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Mi, 10:04 Uhr
16.11.2005

Wind für Forschung

Nordhausen (nnz). Es gibt ein Für und Wider hinsichtlich der Windkraftanlagen, die auch in Nordthüringen in den zurückliegenden Jahren aus dem Boden geschossen sind. Die riesigen Räder drehen sich außerhalb von Ortschaften. Nur in Nordhausen ist das anders...


Wind für Forschung (Foto: nnz) Wind für Forschung (Foto: nnz) Mit großer Spannung wurde an der FHN am Freitag die Aufstellung der Windradanlage verfolgt. Mit 18 Metern Masthöhe und über sieben Metern Rotordurchmesser erhebt sich der neue Stolz des Studienganges Regenerative Energietechnik nunmehr 21 Meter über den Campus der Hochschule. Die Montage erfolgte reibungslos, so dass die Anlage bereits am Nachmittag in Betrieb genommen werden konnte. Zukünftig wird es den Studierenden und Wissenschaftlern an der FHN ermöglicht, die Effizienz der Kopplung verschiedener regenerativer Energietechniken zu untersuchen. Denn neben Photovoltaik und Erdwärme, fehlte es den Forschern bislang an der Windenergie. Diese kann nun eingehend untersucht werden.

Schließlich verfügt das Windrad mit seiner automatischen Rotorblattverstellung und der aktiven Windrichtungs-Nachstellung über dieselbe Ausstattung wie seine im professionellen Einsatz befindlichen großen Brüder. Und ganz nebenbei speist das kleine Windkraftwerk mit einer Leistung von 10 KW saubere Energie in das Campusnetz und hilft so bei der Senkung der Energiekosten.
Wind am Weinberg (Foto: )
Wind am Weinberg (Foto: )
Autor: nnz

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