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Di, 12:35 Uhr
07.12.2021
FDP: Das Impfen der vulnerablen Gruppen muss Vorrang haben

Gefährdete nicht in falscher Sicherheit wiegen

Die Freien Demokraten im Thüringer Landtag sehen die geplante Impfpflicht für Pflegekräfte kritisch. „Es geht uns dabei nicht darum, dass sich die Betroffenen nicht impfen lassen sollen; wir werben ja sogar fürs Impfen“, sagt Thomas L. Kemmerich, Sprecher der FDP im Landtag...

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Dennoch ist es fatal, in der gegenwärtigen Situation vordergründig darauf zu setzen, die Pflegekräfte zu immunisieren. „Wir riskieren dadurch, dass sich die besonders gefährdeten Menschen in falscher Sicherheit wiegen. Bisher sind 83 Prozent der mindestens 60 Jahre alten Thüringer geimpft. Hier gilt es anzusetzen, und zwar sofort. Die Devise muss lauten: Impft die Richtigen! Das sind zuallererst die gefährdeten Menschen selbst.“

Kemmerich befürchtet durch eine Impfpflicht für Pflegekräfte einen zusätzlichen negativen Effekt. „Menschen, die sich partout nicht impfen lassen möchten, werden sich nach anderen Jobs umsehen. Das verschärft den Pflegenotstand weiter.“

Seit kurzem gilt für Mitarbeiter von Pflegeeinrichtungen die Pflicht, sich täglich einem Schnelltest zu unterziehen. Diese Forderung hatten die Freien Demokraten im Landtag bereits seit Jahresbeginn immer wieder erhoben. „Auch Geimpfte können das Virus in Heime tragen. Insofern ist das ständige Testen unabdingbar. Bevor wir die Schutzmaßnahmen durch einen massiven Eingriff in die Grundrechte weiter verschärfen, sollten wir uns zunächst sehr genau anschauen, wie sich die Testpflicht auf das Infektionsgeschehen in den Heimen auswirkt“, so Thomas L. Kemmerich.
Autor: red

Kommentare
tofa
07.12.2021, 17.01 Uhr
Pflege als Bauernopfer?
Ich bin eigentlich kein Fan vom Herrn Kemmerich, aber hier hat er ja mal Recht. Eine generelle Impfpflicht zumindest für die höheren Altersgruppen und/oder Pflegeheimbewohner halte ich durchaus für sinnvoll. Doch eine Impfpflicht nur für die Pflege ist reine Symbolpiltik und mehr schädlich als nützlich.
Die Pflege wird mal wieder zum Bauernopfer für eine unentschlossene halbgare Politik... Mich ärgert dabei nur, dass so quasi suggeriert wird, dass die Pflegenden alle gefährden würden. Also die, die größtenteils sowieso geimpft sind, die genesen sind (und mit großer Wahrscheinlichkeit sich im Beruf infiziert haben!), die seit über einem Jahr nur noch mit FFP Masken arbeiten (was beeindruckend wirkungsvoll ist), die fast täglich getestet werden und aufgrund ihrer Profession durchaus ein "Gefühl" für Hygiene haben - die also muss man mit eine Impfpflicht gängeln? Ich bin entsetzt...
grobschmied56
07.12.2021, 19.23 Uhr
Das Problem ist...
... daß man uns hinter die Fichte geführt hat! Zwei Schutzimpfungen - und die Welt ist in Ordnung! So hat man es uns versprochen, oder suggeriert. Leider ist es halt nicht justiziabel, einen ANSCHEIN zu erwecken. Das böse Erwachen nun: Die tollen Impfstoffe schützen weder vor ANSTECKUNG noch vor ÜBERTRAGUNG und WEITERVERBREITUNG, sondern gerade mal vor einem SCHWEREN VERLAUF. Was bitte, soll dann eine IMPFPFLICHT für Kinder und junge Leute bringen, für die das Virus in der Masse der Fälle ohnehin kaum mehr als ein Schnüppchen ist?
Aus lauter Unfähigkeit ist es den Politikern nicht gelungen, die Alten und Schwerkranken zu schützen.
Boris Palmer (OB Tübingen) hatte vorgemacht, wie so was geht. Aber auf den mußte man ja nicht hören, weil er eben 'umstritten' ist! (neuer Deck-Begriff für regierungskritisch, also rechts, also fascho)
Weil die Super-Impfstoffe sich zunehmend als Rohrkreppierer und Zündversager herausstellen und man nicht zugeben will, für sündhaft teures Geld etwas bessere Placebos unters Volk gebracht zu haben, müssen halt Sündenböcke her. Gut, daß es die 'Impfverweigerer' und 'Corona-Leugner' gibt.
Man müßte sie sonst glatt erfinden.
Diese Erfindung muß man - Gott sei's gelobt, gepriesen, getrommelt und gebeten nicht machen.
Problem gelöst! Die Impfgegner sind unser Unglück! Auf sie, mit Gebrüll! Weil sie so störrisch und unbelehrbar sind und so UNSOLIDARISCH!
Jetzt isses raus. Unsolidarisch.
Solidarität gibt es in zwei Ausführungen:
A: für Leute aus fernen Ländern, die mit Ziel Deutschland das Mittelmeer mit unbrauchbaren Booten befahren. Unbedingte Hilfe leisten!
Koste es, was es wolle.
B: für deutsche Staatsbürger, die jahrzehntelang Steuern, Abgaben und Versicherungsbeiträge geleistet haben. Abweisen! Verweigern! Alles canceln!
Wer sich mal gefragt hat, wie Hexenverfolgungen zu Stande kommen konnten: Einfach nur die 'Medien' in Deutschland 2021 studieren - da habt ihr Euer Lehrbeispiel. Live und in Farbe.
Grobschmied. (Astra,Mai '21, Moderna, Juli '21, nochmal? - nicht!)
N. Baxter
07.12.2021, 19.47 Uhr
Druck auf medizinisches Personal hilfreich?
ich kenne im Bekannten und Freundeskreis einige welche im Rettungswesen arbeiten und gegen eine Impfung sind.
Ob es da bei eh schon angespanntem Fachkräftemangel zuträglich ist, hier weiteres Personal zu verlieren???
Landarbeiter
07.12.2021, 20.03 Uhr
Gut, dass es nicht nur Kemmerich's in der FDP gibt
Das mit dem Impfen der vulnerablen Gruppen geht schon in die richtige Richtung. Da scheint es echt noch Leute zu geben, die ihren Kopf nicht nur zum Haare schneiden haben.

" Das Problem ist...
... daß man uns hinter die Fichte geführt hat! "

Die Probleme, die Hochbegabte und Oxford-Absolventen haben möchte ich auch gern haben. Allein der angezogene Medikamentencocktail spricht Bände. Riecht förmlich nach blanker Angst, sich ganz schnell irgend etwas reindrücken zu lassen. Aber immerhin, hier den großen Impfgegner mimen und sich mal selbst Astra und Moderna reindrücken zeugt davon, dass man doch irgendwie am Leben hängt.

Mich führt so schnell keiner hinter die Fichte. Ich bin jetzt 2G+ mit meiner 3. BionTech. Laut der Oxford Absolventen müßte ich zwar schon lange tot sein, bin aber immer noch da und mir ist leider noch nicht einmal ein drittes Ei gewachsen. Schade. :)
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Anfrage d. Red.: Wieso "schade"? Was hätten Sie denn damit vor? :-)
Romikon
07.12.2021, 20.08 Uhr
ich hoffe für alle Geimpften(das meine ich echt ehlich) ,dass
sie auch gesund bleiben mögen.
Was ich immer wieder von Übersterblichkeiten lese,lässt mich nicht an das Versagen von Politikern glauben Grobschmidt.
Im Gegenteil.
Wenn man mehr erfahren will darf man Google als Suchmaschine nicht mehr nutzen.
Weiterhin Gesundheit.
grobschmied56
07.12.2021, 21.34 Uhr
Glaubt der Landarbeiter...
... ich hätte mir das Aussuchen können? Ist vielleicht auf Frau Pippilottas Einhorn-Ranch in Takka-Tukka-Land so. Nicht im Kreis Nordhausen. Da heißt es: Friß, Vogel oder stirb. Nimm, was es gibt und halt den Sabbel!
Im Übrigen bin ich gegen Chemie-Cocktails ziemlich resilient. Wer eineinhalb Jahre harte preußische Kost bei Hoffmanns Trachtengruppe überlebt hat, dem muß man schon was middem zöllich Rohr verpassen, damit er 'was merkt'. ;-)
Ob ich mich aus vorgenannten Gründen überhaupt zur 'vulnerablen Gruppe' zählen darf, weiß ich nicht, bin kein Medizinmann. Vorgedrängelt (war auch mal ein Schlagwort: Impfvordrängler - noch auf'm Schirm?) habe ich mich jedenfalls nicht.
Wenn ich trotz zwei Impfungen überall wie ein Aussätziger oder ein Einzelfall von Yersinia pestis behandelt werde, dann kann ich mir den Mumpitz auch sparen. Dann schlage ich mich auf die Seite der 'Impfverweigerer' und rufe den GENOSSEN unserer neuen, nicht hoch genug zu überschätzenden ReGIERigung ein fröhliches 'Ihr mich auch!' zu.
grobschmied56
07.12.2021, 21.53 Uhr
Kleiner Nachtrag ...
... vom Landbewohner an den Landarbeiter. Wir sind hier nicht völlig unter uns. Neben älteren Damen aus oben genannten vulnerablen Gruppen könnten auch Minderjährige und besonders sensible diverse Menschen (nicht binäre 67'erlei geschlechtliche) mitlesen, welche sich durch Vulgarismen, die menschlichen Fortpflanzungsorgane betreffend möglicherweise schwer echauffiert fühlen könnten.
Dies sollte bei der Wortwahl berücksichtigt werden, auch wenn es sich laut Überschrift um ein medizinisches Thema handelt, welches für den Leser eine gewisse Zumutung darstellen möchte.
:-)
Wühlmausfalle
07.12.2021, 23.05 Uhr
Na logo kann man sich das aussuchen,
"Glaubt der Landarbeiter...
... ich hätte mir das Aussuchen können? "

Ich habe mir das auch ausgesucht.

Das geht ganz einfach, immer mal wieder bei "Impfen Thüringen" vorbeischauen und entsprechende Termine machen, oder es einfach lassen.

Hier in der Zeitung aber den dicken Impfgegner heraus hängen lassen und sich dann bei jeder sich bietenden Impfung einen Schluck abholen, sagt einiges über den Impfling, der andere mit missionarischem Eifer vom Impfen abhalten möchte aus! Was ich davon halte, darf ich hier leider nicht schreiben.
grobschmied56
08.12.2021, 00.24 Uhr
Für die einen ganz einfach...
... für andere nun wieder nicht. Mein Nachbar wollte sich - vorbildlich - booster holen, möglichst schnell. Den Termin hat er auch ganz schnell bekommen:
Ende Januar 2022 in Mühlhausen... na ja, schnell ist eben relativ.
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