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Fr, 09:14 Uhr
09.11.2001

Tourismus im Freistaat geht zurück

Nordhausen/Erfurt (nnz). Nach hohen Steigerungsraten in den vergangenen Jahren hat der Thüringer Tourismus einen Rückschlag erlitten. Die Gäste- und Übernachtungszahlen lagen in den ersten acht Monaten 2001 um rund zwei Prozent unter dem Vorjahreszeitraum.


Darauf verwies der Tourismus-Experte im Erfurter Wirtschaftsministerium, Werner Bartels, am Donnerstag beim Tourismustag der drei Thüringer Industrie- und Handelskammern in Erfurt. Bartels orientierte auf mehr Kooperationen in der Branche und Komplett-Angebote für Touristen, um den Trend wieder umzukehren. Es reiche nicht aus, Touristen mit komfortablen Übernachtungsmöglichkeiten und gutem Essen zu locken. Stärker als bisher müssten Urlaubspakete mit sportlichen und kulturellen Angeboten oder Ausflügen geschnürt werden. Dadurch könnte nicht nur die Attraktivität des Landes als Reiseziel, sondern auch die Aufenthaltsdauer der Gäste von im Durchschnitt 3,6 Tagen verlängert werden.

Voraussetzung dafür sei eine bessere Kooperation der verschiedenen Anbieter. Positive Ansätze gebe es untern anderem in der Region um den Inselsberg sowie bei Pilotprojekten in den Regionen Saalfeld/Rudolstadt und Schmalkalden/Meiningen. Nach Ansicht des Ministeriums werden die Potentiale des Landes im Fremdenverkehr noch nicht ausgeschöpft. Insgesamt zählte der Freistaat in den ersten acht Monaten 2001 mehr als 1,9 Millionen Besucher, darunter 112.000 aus dem Ausland. Von den Thüringen-Touristen wurden 5,9 Millionen Übernachtungen gebucht. Damit gingen die Gäste- und Übernachtungszahlen um 2,0 beziehungsweise 2,1 Prozent zurück.
Autor: nnz

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