grund im Blickpunkt. In Nordhausen kamen gegen 18:15 Uhr insgesamt 70 Personen zusammen, darunter ca. 10 Kinder. Die Aktion wurde im Vorfeld als "Wunderkerzenumzug für Kinder" beworben. Die Personen setzten sich kurzzeitig in Bewegung. Eine Person wurde als möglicher Initiator einer Identitätsfeststellung unterzogen. Gegen diese Person wurde eine Anzeige wegen Verstoß gegen das Versammlungsgesetz gefertigt.

In Vacha, Rudolstadt und Rastenberg (Landkreis Sömmerda) kam es ebenfalls zu nicht angemeldeten Versammlungen. In Rastenberg wurden fünf Personen festgestellt, welche ein Plakat mit sich trugen. Es erfolgte die Sicherstellung des Plakates. In Vacha und Rudolstadt trafen sich in der Spitze bis zu 110 (Vacha) bzw. bis zu 50 (Rudolstadt) Personen im Rahmen einer nicht angemeldeten Versammlung.

In Eisenach folgten zur gleichen Zeit mehrere Kleingruppen einem Facebook-Aufruf zu einer nicht angemeldeten Versammlung. Die Kleingruppen bewegten sich durch die Karlstraße in Richtung Markt. Die Mindestabstände wurden weitestgehend eingehalten, ein Mund-Nasen-Schutz wurde nicht von allen Personen getragen. Auf dem Markt befanden sich in der Spitze 20 Personen. Diese verließen den Markt mit Eintreffen weiterer Polizeieinsatzkräfte. Die Personalien des vermeintlichen Initiators waren bekannt. In der weiteren Folge wird gegen diese Anzeige erstattet. Für 23:00 Uhr wurde in den sozialen Medien ein weiterer sog. Hygienespaziergang in Eisenach beworben. Auf dem Eisenacher Markt wurden 23:30 Uhr mehrere Personengruppen festgestellt. Bei einer amtsbekannten Person, welche den sog. Hygienespaziergang beworben hatte, wurde eine Identitätsfeststellung durchgeführt und in der weiteren Folge ein Platzverweis ausgesprochen. Da die Person dem Platzverweis nicht nachkommen wollte, kam es zu einer Widerstandshandlung sowie einer Beleidigung, welche beide beanzeigt wurden. Ebenso wurde der Aufruf zum Hygienespaziergang durch diese Person beanzeigt. Die Person entfernte sich daraufhin entsprechend der polizeilichen Weisung. Zwei weitere Personen wurden ebenfalls einer Identitätsfeststellung unterzogen. Insgesamt registrierte die Thüringer Polizei fünf Straftaten, darunter drei Verstöße gegen das Infektionsschutzgesetz, fünf Identitätsfeststellungen sowie eine Sicherstellung, welche im Zusammenhang mit den landesweiten Einsatzmaßnahmen zum Pandemiegeschehen in der Silvesternacht stehen. Die Thüringer Polizei zieht eine überwiegend positive Bilanz zum Einsatzgeschehen in der Silvesternacht."
Autor: red

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Kommentare
Marco Müller-John
01.01.2022, 13:17 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Gehört nicht zum Beitrag
jayjay
01.01.2022, 15:03 Uhr
Demo
Was sind das nur für verantwortungslose Eltern, die ihre Kinder für eine Corona Demo unter dem Deckmantel Wunderkerzenumzug für Kinder missbrauchen?
Kelly
01.01.2022, 15:07 Uhr
Lasst sie doch spzieren ...
... irgendwann werden sie merken, daß
dieser Staat, dieses Gesellschaftssystem,
nicht bereit ist, sich dem Druck der
Straße zu ergeben.
Oder sie werden aufwachen in einem
System, das ihnen ebensowenig oder
ganz und gar nicht gefallen dürfte.

Es ist nicht zu vergleichen mit den
Bewegungen von 1989. Der Staat, oder
zumindest einige seiner Entscheidungs-
träger hatten die Sinnlosigkeit des
Widerstandes gegen das eigene Volk
begriffen. Nur deshalb blieb es insgesamt
relativ friedlich.

Das Ergebnis vom Willen des 1989er
Volkes haben wir heute. Das bisschen DDR
wurde praktisch auf einem silbernen
Tablett serviert.
Ja, vielen geht es besser, aber eben nicht
alle fühlen sich wohl in diesen
blühenden Landschaften.
Es hätte durchaus etwas Neues entstehen
können, aber das war eben nicht
des Volkes Willen. Es musste der schnelle
Anschluß an das vermeintliche Paradies
sein.

Und in diesem sich immer
weiterentwickelnden Paradies leben
wir nun. Jeder darf seine Meinung und
protestieren, wogegen auch immer.
Die Spaltung des Volkes ist doch eine
gewollte Tatsache, denn so wird auf
jeden Fall eine Einigkeit wie 1989
verhindert.

Dieser Staat wird sich nicht friedlich
aufgeben, auch nicht gegen Spaziergänger
mit Kindern.
Und Gewalt erzeugt Gegengewalt, leider.
Selbst friedliche Proteste mit Kerzen
werden diesen Staat nicht zum Umdenken
bewegen können.
Eher kommt es zu blutigen Auseinander-
setzungen, die sich vielleicht Wenige
herbeiwünschen. Ich jedenfalls nicht, der
hier geboren und aufgewachsen ist
und mit allen Widrigkeiten des täglichen
Leben umzugehen lernen mußte.

Ich wünsche allen ein friedliches, glück-
liches und vor allem gesundes neues Jahr.
Ich betone dazu auch, daß meine Wünsche für "alle" gelten, unabhängig
vom vieldiskutierten Impfstatus.
Echter-Nordhaeuser
01.01.2022, 17:02 Uhr
"Angebliche Spaziergänger zu Feiertagen"
Ja so ist das, Krankenhauspersonal will man durch Böllerverbot entlasten was auch zum Teil wieder geglückt ist. Aber was ist mit den Polizeibeamten die im Moment unter Strom stehen durch irgendwelche angeblich Spaziergänger(Corona Demo). Denken da manche Leute auch mal drüber nach die sitzen dann wieder zu Hause und Feiern und die Beamten juckeln in der Gegend rum.
Schämt euch!!!
Erpel1311
01.01.2022, 19:16 Uhr
Erbärmlich
Und sehr egoistisch finde ich das, dass man unter so einem Vorwand "spazieren" geht. Da fällt einem nichts mehr dazu ein.
Leser X
01.01.2022, 19:35 Uhr
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Kobold2
01.01.2022, 20:00 Uhr
Noch erbärmlicher
Ist es, das man sich dabei noch besonders schlau vorkommt.
Die Einsatzkräfte haben grad an Feiertagen besseres verdient, als zusätzliche Einsätze durch ein paar realitätsverweigernde Egoisten.
Aber so weit reichts halt bei manchen leider nicht mehr. Kinder zu instrumentalisieren ist unterste Schublade.
fastechternordhäuser
01.01.2022, 21:09 Uhr
Wow,
70 Spaziergänger, darunter 10 Kinder und einige "Berufs-Querulanten" haben es "denen da oben" ja so richtig gezeigt! Dafür in der NNZ ein ganzer Artikel? In Anlehnung an eine Überschrift von vor ein paar Tagen stellt sich mir die -rhetorische- Frage: Wird hier etwas geschönt?
__________________________________
Anm. d. Red.: Erstens kein ganzer Artikel und zweitens eine Polizeimeldung. :-)
Realist 1.0
02.01.2022, 00:16 Uhr
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grobschmied56
02.01.2022, 01:02 Uhr
Wer sich mal kundig machen will, ...
... was Polizeibeamten so richtig Streß bereitet, der sollte sich mal über die 'Aktionen' von verschiedenen 'Aktivisten' in Leipzig - Ost (Eisenbahnstraße) informieren.
Die Polizeibeamten dort hätten sicher ganz gern mit den Kollegen aus Nordhausen getauscht.
NDH-Kanne
02.01.2022, 09:34 Uhr
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free Gigi
02.01.2022, 10:47 Uhr
Back office
sind noch weit mehr Sympathisanten vorhanden. Daher weiter so...

Es gibt nicht nur s/w sondern weit mehr dazwischen!
altmeister
02.01.2022, 13:42 Uhr
Zweierlei Maß
Die Begründung der Polizeieinsätze bei diesen Spaziergängen wird mit der Durchsetzung der Infektionsschutzregeln gegeben, ob nun begründet oder nicht, das ist dahingestellt.
Ich frage mich allerdings, warum diese Härte dann nicht auch bei solch massiven Zusammenkünften zu Silvester angewandt wird, wie ich sie auf Bildern aus Düsseldorf gesehen habe (zur Überprüfung einfach nur bei Tante Google "Düsseldorf Silvester 2021" eingeben). Da waren Massen zusammen, ohne Abstand, welche auch noch fleißig, trotz Verbot, geböllert haben und die Polizei sieht weg oder steht artig daneben!
Lag es vielleicht daran, dass dort eine bestimmte Bevölkerungsgruppe zusammen gekommen war, welche sich ihre Rechte selbst gibt?
Wo bleibt dabei der Aufschrei der Gegner von Spaziergängen und Befürworter aller Maßnahmen? Oder wäre das Rassismus oder vielleicht sogar noch schlimmeres?
henry12
02.01.2022, 17:31 Uhr
Proteste an Silvester
Warum jammern hier einige rum, weil auf Krawall gebürstete Einsatzkräfte Dienst schieben müssen ? Greifen harmlose Omis die Polizei mit Pfefferspray und Gummiknüppeln an oder umgekehrt ? Der Staat hat eine wahnsinnige Angst, das sich aus "Spaziergängen" ein neues `89 entwickelt, weil die Leute nicht nur wegen Chorona die Schnauze voll haben. Aus Leipzig wird von Aktivisten berichtet, die die Autos anfackeln,
in Thüringen sind es Rechte und Reichsbürger, die einfach nur irgendwo rumlatschen. Finde den Unterschied.
Teja
03.01.2022, 02:20 Uhr
Sylvester Düsseldorf
Ja , Altmeister hat recht , in Düsseldorf hat man da.100 Demonstranten als Schwurbler in die Schranken gewiesen.
Aber gegen tausende , meist ausländische junge Männer ging man nicht vor . Die Bilder sagen alles .....
Dort hätte die Polizei andere Probleme gehabt , als hier in Thüringen .
Vor allem wundert mich , das angeblich traumatisierte Menschen dort rumböllern , als gelten für sie die deutschen Gesetze nicht .
Eine verkehrte Welt .
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