Di, 16:43 Uhr
01.11.2005
Straße wieder frei
Nordhausen (nnz). Sind Sie auch genervt von der Baustelle in der Barbarossa-Straße in Nordhausen. In diesem Monat soll die Umleitung der Geschichte angehören. Allerdings müssen Sie sich noch bis Ende November gedulden.
Am 25. November werden Thüringens Wirtschaftsminister Jürgen Reinholz (CDU) und Nordhausens Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) nach fünfmonatiger Sanierung den 250 Meter langen Abschnitt der Barbarossa-Straße zwischen dem Abzweig Erfurter Straße und Kreuzung mit der Kyffhäuserstraße für den Verkehr freigeben. Anlass und Ziel der Sanierung ist die bessere Anbindung des dahinter liegenden Industriegebietes Rothenburgstraße an die B4, auf der die Barbarossastraße verläuft. Erreicht wird dies vor allem durch die Aufweitung des Kreuzungsbereiches: Aus beiden Richtungen wurde eine zusätzliche Abbiegespur in die Rothenburgstraße hinein eingerichtet.
Bau- und Wirtschaftsdezernent Dietrich Beyse (CDU): Im Zuge dieser Veränderungen waren zahlreiche zusätzliche Arbeiten notwendig: Der Stadtentwässerungsbetrieb hat alte Abwasserkanäle saniert, ausgetauscht und umverlegt, der Wasserverband, die Energieversorgung und die Telekom mussten ihre Leitungen – soweit das überhaupt möglich war – aus dem erweiterten Straßenbereich unter die Gehwege verlegen. Darüber hinaus mussten alte, nicht mehr benötigte Fernwärmeleitungen entfernt werden. Einige lagen allerdings so tief, dass wir sie mit Blick auf die Kosten deshalb in der Erde belassen und verpresst haben. Der Umbau des Kreuzungsbereiches und die Sanierung der Straße seien aus diesem Grund im Sinne des Wortes auch grundhaft gewesen: Es waren mächtige und aufwändige Erdarbeiten nötig, weil wir zum Teil bis 6 Meter in die Tiefe mussten, so Beyse.
Bis zur Freigabe sei noch einiges zu erledigen. Derzeit würden die Leitungen für die Straßenbeleuchtung installiert, Lichtmasten gesetzt und die neue Ampelanlage aufgestellt. Parallel dazu wird auf der Fahrbahn die Frostschutz-Schicht eingebaut. Anschließend kommen Tragschicht, Binder und Bitumen-Decke drauf, danach werden die Gehwege gepflastert und die Ampeln angeschlossen – dann sind wir durch. Die Kosten der Sanierung belaufen sich auf 2.3 Millionen Euro, von denen die Stadt als Eigenmittel rund 300.000 Euro aufgebracht hat. Der Rest sind Fördermittel.
Autor: nnzAm 25. November werden Thüringens Wirtschaftsminister Jürgen Reinholz (CDU) und Nordhausens Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) nach fünfmonatiger Sanierung den 250 Meter langen Abschnitt der Barbarossa-Straße zwischen dem Abzweig Erfurter Straße und Kreuzung mit der Kyffhäuserstraße für den Verkehr freigeben. Anlass und Ziel der Sanierung ist die bessere Anbindung des dahinter liegenden Industriegebietes Rothenburgstraße an die B4, auf der die Barbarossastraße verläuft. Erreicht wird dies vor allem durch die Aufweitung des Kreuzungsbereiches: Aus beiden Richtungen wurde eine zusätzliche Abbiegespur in die Rothenburgstraße hinein eingerichtet.
Bau- und Wirtschaftsdezernent Dietrich Beyse (CDU): Im Zuge dieser Veränderungen waren zahlreiche zusätzliche Arbeiten notwendig: Der Stadtentwässerungsbetrieb hat alte Abwasserkanäle saniert, ausgetauscht und umverlegt, der Wasserverband, die Energieversorgung und die Telekom mussten ihre Leitungen – soweit das überhaupt möglich war – aus dem erweiterten Straßenbereich unter die Gehwege verlegen. Darüber hinaus mussten alte, nicht mehr benötigte Fernwärmeleitungen entfernt werden. Einige lagen allerdings so tief, dass wir sie mit Blick auf die Kosten deshalb in der Erde belassen und verpresst haben. Der Umbau des Kreuzungsbereiches und die Sanierung der Straße seien aus diesem Grund im Sinne des Wortes auch grundhaft gewesen: Es waren mächtige und aufwändige Erdarbeiten nötig, weil wir zum Teil bis 6 Meter in die Tiefe mussten, so Beyse.
Bis zur Freigabe sei noch einiges zu erledigen. Derzeit würden die Leitungen für die Straßenbeleuchtung installiert, Lichtmasten gesetzt und die neue Ampelanlage aufgestellt. Parallel dazu wird auf der Fahrbahn die Frostschutz-Schicht eingebaut. Anschließend kommen Tragschicht, Binder und Bitumen-Decke drauf, danach werden die Gehwege gepflastert und die Ampeln angeschlossen – dann sind wir durch. Die Kosten der Sanierung belaufen sich auf 2.3 Millionen Euro, von denen die Stadt als Eigenmittel rund 300.000 Euro aufgebracht hat. Der Rest sind Fördermittel.

