Fr, 18:02 Uhr
09.11.2001
Gedenken an jüdische Opfer
Nordhausen (nnz). In der Nacht vom 9. zum 10. November 1938 wurden auch in Nordhausen die jüdische Synagoge sowie zahlreiche Geschäfte und Wohnungen zerstört und geplündert. Die jüdischen Mitbürger wurden verhaftet, misshandelt und verfolgt. Am heutigen Abend wurde der Opfer des nationalsozialistischen Rassenwahns gedacht.
Bürgermeister Klaus Wahlbuhl (SPD) legte mit Vertretern aus Politik und Kirche am jüdischen Gedenkstein am Pferdemarkt einen Kranz nieder, um somit diesen Ereignissen und den Opfern gedenken. Das städtische Kulturamt und der Verein Gegen Vergessen, für Demokratie laden darüber hinaus um 19 Uhr ins Vereinshaus Thomas Mann zu der Veranstaltung Gedenken und Musik ein. In einer Lesung teilweiser unveröffentlichter Texte von jüdischen Bürgern, die in dieser Zeit in Nordhausen lebten, soll den menschenverachteten Ereignissen, welche die Pogromnacht vor 63 Jahren einleitete, gedacht werden. Der Abend wird von Prof. h.c. Christian Elsas, aus Bad Sooden-Allendorf, am Klavier begleitet.
Autor: nnzBürgermeister Klaus Wahlbuhl (SPD) legte mit Vertretern aus Politik und Kirche am jüdischen Gedenkstein am Pferdemarkt einen Kranz nieder, um somit diesen Ereignissen und den Opfern gedenken. Das städtische Kulturamt und der Verein Gegen Vergessen, für Demokratie laden darüber hinaus um 19 Uhr ins Vereinshaus Thomas Mann zu der Veranstaltung Gedenken und Musik ein. In einer Lesung teilweiser unveröffentlichter Texte von jüdischen Bürgern, die in dieser Zeit in Nordhausen lebten, soll den menschenverachteten Ereignissen, welche die Pogromnacht vor 63 Jahren einleitete, gedacht werden. Der Abend wird von Prof. h.c. Christian Elsas, aus Bad Sooden-Allendorf, am Klavier begleitet.

