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Mo, 07:56 Uhr
18.10.2021
Schulsport Staffette des Herder-Gymnasiums

Bundesfinale vor Ort

Im Rahmen der Wettkampfreihe „Jugend trainiert für Olympia“ hat die Deutsche Sportstiftung die Schulsport-Stafette ins Leben gerufen, eine Art "Finale vor Ort". Das Herder-Gymmnasium trat zur Staffette in sportlicher Breite an...

Der coronabedingte Ausfall der Wettkämpfe sowie der Bundesfinals haben ein großes Loch in den Wettkampfkalender der Schulen gerissen. Viele wertvolle sportliche Wettkampferfahrungen sind den Schülern entgangen. Mit dem „Bundesfinale vor Ort“ sollte ein positives Zeichen für den Schulsport gesetzt werden.

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Die Teilnahme des Herder-Gymnasiums erfolgte in verschiedenen Sportarten: Handball, Basketball, Leichtathletik und Schwimmen teilgenommen. Entgegen der ursprünglichen Wettkampfregularien traten die Schüler in Mixed-Teams aus beiden Geschlechtern an. In der Schulsport-Stafette wurde der direkte Kontakt mit anderen Schulen vermieden, indem kleinere koordinative Aufgaben oder Einzelwettkämpfe durchgeführt werden mussten.

Die erfolgreichen Basketballer und Thüringenmeister (Foto: Heike Roeder) Die erfolgreichen Basketballer und Thüringenmeister (Foto: Heike Roeder)


Im Basketball trat das Herder-Gymnasium Ende September in Gotha an. Jeweils ein Junge und ein Mädchen mussten aus insgesamt fünf verschiedenen Positionen auf den Korb werfen, die eine entsprechende Wertigkeit besaßen. Jedes Paar hatte insgesamt 60 Sekunden Zeit, um so viele Punkte wie möglich verbuchen zu können. Nach dem eigenen Wurf und Rebound mussten die Schüler den Ball zum Mitspieler auf der nächsten Wurfposition passen, bevor sie selber eine neue Position besetzen durften. Dabei konnten sie weder erneut auf ihre eigene letzte Position zurück noch auf die durch den Mitspieler besetzte Position. In die Wertung gingen am Ende die kumulierten Ergebnisse der vier besten Paare ein, wobei alle Schüler nur in einem der Paare vertreten sein durften. Die Herder-Basketballer traten als vorletzte Mannschaft an. Nachdem alle Paare ihre Runden absolviert hatten, stand das Ergebnis fest: Mit 42 Punkten sicherte sich das Herder-Gymnasium den Thüringenmeistertitel. Für das Gymnasium in der Wiedigsburg am Ball waren: Lea Waldmann, Johanna Schätz, Johanna Ibe, Lily Leibiger, Zoé Waldeck, Yannis Haas, Julian Scholz, Elias Decker, Jannis Brodhuhn, Anton Kröhn und Jonas Heise.

Herder's Leichtathleten (Foto: Heike Roeder) Herder's Leichtathleten (Foto: Heike Roeder)


Am 30.09. trat die Leichtsathletik-Mannschaft des Herder-Gymnasiums dann in Erfurt gegen vier weitere Mannschaften an (Gym. Arnstadt, Gym. Großengottern, TGS Karlddorf). Darüber hinaus konnten drei weitere Schulen ihren Wettkampf parallel in ihrer Heimatstadt absolvieren, um trotzdem am Wettkampf teilnehmen zu können. Vor Ort absolvierten je vier Schüler, zwei Mädchen und zwei Jungen, die Disziplinen: 75m Sprint, Hochsprung, Weitsprung, Ball, Kugel sowie 800m. Nach einem aufregenden Start im Rahmen des Hochsprungs, legte sich die Nervosität, so dass die Schüler gute bis sehr gute persönliche Leistungen abrufen konnten. Hervorzuheben ist hierbei Jannick Schulz, der in seiner Altersklasse AK 14 - nach nur 2 Trainingseinheiten im Rahmen der Wettkampfvorbereitung - eine Höhe von 1,53m sicher überspringen konnte.

Nach der Auszählung aller Leistungen errang das Leichtathletikteam einen guten vierten Platz. Für das Herder-Gymnasium aktiv waren: Tami Spangenberg, Merle Pfützenreiter, Tanja und Karolin Müller, Charlotte Gotter, Jenny Bierwisch, Jannick Schulz, Konrad Wiegleb, Tim Kunze, Moritz Liesegang, Leon Kratzin und Theodor Brucke.

Die Handballer (Foto: Heike Roeder) Die Handballer (Foto: Heike Roeder)


Ebenfalls am 30.09. absolvierte das Handball-Mixed-Team des Herder-Gymnasiums der Jüngsten ihren Wettkampf in Eisenach. Ihre Aufgabe bestand darin, in Übungen an fünf Stationen Geschicklichkeit und Gewandtheit abzurufen. Die kreativen Übungen Nord-Ost-Süd-West, Slalom-Dribbling, indirekter Wurf eines Tennisballes in ein umgedrehtes Kastenteil, Kreiseln sowie den Ball durch die Beine an die Wand werfen absolvierten die Spieler teilweise deutlich besser als beim Training in der Schule sowie zu Hause und entwickelten dabei eine sehr gute Technik. Training und der weite Weg haben sich am Ende ausgezahlt: Die Mannschaft errang (knapp geschlagen) den dritten Platz. Der Jubel der Schüler über den Gewinn des Pokals und die errungenen Medaillen war groß. Für das Herder-Gymnasium agierten am Ball: Luise Hummitzsch (6/4), Charlotte Malun (5/2), Fatemah Khaleqi (6/3), Enrik Becker (6/3), Tim Marco Hunger (6/3), Moritz Materlik (6/3), Kolja Aristid Draba (6/3), Julius Rammelt (6/3), Jannis Hohmann (6/3), Dustin Schmidt (6/3), Oskar Wenzel (6/2), Louis Spielmann (6/2) sowie Adrian Stolz (6/1).

Für die Schwimmer ging es nach Rudolstadt (Foto: Heike Roeder) Für die Schwimmer ging es nach Rudolstadt (Foto: Heike Roeder)


Die Schwimmer der Wettkampfklasse III traten ihre weite und frühe Anreise nach Rudolfstadt ebenfalls als Mixed-Team an. Für das Herder-Gymnasium kämpften im Wasser: Lenya Kurtz, Lilly Delakowitz, Maximilian Mund (Kl. 7), Tom Hirschelmann, Karl Knauer und Gustav Hagedorn (alle Kl. 8). Im Rahmen der Zeitnahme mussten alle vier Lagen geschwommen werden: Brust, Rücken, Kraul und Schmetterling. Das Team des Herder-Gymnasiums musste als erster Punktesammler ins Wasser. Nach dem alle Schulen ihren Wettkampf absolviert hatten, stand ein deutlicher Vorsprung zu Buche. In allen Lagen, außer Schmetterling, konnten sich die Sportler die Bestzeit sichern und errangen somit ebenfalls den Thüringenmeistertitel.

Ein Dank gilt den Sportlehrern, welche sich für die einzelnen Mannschaften unter den derzeit nicht einfachen Bedingungen eingesetzt und Trainingseinheiten durchgeführt haben. Bettina Lorenz unterstützte die Handball-Mannschaft, Martin Schneider begleitete die Basketballer, Erik Kessler engagierte sich für das Schwimmen und Madlen Trümper trainierte mit den Schülerinnen und Schülern in der Leichtathletik. Deren Enthusiasmus, der Motivationsfähigkeit sowie Begleitung zu den einzelnen Wettkämpfen ist es zu verdanken, dass zahlreiche Sportinteressierte und Aktive am Herder-Gymnasium auch in schwierigen Zeiten ihr sportliches Können unter Beweis stellen konnten bzw. können, die Anerkennung ihrer Leistung genauso honorierend wie Mitschüler, Schulleitung und Kollegen.
Madlen Trümper
Fachkonferenzleiterin Sport
Autor: red

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