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Fr, 15:12 Uhr
11.11.2005

Im Rathaus geholfen

Nordhausen (nnz). Die acht Praktikanten des Fachhochschul-Studienganges „Public management“, die in den vergangenen Monaten bei der Stadtverwaltung ihre Praktika absolvierten, haben jetzt vor ihren Professoren und der Verwaltungsspitze des Rathauses ihre Ergebnisse vorgestellt. Die nnz kennt das Ergebnis...


Im Rathaus geholfen (Foto: nnz) Im Rathaus geholfen (Foto: nnz) Nordhausens Bürgermeister Matthias Jendricke (SPD) zieht ein positives Fazit: „Das Engagement der Studenten ist ein Gewinn für die Arbeit in der Stadtverwaltung. Damit zahlt sich auch für uns das wissenschaftliche Potenzial einer Hochschule vor Ort ganz konkret aus. Die Studenten habe sich vor allem jenen Dingen gewidmet, denen im Alltagslauf der Verwaltung nicht immer das notwenige Augemerk geschenkt werden kann, die aber wichtige für die Entwicklung der Kommune sind.“

Er freue sich schon jetzt auf die nächsten Studenten, so Jendricke. Die würden im kommenden Frühjahr ihre Tätigkeit aufnehmen „Und sollte der Hauptausschuss des Stadtrates zustimmen, können wird den Studierenden künftig auch eine kleine Aufwandsentschädigung zahlen“, so der Bürgermeister.

Die Studierenden des jetzigen 3. und 5. Fachsemesters waren überwiegend im Projekt der Erfassung und Bewertung des immateriellen und mobilen Anlagevermögens der Stadt Nordhausen eingesetzt; eine Studentin, Alexandra Gärtner, widmete sich zum Beispiel mit einer Befragung der Zufriedenheit mit den städtischen Friedhöfen. Die Praktika liefen von Februar bis August. Es waren immer zwei Studierende gleichzeitig im Einsatz.

Die Studierenden haben den Projektplan für das Gesamtprojekt der „Dokumentation des öffentlichen Vermögens“ erarbeitet, eine Inventurrichtlinie für die Stadt erstellt und alle Grundstücke und Gebäude der Stadt Nordhausen erfasst. Dies war hauptsächlich die Arbeit von Anke Zornemann und Stefanie Walz. Die Begehung der Gebäude und die Erarbeitung eines Bewertungsvorschlages für jedes Gebäude wurden vor allem von Christian Engelke, Thomas Kaltwasser, Torsten Grube und Nils Preer durchgeführt. Alle Grundstücke der Stadt wurden ebenfalls mit Bewertungsvorschlägen verbunden. Die Ergebnisse wurden in einem Softwareprogramm dokumentiert, das die Studenten Grube und Kaltwasser auch selbst erstellt haben. Wissenschaftlich begleitet wurden sie dabei von ihren beiden Lehrenden Prof. Dr. Bärbel Stein und Prof. Dr. Stefan Zahradnik.

Vor allem die Erfassung des städtischen Vermögens an Grundstücken und Immobilien sei eine wichtige Arbeit gewesen – mit Blick auf die mögliche Einführung des betriebswirtschaftlichen Rechnungswesens in den Verwaltungen des Freistaates. „Allerdings fehlt es in Thüringen leider immer noch an einheitlichen Bewertungsmaßstäben für die öffentlichen Immobilien und Anlagen“, so Bürgermeister Jendricke.
Autor: nnz

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