Di, 12:30 Uhr
01.11.2005
Punkt 7 Uhr
Nordhausen (nnz). Exakt zu diesem Zeitpunkt ist am Amtsgericht in Mühlhausen das Insolvenzverfahren gegen die Igeno Schienenfahrzeug GmbH eröffnet worden. Was in den kommenden Tagen und Wochen in Niedersachswerfen und Nordhausen abgeht, das hat die nnz erfahren.
In seinem Gutachten hat der bis dato vorläufige Insolvenzverwalter Carsten Bloß die Gründe für die Notwendigkeit einer Insolvenzeröffnung ausführlich dargelegt. Für die nnz fasst er kurz und knapp zusammen: Überschuldung und Zahlungsunfähigkeit. Nun ist es an ihm, das Unternehmen mit derzeit 115 Mitarbeitern in ein ruhigeres Fahrwasser zu führen, sprich, einen Investor zu finden. Derzeit verhandelt Bloß mit sieben bis acht Unternehmen. Darunter bekannte Namen aus Deutschland, die in der Bahnbranche über einen guten Ruf verfügen.
Zu den Interessenten gehört auch die KazGate Projektmanagement GmbH aus Erfurt, die nach eigenen Angaben den Kasachstan-Auftrag in der Taschen haben soll. Deren Vertreter soll in einer Bekundungsmail auch den Namen des Mannes mitgeteilt haben, der die insolvente Igeno wirtschaftlich durchleuchten soll. Für Carsten Bloß ist diese Personalie merkwürdig, da es sich eben auch um den Namen des Treuhänders für den mal angedachten Zahlungsverkehr zwischen Kasachstan und Nordhausen (siehe nnz-Archiv) handeln soll. Bloß wird aber auch mit KazGate weiter verhandeln.
Fest steht aber auch, dass nicht alle der 115 Igeno-Mitarbeiter im kommenden Jahr noch einen Job haben werden. Morgen wird der Insolvenzverwalter mit dem Betriebsrat über Entlassungen reden müssen. Mit einem Stamm von 70 bis 80 Arbeitnehmern sei die Igeno für potentielle Investoren sehr interessant und effizient aufgestellt. Den entlassenen Kolleginnen und Kollegen soll Arbeit in einer Beschäftigungsgesellschaft angeboten werden. Für ein halbes Jahr.
An seinem Plan, die Igeno zum Beginn des kommenden Jahres abgeben zu können, will Carsten Bloss festhalten. Bis zum Jahr 2004 habe das Unternehmen schließlich Jahr für Jahr seinen Umsatz steigern können.
Autor: nnzIn seinem Gutachten hat der bis dato vorläufige Insolvenzverwalter Carsten Bloß die Gründe für die Notwendigkeit einer Insolvenzeröffnung ausführlich dargelegt. Für die nnz fasst er kurz und knapp zusammen: Überschuldung und Zahlungsunfähigkeit. Nun ist es an ihm, das Unternehmen mit derzeit 115 Mitarbeitern in ein ruhigeres Fahrwasser zu führen, sprich, einen Investor zu finden. Derzeit verhandelt Bloß mit sieben bis acht Unternehmen. Darunter bekannte Namen aus Deutschland, die in der Bahnbranche über einen guten Ruf verfügen.
Zu den Interessenten gehört auch die KazGate Projektmanagement GmbH aus Erfurt, die nach eigenen Angaben den Kasachstan-Auftrag in der Taschen haben soll. Deren Vertreter soll in einer Bekundungsmail auch den Namen des Mannes mitgeteilt haben, der die insolvente Igeno wirtschaftlich durchleuchten soll. Für Carsten Bloß ist diese Personalie merkwürdig, da es sich eben auch um den Namen des Treuhänders für den mal angedachten Zahlungsverkehr zwischen Kasachstan und Nordhausen (siehe nnz-Archiv) handeln soll. Bloß wird aber auch mit KazGate weiter verhandeln.
Fest steht aber auch, dass nicht alle der 115 Igeno-Mitarbeiter im kommenden Jahr noch einen Job haben werden. Morgen wird der Insolvenzverwalter mit dem Betriebsrat über Entlassungen reden müssen. Mit einem Stamm von 70 bis 80 Arbeitnehmern sei die Igeno für potentielle Investoren sehr interessant und effizient aufgestellt. Den entlassenen Kolleginnen und Kollegen soll Arbeit in einer Beschäftigungsgesellschaft angeboten werden. Für ein halbes Jahr.
An seinem Plan, die Igeno zum Beginn des kommenden Jahres abgeben zu können, will Carsten Bloss festhalten. Bis zum Jahr 2004 habe das Unternehmen schließlich Jahr für Jahr seinen Umsatz steigern können.

