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Sa, 09:15 Uhr
04.12.2021
Blasii-Kirche

AfD will einen "Bürgerplatz"

Die Nordhäuser sollen bei der Neugestaltung des Blasiikichplatzes unmittelbar mitbestimmen. Dazu will die AfD ein „unformalisiertes, unkompliziertes und für alle offenes Ideenfindungsprojekt“ anstoßen. Die Gestaltungs-Ideen von Bürgern, Profis und Laien sollen gleichberechtigt unter Einbindung der Kirchengemeinde und offen in Form und Inhalt sein…

„Jetzt, mit dem Abzug des Klimapavillons und der Reaktivierung wichtiger PKW-Standplätze für die Altstadtbesucher im hinteren Teil des Platzes, ist der Weg frei für die Neugestaltung des vorderen Teils dieses zentralen Platzes der Innenstadt”, sagt Jörg Prophet, AfD-Fraktionschef im Nordhäuser Stadtrat.

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So soll es im ersten Schritt ein informelles, offenes Ideenfindungsverfahren geben. Dies könne von Zeichnungen, Plänen, Fotomontagen bis hin zu professionellen Gestaltungvorschlägen einheimischer Fach-Planungsfirmen reichen. „Es geht um Gestaltungs-Vorschläge von Groß und Klein, von Profi und Laie, von Alt und Jung, offen in Form und Inhalt. Was wir nicht wollen: Ein aufwändiges durchbürokratisiertes, in juristischen Zwängen und Vergabevorschriften steckendes Planungsverfahren. Im Gegenteil: Wir wollen die Freiheit der Ideen der Nordhäuser Bürgergesellschaft und so wäre der Projekttitel ‚Bürgerplatz‘ gleichzeitig Programm und Aufbruch”, so Jörg Prophet. „Das Projekt kann zugleich die längst überfällige Wiederbelebung der Identifizierung der Bürger mit ihrer Stadt sein. Nicht an irgendeiner Stelle, sondern an einem wichtigen Nordhäuser Platz. Schließlich ist das letzte Gestaltungskonzept zwölf Jahre alt, wurde nie umgesetzt und ist überholt“, so Herr Jörg Prophet.

Für den östlichen Teil des Blasiikirchplatzes unmittelbar vor der Kirche möchte die AfD einen informellen, unkomplizierten und offenen Ideenwettbewerb  (Foto: Jörg Prophet) Für den östlichen Teil des Blasiikirchplatzes unmittelbar vor der Kirche möchte die AfD einen informellen, unkomplizierten und offenen Ideenwettbewerb (Foto: Jörg Prophet)


„Wir sind es leid, von der Rathausspitze ständig in den völlig überteuerten Irrgarten einer lähmenden Bürokratie geschickt zu werden. Schon die Planungen kosten horrende Summen und unser Bauamt wird nicht einmal gefragt. Wir brauchen einfache und pragmatische Lösungen, statt völlig überzogene Konzeptionen. Der Nikolaiplatz am Bürgerhaus oder der Lesserplatz an der Rautenstraße sind schon misslungene Projekte. Tote Steine in der Innenstadt, kein Treff für Alt und Jung, kein Drehpunkt des innerstädtischen Lebens, nur kaltes Pflaster für Vandalen. Von dem Stadtoberhaupt erwarten wir kein weiteres ‚Nein‘, wie zu vielen anderen Stadtentwicklungsvorschlägen. Ich erinnere dabei an die immer noch fehlende Bahnhofstoilette. Wir wollen vom Oberbürgermeister hören: Gute Idee, wir bieten folgende konkrete Unterstützung an“, so der Wunsch der AfD-Fraktionäre, die auch auf ein erstes Mittun der neuen Bürgermeisterin Rieger hoffen.
Autor: red

Kommentare
Eckenblitz
04.12.2021, 13.20 Uhr
Werte AfD
Wo denken sie denn hin? Einen „unformalisiertes, unkompliziertes und für alle offenes Ideenfindungsprojekt“ anstoßen.“
Als erstes dürften sie doch wissen, dass ihre Ideen, Projekte und Anträge , mit aller Gewalt abgelehnt werden müssen. Man kann es doch nicht zu lassen, dass die AfD etwas Gutes einbringen kann.
Außerdem werden ja von politischen Gremien die Bürger in die Entscheidungen immer mit eingebunden, sofern sie die Meinung der Regierenden vertreten.
Bitte Herr Prophet, was wollen Sie denn noch?
DDR-Facharbeiter
04.12.2021, 13.22 Uhr
Rund um Blasiikirche: Alltags Parkplatz, an Festen Festplatz .
Hier ein Vorschlag für eine zeitgemässe Mehrfach-Nutzung:
- Haupt-Nutzung Blasiikirch-Platz für Parkplätze im Alltag, unerlässlich für Nordhäuser und Touristen.
- Festtags--Nutzung für fröhliche Nordhäuser Feste wie Altstadtfest , Martini oder Johanni- Markt im Frühjahr.
Für Stadt-Feste gibt es zukünftig rund um die Kirche Standplätze für Händler, Gastwirte und Sitzplätze für Gäste
Wo findet man noch mehr Platz ?
im Norden : Eselsgasse und an der Gasse auf der Nordseite der Kirche,
sowie im Garten des Hauses Blasiistrasse 3,
Im Osten: Beim Luther am Pferdemarkt
Im Westen : Parkplatz bis Märchenbrunnen.
Im Süden: Park-Platz neben Haus Kranichstrasse 8 mit
seinem schon mehrfach für Ausstellungen und Konzerte genutzten Hof.
Für Feste werden die Parkplätze vorübergehend freigemacht.
Die Fest-Besucher pendeln mit Bussen zu nahen Park- Plätzen, z.B. an der Wallrothstrasse.
NDH-Henkel
04.12.2021, 13.45 Uhr
Neugestaltung des Blasiikichplatzes
Was die AfD alles so haben will,unfastbar !
Sollen lieber Leute in die Pflege und Soziales suchen und motivieren :-)
Wäre viel sinnvoller.
Paulinchen
04.12.2021, 14.48 Uhr
Wenn ich mich recht erinnere,...
... dann haben wir doch eine Hochschule in unserer Stadt. Warum beschäftigen sich die dortigen Studenten nicht mal mit einem Stadtentwicklungsplan? Diese Menschen sind jung und haben bestimmt auch gute Ideen für ein besseres Leben in der Rolandstadt. Was ich im Zentrum sehr vermisse, sind Schattenflaechen, in, oder unter denen sich die Bürger für eine kleine Pause niederlassen können. Die gegenwärtige Situation lässt das ausser in der Promenade nicht zu. Was ist denn eigentlich mit dem Brunnen am Hagen los? Der macht einen verwaisten Eindruck und dient als Laubfang und oder als Müllbehaelter. Die Bäume in der Rautenstrasse und Töpferstrasse sehnen sich nach einem Pflegeschnitt. Inzwischen haben sie die Freileitungen der Straßenbahn erreicht, aber Schatten spenden sie eher nicht. All diese Dinge, können die Studenten mal auf die Tauglichkeit für eine schöne und gemütliche Südharzmetropole aufs Papier bringen. Dabei gilt es auch zu beachten, ob die derzeitige Verkehrsführung noch als optimal eingeschätzt werden kann. Oder ob es Möglichkeiten gibt, den Durchgangsverkehr auszulagern. Das setzt voraus, dass die Stadtverwaltung überhaupt daran interessiert ist. Denn wenn ich mir die Schlaglöcher in der Rob. - Koch-Str. ansehe, kommen mir Zweifel auf. Dort oben wurde ein Stück mit Bitumen erneuert, aber da war keine Schaufel voll für die Löcher übrig. Gibt es überhaupt noch einen Plan, wie und wann sich der gegenwärtige Strassenzustand mal verbessert? Gut, wir haben keine Planwirtschaft mehr, aber kann man sich deshalb nicht mal mehr bis zum nächsten Jahr mal Gedanken darüber machen, wie es weiter gehen soll? Es wäre zur Zeit einfacher, nur die Straßen zu benennen, welche gerade noch in einem halbwegs guten Zustand sind, als jene, die längst völlig ruiniert sind. Darunter sind Straßen, welche seit den 70iger Jahren noch nie eine Sanierung erfahren haben. Aber wir haben ja ab Januar eine neue Bürgermeisterin, die wird es wohl richten.....
Echter-Nordhaeuser
04.12.2021, 16.51 Uhr
"Warum AfD"@NDH-Henkel
Warum soll die AfD Leute für Pflege und Soziales motivieren, dafür gibt es andere Institutionen. Es kommt doch nur drauf an was zwischen Daumen und Zeigefinger raus kommt und schon sind manche motiviert.
Von der Idee nicht schlecht, dass man die Bürger mal mit einbezieht ob es dann so gemacht wird ist eine andere Frage.
Leser X
04.12.2021, 17.04 Uhr
Ehrlich gesagt
Den Klimapavillon habe ich dort lieber gesehen als die Blech-Karossen.
Schnapshäuser
05.12.2021, 10.32 Uhr
Ein Vorschlag zur Gestaltungsfindung
Alle Vorschläge hier in der NNZ veröffentlichen und wie jeden Kommentar
mit Daumen hoch oder runter bewerten lassen.
Die ausgeführten Vorschläge auch die Kleinen werden Angemessen
und nicht mit Zehntausenden Euros belohnt.

Ich weiß es zu einfach und unbürokratisch aber die Hoffnung stirbt zu letzt.
Honsteiner
05.12.2021, 12.01 Uhr
Gestaltung Blasiikirchplatz
Wurde dazu nicht schon einmal vor Jahren alles durchlaufen? Will man nicht seit Jahren mit dem Bau beginnen? Wurde nicht seit Jahren der Weihnachtsmarkt in der Altstadt untersagt, weil man jedes Jahr mit dem Bau vor Weihnachten beginnen wollte?
Ich glaube das Hauptproblem liegt in der Stadtverwaltung an den beiden Führungskräften Oberbürgermeister und Bürgermeisterin. Vermutlich müssen diese beiden Personalien erst ausgetauscht werden, bevor bürgernahe Politik wieder möglich ist.
Mitternacht
05.12.2021, 14.34 Uhr
@Schnapshäuser
Dieses Vorgehen würde ich eher nicht begrüßen - eine Gestaltung des Blasii-Kirchplatzes via Daumen hoch/runter-Abstimmung der nnz-Kommentare. Wenn ich sehe, was hier alles einen "Daumen hoch" bekommt...

Der Vorschlag an sich ist aber nicht per se von der Hand zu weisen. Ich würde ihn dahingehend verfeinern, tatsächlich Bürgervorschläge anzunehmen und zb im Rathaus zu veröffentlichen. Eine Abstimmung in welcher Form auch immer sollte dann dort vor Ort stattfinden.
So wäre sichergestellt, dass sich nur Leute einbringen, denen das Thema wirklich am Herzen liegt und sich auch mal die Schuhe anziehen, und nicht nur die, welche ausschließlich vom Sofa aus alles besser wissen.
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