Sa, 16:27 Uhr
12.11.2005
Schwerer Gang
Nordhausen/Greiz (nnz). Mit einem Unentschieden konnten sich die Kicker von Wacker Nordhausen heute nicht zufrieden geben – Pokal war angesagt. In Greiz mussten die Schützlinge von Trainer Uwe Etzrodt siegen. Doch Favoritenrollen sind nicht das Ding der Wackeren.
Mit der Favoritenrolle tut sich Wacker Nordhausen momentan eher schwer. Hinzu kommen die Eigenheiten der Pokalspiele, vor allem wenn man gegen den Ehrgeiz der unterklassigen Mannschaften zusätzlich zu kämpfen hat. Auch in Greiz war das heute so: Spielerisch und konditionell zwar überlegen, konnten die Wackeren über die gesamte (normale) Spielzeit nicht viel ausrichten. Auch die Chancenverwertung war nicht die Sahne und so kam es auch mal andersrum: Die Konter der Greizer waren höchst gefährlich.
Schließlich rannen die Minuten auf dem ostthüringischen Platz dahin, die Chancen auf einen Pokalsieg natürlich auch. 0:0 hieß es nach 90 Minuten, die Verlängerung musste Klarheit schaffen. Es dauerte aber noch zehn Minuten, ehe Sebastian Elle das erste Mal das runde Leder über die Linie des Greizer Tores drückte. Dann war auch der Bann gebrochen und die Gastgeber hissten die weiße Fahne. In der 113. Minute das 0:2 durch Lars Pohl und wiederum zwei Minuten später wird Sven Pistorius nach einem Doppelpassspiel mit Pohl durch zwei Greizer im Strafraum von den Beinen geholt. – Elfmeter. Wer aber soll schießen, Diarra war ja bekanntlich nicht mehr dabei?
Der junge Daniel Braun läuft an und haut den Ball zum 3:0 ins Greizer Tor. Nun hoffen die Jungs von Uwe Etzrodt endlich mal auf einen Pokalknüller im heimischen Albert-Kuntz-Sportpark. Zur Auswahl stehen neben Pößneck (gegen Zeulenroda gewonnen) zum Beispiel auch Jena und Erfurt. Und bei höherklassigen Gegnern wird automatisch auf dem heiligen Wacker-Rasen gekickt.
PS: Ein Anmerkung noch zur nnz-Betrachtung Nachtreten. Mit seinem Beitrag im Wacker-Forum, der von der nnz zitiert worden war, wollte Ex-Vizepräsident Roland Pohl die aufkommende Schärfe aus der Fan-Diskussion rausnehmen. Wer sich überzeugen will, hier ist Link.
Autor: nnzMit der Favoritenrolle tut sich Wacker Nordhausen momentan eher schwer. Hinzu kommen die Eigenheiten der Pokalspiele, vor allem wenn man gegen den Ehrgeiz der unterklassigen Mannschaften zusätzlich zu kämpfen hat. Auch in Greiz war das heute so: Spielerisch und konditionell zwar überlegen, konnten die Wackeren über die gesamte (normale) Spielzeit nicht viel ausrichten. Auch die Chancenverwertung war nicht die Sahne und so kam es auch mal andersrum: Die Konter der Greizer waren höchst gefährlich.
Schließlich rannen die Minuten auf dem ostthüringischen Platz dahin, die Chancen auf einen Pokalsieg natürlich auch. 0:0 hieß es nach 90 Minuten, die Verlängerung musste Klarheit schaffen. Es dauerte aber noch zehn Minuten, ehe Sebastian Elle das erste Mal das runde Leder über die Linie des Greizer Tores drückte. Dann war auch der Bann gebrochen und die Gastgeber hissten die weiße Fahne. In der 113. Minute das 0:2 durch Lars Pohl und wiederum zwei Minuten später wird Sven Pistorius nach einem Doppelpassspiel mit Pohl durch zwei Greizer im Strafraum von den Beinen geholt. – Elfmeter. Wer aber soll schießen, Diarra war ja bekanntlich nicht mehr dabei?
Der junge Daniel Braun läuft an und haut den Ball zum 3:0 ins Greizer Tor. Nun hoffen die Jungs von Uwe Etzrodt endlich mal auf einen Pokalknüller im heimischen Albert-Kuntz-Sportpark. Zur Auswahl stehen neben Pößneck (gegen Zeulenroda gewonnen) zum Beispiel auch Jena und Erfurt. Und bei höherklassigen Gegnern wird automatisch auf dem heiligen Wacker-Rasen gekickt.
PS: Ein Anmerkung noch zur nnz-Betrachtung Nachtreten. Mit seinem Beitrag im Wacker-Forum, der von der nnz zitiert worden war, wollte Ex-Vizepräsident Roland Pohl die aufkommende Schärfe aus der Fan-Diskussion rausnehmen. Wer sich überzeugen will, hier ist Link.


