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Fr, 22:41 Uhr
17.12.2021
CDU-Mitglieder voteten für Merz

Das sagt der Kreisvorsitzende Pasenow

"66,02 Prozent demnach über zwei Drittel aller Mitglieder, über 250.000, der CDU Deutschlands haben an der Wahl teilgenommen. Vielen Dank auch allen Mitgliedern hier vor Ort für die Beteiligung. Es zeigt sich, dass auch unsere Arbeit als CDU - Kreisverband Nordhausen in diesem Punkt nicht umsonst war", titelt die Kreis-CDU ihr Statement...


Henry Pasenow sagt dazu: "Am 30. Oktober 2021 war ich neben über 300 anderen Kreisvorsitzenden auf der CDU - Kreisvorsitzendenkonferenz in Berlin. Dort konnte der Weg zur personellen Neuaufstellung im Sinne der Basis durchgesetzt werden. Ebenso konnten dort programmatische Punkte abgearbeitet werden.

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Die CDU Thüringen rundet den Beteiligungsprozess für unsere Mitglieder ab und startet unsere erste Mitgliederbefragung. Unsere Mitglieder erhalten in den nächsten Tagen alle wichtigen Informationen zur Teilnahme per Mail oder Brief.

Es mag also drei Jahre gedauert haben, jetzt hat es geklappt: Friedrich Merz setzte sich durch bei der Wahl. Erstmals in ihrer Geschichte stimmten also die Mitglieder der CDU Deutschlands im Vorfeld über den neuen Vorsitzenden ab. Die Delegierten des 34. Parteitages bestätigen lediglich aus satzungsrechtlichen Gründen unser Votum.

Das Ergebnis:
Friedrich Merz: 62,1 Prozent 
Norbert Röttgen: 25,8 Prozent 
Helge Braun: 12,1 Prozent 

Das Wahlergebnis entspricht auch dem Stimmungsbild hier vor Ort. Das ist logisch und auch Merz betonte das Gemeinsame und machte klar, was aus seiner Sicht der Auftrag der CDU ist: „Ich werde nicht nachlassen, es zu sagen: Wir sind nicht für uns selbst da. Die Wählerinnen und Wähler haben uns einen Auftrag erteilt. Diesem wollen wir in der Opposition nachkommen. Und wir wollen in den kommenden Jahren zeigen, wie die CDU ist – eine lebendige Volkspartei, auf die man sich verlassen kann“, er freue sich auf die gute Zusammenarbeit „mit wirklich allen.“

"Mit Friedrich Merz haben wir einen designierten Vorsitzenden bekommen, der wieder glaubhaft CDU - Positionen auf Bundesebene darstellen kann. Und Abgrenzung heißt nicht die politische Debatte mit den Mitbewerbern zu verweigern, sondern klare eigene Positionen einzubringen in die Diskussion.

Wir gratulieren Friedrich Merz sehr herzlich. Damit stellt sich eine Weiche auf Hoffnung. Jetzt ist es nur richtig, wenn er auch Fraktionsvorsitzender der CDU - Bundestagsfraktion wird", erklärt Henry Pasenow, der Vorsitzende des CDU Kreisverbandes Nordhausen.
Autor: psg

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Kommentare
Alex Gösel
18.12.2021, 00:37 Uhr
Herr Pasenow,
Ist Joachim-Friedrich Martin Josef Merz wirklich der richtige Mann?

Ich erinnere an 1997, der Bundestag beschloß, Vergewaltigungen in der Ehe wie außereheliche Vergewaltigungen zu behandeln, anstatt sie als Nötigung gemäß § 240 StGB zu bestrafen, stimmte auch ein Merz gegen die damals neue Unterstrafestellung des Tatbestandes. Sieht so die Familienpolitik der Union aus? Wenn, dann ist man mit den hinzugezogenen neuen Mitbürgern auf einen "guten" Weg dorthin...

Arbeits- und Sozialpolitik des Herrn Merz: Merz bezeichnete die Hartz-IV-Reformen als Fortschritt gegenüber dem vorherigen Zustand, sprach sich aber noch für deutlich stärkere Senkungen der Regelsätze aus. Tolles Stück. Lebenhaltungskosten steigen beinahe sekündlich und Herr Merz möchte die Sozialleistungen weiter kürzen, um nicht zu sagen "ausmerzen"...

Im Jahre 2000 schlug Merz vor, die Renten entsprechend den Beamtenpensionen voll zu besteuern. Im selben Jahr forderte er, das Renteneintrittsalter auf 70 zu erhöhen. Kritik an diesem Vorschlag kam sowohl aus der CSU, der SPD als auch aus der FDP. Ottmar Schreiner bezeichnete dies als „sozialpolitischen Amoklauf“, Horst Seehofer als „Nonsens“. - Noch irgendwelche Fragen???

Bildungspolitische Ansichten des Merz: Bildung und Betreuung dürften laut Merz nicht länger als selbstverständliche Angebote des Staates angesehen werden. Diese müssten von Eltern und Ehemaligen mitfinanziert werden. Bei einer Podiumsdiskussion in Düsseldorf sagte er: „Kindergärten brauchen wie Schulen und Universitäten eine eigene Kapitalbasis. Da müssen Eltern und Ehemalige eben entsprechend einzahlen, wenn sie die Qualität sichern und erhalten wollen.“ - Wir trampeln durchs Gemüse, wir trampeln durch die Saat. Hurra wir verblöden, für uns bezahlt der Staat. Oder kürzer: Möge die totale Verdummung beginnen...

Aus meiner bescheidenen Sicht gräbt sich die Union hier ihr eigenes Grab. Aber bitte, machen Sie weiter so, es heißt ja immer: "Wir schaffen das!"...

Und jetzt freue ich mich auf Ihre Antworten, aber wie ich die Politiker einschätze und kenne...

Ihr

ottO treberT
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