Fr, 21:18 Uhr
20.10.2000
Umweltausschuss informiert: Industriegebiet wird entsprechend dem Bedarf erschlossen
Nordhausen (nnz). In der Beratung des Umweltausschusses zum Industriegebiet "Goldenen Aue" - Windehausen waren der Vorsitzende des Planungsverbandes, Achim Arendt, der Chef der Verwaltungsgemeinschaft "Goldene Aue", Bodo Reitzig, sowie ein Vertreter des begleitenden Projektierungsbüro anwesend. In der einleitenden Vorstellung, unter Zuhilfenahme von Luftbildaufnahmen und Karten, wurde das Grundproblem erläutert. So waren konkrete Anfragen nach zusammenhängenden, ebenen großen Flächen der Ursprung des Gedankens, ein Industriegebiet im Bereich der Goldenen Aue zu entwickeln. Immer stand im Vordergrund, die Schaffung von Arbeitsplätzen im produzierenden Bereich zu ermöglichen. Im Augenblick geht es ausschließlich darum Baurecht zu schaffen. Die Mitglieder des Ausschusses, darunter auch Monika Teuber, nutzten die Möglichkeit auf die Probleme Flächenentzug und Änderung des Landschaftsbildes hinzuweisen. Auch die Punkte Lärm-Emission sowie Eckwerte der Luftverschmutzung wurden erörtert. Klar konnte die Aussage getroffen werden, dass die Erschließung nicht in einem Stück, sondern in Abhängigkeit vom Bedarf zukünftiger Investoren erfolgen soll. Wie nnz erfuhr, soll zum Beispiel der in den zurückliegenden Jahren gebaute Schießstand der Gemeinde Urbach einen höheren Lärmpegel aufweisen, als das Industriegebiet je von sich geben würde. Gegenüber nnz kritisierte der Vorsitzende des Ausschusses, Maik Schröter (CDU), zugleich die schlechte Öffentlichkeitsarbeit des Planungsverbandes, so dass immer wieder Gerüchte über die Oberhand gewinnen konnten. Es wird also bei Ansiedlungsbestrebungen immer zu folgendem Abgleich kommen:
Flächenbedarf - Anzahl der Arbeitsplätze - Belastung der Umwelt!
Erst nach der erfolgten Unterzeichnung eines Vertrages mit dem Investor erfolgt die Erschließung. Gerade diese Aussage wurde von den Mitgliedern des Ausschusses wohlwollend zur Kenntnis genommen. Während der Sitzung wurde noch ein zusätzlicher Fragenkatalog an die Vertreter des Planungsverbandes übergeben, dessen schriftliche Beantwortung den Mitgliedern im Ausschuss zugesichert wurde. Die Berichterstattung der letzten Tage bezüglich konkret geplanter "Dreckschleudern" und "Stinker" basiert also ausschließlich auf Gerüchten, so der Kommunalpolitiker zur nnz. In einer weiteren Runde wird der Ausschuss einen Vertreter des Thüringer Wirtschaftsministeriums bzw. Landesverwaltungsamtes einladen. Hier soll nochmals die Abgrenzung Industrie- oder Gewerbegebiet, sowie Belange des Raumordnungsplanes beraten werden.
Autor: psgFlächenbedarf - Anzahl der Arbeitsplätze - Belastung der Umwelt!
Erst nach der erfolgten Unterzeichnung eines Vertrages mit dem Investor erfolgt die Erschließung. Gerade diese Aussage wurde von den Mitgliedern des Ausschusses wohlwollend zur Kenntnis genommen. Während der Sitzung wurde noch ein zusätzlicher Fragenkatalog an die Vertreter des Planungsverbandes übergeben, dessen schriftliche Beantwortung den Mitgliedern im Ausschuss zugesichert wurde. Die Berichterstattung der letzten Tage bezüglich konkret geplanter "Dreckschleudern" und "Stinker" basiert also ausschließlich auf Gerüchten, so der Kommunalpolitiker zur nnz. In einer weiteren Runde wird der Ausschuss einen Vertreter des Thüringer Wirtschaftsministeriums bzw. Landesverwaltungsamtes einladen. Hier soll nochmals die Abgrenzung Industrie- oder Gewerbegebiet, sowie Belange des Raumordnungsplanes beraten werden.


