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Di, 08:58 Uhr
14.12.2021
Mit Wasserwerfer, Schlagstockhieben und Pfefferspray

Polizei "begleitete" Hygienespaziergänge

Zur Durchsetzung der aktuellen Verordnungslage im Zusammenhang mit dem Pandemiegeschehen führte die Thüringer Polizei am Montag unter Leitung der Landespolizeidirektion einen umfangreichen Polizeieinsatz durch. Hier eine Zusammenfassung des Geschehens aus Sicht der Polizei...


Überwiegend wurde in den sozialen Medien zu sogenannten Hygienespaziergängen in verschiedenen Regionen Thüringens aufgerufen. In mehreren Thüringer Städten musste das Versammlungsgeschehen mit Polizeikräften begleitet werden, schwerpunktmäßig in Erfurt, Greiz, Schmalkalden und Zeulenroda. Weitere Versammlungen wurden unter anderem in Arnstadt, Eisenach, Saalfeld und Hermsdorf registriert. Insgesamt beteiligten sich über 6.000 Personen in Thüringen an den größtenteils illegalen Versammlungen. Dabei gelang es den Einsatzkräften eine Vielzahl von Personen zu identifizieren, die im Nachgang mit Bußgeldbescheiden in erheblicher Höhe (300-1500 Euro) zu rechnen haben.

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Nach Auswertung der Aufrufe in den sozialen Medien, war der Schwerpunkt des Einsatzgeschehens am Montagabend in Erfurt zu sehen. Zur Verhinderung einer größeren Personenansammlung, wurden bereits in den frühen Abendstunden Polizeigitter auf dem Erfurter "Anger" aufgebaut. Bereits zu Beginn des Versammlungsgeschehens wurde eine Personengruppierung, welche dem rechten Klientel zuzuordnen war, einer Identitätsfeststellung unterzogen. Hierbei leistete ein männlicher Erfurter Widerstand gegen die eingesetzten Beamten. Im weiteren Verlauf des Abends, versammelten sich auf dem "Anger" bis zu 250 Personen, welche sich zu einem Aufzug formierten.

Erst durch die wahrnehmbare Präsenz des Wasserwerfers und Androhung des Einsatzes, konnte die Personenansammlung gestoppt werden. Im übrigen Stadtgebiet waren zeitgleich weitere Personengruppierungen von über 100 Personen feststellbar. Nur durch das konsequente polizeiliche Einschreiten mit einem massiven Kräfteeinsatz, konnten weitere Ansammlungen und Aufzüge verhindert, und die festgestellten Ansammlungen vereinzelt werden. Nachdem sich die Ansammlungen zusammenschlossen, konnten die Personen im Innenstadtbereich, durch konsequentes polizeiliches Einschreiten, gestoppt werden. Hierbei kam es erneut zu massiven Angriffen gegen die eingesetzten Polizeibeamten und zu Durchbruchsversuchen.

Erst durch den Schlagstockeinsatz sowie die durch Anwendung von Pfefferspray gegen die Störer, konnten weitere Angriffe unterbunden werden. Jede Person, welche sich dieser Ansammlung anschloss, erhält nunmehr eine Ordnungswidrigkeiten- bzw. Strafanzeige. Insgesamt wurden 232 Identitätsfeststellungen, 232 Owi-Anzeigen und 12 Strafanzeigen, darunter Beleidigungsdelikte, Widerstandshandlungen und tätliche Angriffe auf Polizeibeamte, gefertigt. Bedauerlicherweise sind durch den Einsatz in Erfurt fünf Polizeibeamte verletzt worden, darunter war ein Beamter nicht mehr dienstfähig.

Auch in Saalfeld versammelten sich verbotswidrig bis zu 100 Personen, welche sich durch einen Aufzug durch die Innenstadt formierten. Nach einem einstündigen Aufzug, konnte dieser durch den Einsatz der Polizei gestoppt werden. Auch hier erhält jeder Teilnehmer eine Ordnungswidrigkeitenanzeige. Insgesamt wurden durch die Saalfelder Polizei 90 Identitäten festgestellt und 87 Ordnungswidrigkeitenanzeigen gefertigt.

Ein Aufzug von bis zu 450 Personen versammelte sich in Greiz. Mit Fackeln und Pyrotechnik zogen die Personen durch die Stadt. Nach mehreren Lautsprecherdurchsagen seitens der Polizei löste sich die Ansammlung schließlich selbstständig auf. Durch polizeiliche Maßnahmen konnte in Greiz die Identität einer Person aus dem rechten Spektrum festgestellt werden, die sich bereits am 4. Dezember dieses Jahres mit Flaschenwürfen gegen Polizeibeamte strafbar gemacht hatte. Insgesamt wurden durch die Polizei Gera elf Identitäten festgestellt, elf Platzverweise ausgesprochen sowie diverse Straf- und Ordnungwidrigkeitenverfahren eingeleitet.

In Schmalkalden wurde ein Aufzug mit 300 Personen gestoppt und 175 Identitätsfeststellungen durchgeführt. Im Anschluss wurden entsprechende Verfahren wegen des Verstoßes gegen die aktuelle Verordnungslage zur Pandemieeindämmung eingeleitet. Insgesamt wurden seitens der Thüringer Polizei über 500 Ordnungswidrigkeiten nach dem Versammlungs- und Infektionsschutzgesetz sowie über 30 Straftaten, darunter Beleidigungsdelikte sowie Widerstandshandlungen, geahndet und entsprechende Verfahren eingeleitet.

Die Thüringer Polizei wird auch in den kommenden Tagen mit starker Präsenz im Einsatz sein, um die aktuelle Verordnungslage im Zusammenhang mit dem Pandemiegeschehen durchzusetzen. Durch die Teilnahme an derartigen Ansammlungen bringen sich die Teilnehmer in die Gefahr empfindliche Strafen auferlegt zu bekommen.
Autor: psg

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Kommentare
Laura von Hier
14.12.2021, 10:04 Uhr
Und die friedlichen Proteste
werden mal wieder nicht erwähnt. Es wird nur das negative von der Polizei verbreitet... sehr schade.

Anmerkung techn. Support:
Stimmt so nicht. In Berichten über andere Veranstaltungen wir das »friedliche« durchaus erwähnt.
Icefire
14.12.2021, 12:03 Uhr
Wie die Stimmung kippt...
Ein friedlicher Spaziergang wird an einem Punkt X willkürlich ohne Grund (!) gestoppt und die Leute bekommen über Lautsprecher Anweisungen und "Androhungen".
Warum man in der eigenen Stadt wegen eines Spazierganges an der frischen Luft straffällig wird, ist dabei niemandem klar. Die Menschen verstehen die Welt nicht mehr in so einem Moment.
Bei der Behinderung des Weitergehens steht der Bürger plötzlich der Polizeigewalt gegenüber. Er versteht nicht, warum er von einer Minute auf die andere kriminell und straffällig geworden ist. Bei manch einem löst diese Situation regelrecht Panik und Angst aus, es kommt zu Wortgefechten. Und genau diese Situationen eskalieren dann manchmal, wenn sich jemand ungerecht behandelt oder gar bedroht fühlt.
Entstehen tun solche Situationen fast ausschließlich durch die völlig überzogene Vorgehensweise der Polizei.
Die Medien wirken hierbei momentan als Verstärker und unterstellen den Bürgern eine Radikalisierung und nicht genügend Distanzierung zur rechten Szene - wo auch immer sich diese angeblich unter die Teilnehmer mischt...
diddi72
14.12.2021, 13:11 Uhr
"Spaziergänge"
Man kann sich schon seine Gedanken machen, warum die Polizei sich gezwungen fühlt, "Spaziergänge" begleiten zu müssen. Keine Frage, schön ist das alles nicht.
Nun stellt sich aber die folgende Frage: Was passiert wenn sich aus so einem "Spaziergang" ein aggressiver Mob entwickelt - und dafür genügen schon ein paar wenige Anheizer die sich unter die friedlichen Spaziergänger mischen - und die Polizei wäre nicht präsent?

Wenn solche "Spaziergänge" an verschiedenen Orten von den selben Personen angeführt werden, sollte das den Spaziergängern schon zu denken geben. So manche Fotos von "Spaziergängen" aus der Region aus dem Frühjahr erinnern ein wenig an den Rattenfänger von Hameln - hier nur mit Trommel statt einer Pfeife. ;)

Ich gehe recht häufig in der Stadt spazieren. Oftmals auch in der Gruppe. Die Polizei ist noch nie auf die Idee gekommen, mich/uns zu begleiten.

Gesund bleiben!

Gruß
Diddi
Icefire
14.12.2021, 13:28 Uhr
Andere Ansicht
An den Rattenfänger von Hameln denke ich eher bei Aktionen wie "Fröhliches Weihnachtsimpfen für groß und klein", sowie "Helloween"- und "Bratwurstimpfen"...
Damit medizinische Behandlungen wie Impfungen und Testungen wieder den seriösen Charakter und Hintergrund bekommen, den sie einst hatten, gehen die Menschen dieses Landes unter anderem derzeit auf die Straßen!
Herbert53
14.12.2021, 16:35 Uhr
Weihnachten fällt wohl aus
In Stralsund wurde gestern der Weihnachtsmann gesichtet. Da sich eine Menschenmenge um ihn versammelte, kam die Polizei und wollte seine Personalien feststellen. Als er sagte, er sei der Weihnachtsmann, wurde er gepackt und zur Feststellung der Personalien weg getragen. Offensichtlich hat er auch Vorschriften nicht eingehalten. Liebe Kinder, ob es dieses Jahr Geschenke geben wird?
HeiKev
14.12.2021, 17:31 Uhr
Alles wird missbraucht, die sind sich für nichts zu schade
Corona Demo mit Weihnachtsmann, ho ho ho, wie originell. Freue mich schon auf das Blitzurteil. Der Herr Rauschebart soll ja kein unbeschriebenes Blatt sein. Sozusagen ein notorischer Störenfried im Weihnachtsmantel. Stralsund soll eine kuschelige JVA haben. Da suchen Sie bestimmt noch einen Weihnachtsmann. Ho ho ho.
Mitternacht
14.12.2021, 18:49 Uhr
An anderer Stelle in diesen Kommentaren -
- las ich, dass man auf die Anti-Corona-Maßnahmen-Demonstrationen geht, weil Corona-Tote schließlich unter "natürliche Auslese" zählen.
Von soviel Zynismus und Menschenverachtung wird mir schlecht.
Wollen die Teilnehmer der Hygiene-Spaziergänge tatsächlich die Aufhebung aller Maßnahmen, damit auf den Intensivstationen alles verrecken kann, was das Pech hat, zur natürlichen Auslese dazuzugehören, bei der Pest im Mittelalter war es ja schließlich genauso? Ist das tatsächlich das Ziel der Demonstrationen?
Freidenker
14.12.2021, 19:01 Uhr
Demo für Grundrechte
Ich kann mich nicht erinnern, dass wir 89 unsere Montagsspaziergänge anmelden mussten.
Es gab auch Übergriffe seitens der Stasi.
Aber Wasserwerfern, Pfefferspray, Schlagstöcken und Bussen gab es selbst in der diktatorische DDR kaum.
Das sollte uns zu denken geben.

Heute werden die Bürger zum teil massiv niedergeknüppelt um sie vor einer Infektion zu schützen.
Was läuft da bei einigen falsch, die das gutheissen?
Habt Ihr nichts aus unserer Geschichte gelernt?

Halb Europa demonstriert gegen die Massnahmen.
Macht endlich die Augen auf.

Anmerkung techn. Support:
Das stimmt so nicht ganz. Zum einen ist »massiv niedergeknüppelt« wirklich deutlich übertrieben und zum andern demonstriert nicht »halb Europa«. In Nordhausen waren es deutlich unter 1% der Nordhäuser.
Außerdem war es ja keine Demo. ;-) Oder?
diskobolos
14.12.2021, 19:29 Uhr
Mein Mitgefühl, Michi1...
wenn es so ist, wie Sie es darstellen: Einen Toten nach der Impfung in der Familie und mehrere Personen in Ihrem Umfeld mit schweren Impffolgen. Aber Sie erwähnen keinen Bekannten, der an Corona erkrankt ist.

Tut mir wirklich leid, dass Sie so viel Pech hatten. Dann sind Sie vielleicht einer von 100 000. Bei Millionen Covid-Erkrankten und 106 000 Toten. Die Wahrscheinlichkeit für das von Ihnen Erlebte ist also extrem gering. Wenn es bei Ihnen trotzdem so eingetreten ist, verstehe ich sogar, dass Sie sich an der Demo beteiligt haben. Aber logisch ist es trotzdem nicht.
Bubo bubo
14.12.2021, 19:34 Uhr
Danke!
Mein herzliches Dankeschön geht an die mutigen, friedlichen und besonnenen Demonstrationsteilnehmer bzw. Spaziergänger! Es gibt zahlreiche gute und nachvollziehbare Gründe, um auf die Straße zu gehen und diverse politische Unzulänglichkeiten der letzten 2 Jahre nicht ohne Widerspruch als selbstverständlich hinzunehmen.

Wer diesem friedlichen Protest mit Hass und Verachtung gegenübertritt, sogar versucht ihn mit abstrusen und zutiefst bösartigen Versuchen der Delegitimierung verächtlich zu machen, sollte schleunigst seine Demokratie-Defizite aufarbeiten. Charakterlich scheint bei diesem Personenkreis bereits leider alles im Argen zu liegen.
Trüffelschokolade
14.12.2021, 19:35 Uhr
Querdenkerisches Rumopfern
"Massiv niedergeknüppelt"?

Hier gehen Leute auf die Straße entgegen aller geltenden Regeln, es wird seit anderthalb Jahren mit ihnen gekuschelt und sie besser behandelt als fast jede andere Demo in diesem Land seit Jahren. Gleichzeitig wird Rumgeopfert ohne Ende und ist die Aggressivität dort oft spürbar, Passanten als auch insbesondere die Polizei werden angepöbelt, angegriffen, beleidigt, ihnen wird mit dem Tod gedroht. An anderer Stelle massenhafte Übergriffe durch Querdenker, bis hin zu Mord. Sei es in Idar-Oberstein, sei es nahe Berlin, wo ein Querdenker sich und seine eigenen Familie (drei kleine Kinder!) ermordet hat weil er sich so in seinen Wahn reingesteigert hat.

Gleichzeitig geht es auch bewusst um das Lahmlegen der Verwaltungen. Das wird häufig genug auch dezidiert in den Telegramgruppen deutlich gemacht: den Verwaltungen, der Polizei, der Justiz möglichst viel Arbeit machen um sie handlungsunfähig zu machen.
Das kostet enorm viel Zeit und Geld, und geht zulasten Aller! Aus purem Egoismus und Ignoranz, zusammen mit einem oftmals antidemokratischen Selbstverständnis und schlichtweg auch extrem verqueren Freiheits- und "Rechts"auffassungen, wird bewusst die ganze Gesellschaft gelähmt.

Auf der einen Seite schreit man nach Recht(en), gleichzeitig aber wird sich beschwert wenn die Polizei auch mal geltendes Recht durchsetzt nachdem über lange Zeit fast alles geduldet wurde. Paradox.
Halssteckenbleib
14.12.2021, 19:48 Uhr
Hygienespaziergängen?
Was für eine tolle Erfindung Mal wieder.Was darf ich mich unter Hygienespaziergängen vorstellen?So ein Bullshit...
Mitternacht
14.12.2021, 20:42 Uhr
Bitte mal nicht nur anonymes "Daumen runter",
sondern die ganz ernst gemeinte Frage an die friedlichen Demonstranten:
Ist es euer allgemeiner Tenor, wie hier in den Kommentaren geschrieben wurde, "Die Corona-Toten gehören zur natürlichen Auslese"?

Demonstriert ihr dafür, sämtliche Maßnahmen fallen zu lassen und fordert damit explizit eine weitere Inszidenzerhöhung, daraus folgend steigende Krankenzahlen, daraus folgend mehr schwere Verläufe, daraus folgend mehr Tote, eben "natürliche Auslese"?

Kann mir das bitte einer, wirklich nur einer der friedlichen Demonstranten beantworten, oder gibt es wieder nur "Daumen runter" allein nur für die Frage?
Anna O.
14.12.2021, 21:08 Uhr
Verdauungsspaziergänge nach Entwurmungsmittel
Man muss einfach etwas mehr Verständnis haben für die Spaziergänger. Wenn ich Entwurmungsmittel für Pferde geschluckt hätte, was unter den Querdenkern als Wundermittel gegen Corona gepriesen wird, dann würde ich wahrscheinlich auch mind. einen Verdauungsspaziergang machen wollen. Und ich vermute, für die Nordhäuser Verdauungsspaziergänger steckt deshalb auch ein kommunalpolitisches Motiv dahinter, welches ich voll unterstütze: Wir brauchen mehr öffentliche Bedürfnisanstalten in Nordhausen!
Mitternacht
14.12.2021, 23:05 Uhr
Ich bedanke mich für die "Daumen runter"
auf meine zweifache Nachfrage an die friedlichen Demonstranten nach ihren Absichten.

Die scheinbar unbequeme Frage, ob die friedlichen Demonstranten ihre subjektive Freiheit wissentlich mit dem Tod anderer Menschen zu erkaufen beabsichtigen sehe ich hiermit als mit "ja" beantwortet an.

Schämt euch, ihr friedlichen Demonstranten.
OkBoomer
15.12.2021, 07:07 Uhr
Auf solche Fragen @Mitternacht …
… antworten die lautesten Impfgegner der NNZ-Leserschaft nicht, denn dann müssten sie sich ja eingestehen wie bescheuert ihre Theorien und „Spaziergänge“ eigentlich sind. :)
Kobold2
15.12.2021, 07:54 Uhr
Das war
zu erwarten. Dagegen sein hat Priorität, Alternativen hat man nicht, wirft aber anderen Planlosigkeit vor....
Wie ich schon an anderer Stelle schrieb, wird krampfhaft versucht, mit "Daumen runter" das eigene Weltbild gegen die Realität aufrecht zu erhalten.
Das Virus ist sicher beeindruckt von den Spaziergängern.
Vielleicht sollte man es mal mit ganz schrecklichen Masken probieren, so wie die Kelten, oder viele Urvölker. Erschwert auch die Identitätsfeststellung durch die Behörden.
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