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Fr, 13:23 Uhr
21.10.2005

Erster Teil beendet

Nordhausen (nnz). Seit einiger Zeit wird auf dem Gelände der Ebersburg in der Nähe von Herrmannsacker gewerkelt. Was da bisher passierte, das hat jetzt die nnz erfahren.


Zur Sicherung und zum Erhalt der Ebersburg bei Hermannsacker ist ein wichtiger Schritt gelungen. Dieses Fazit zogen heute Vormittag bei einer so genannten Bauabschnittsabnahme Vertreter des Landratsamtes Nordhausen und der bauausführenden Firma GEBA mbh Körner bei Mühlhausen. Fachgebietsleiter Hans-Joachim Matzelle lobte die hohe Qualitätsarbeit sowie den fristgerechten Abschluss des ersten Bauabschnittes. Saniert wurde zunächst die gesamte Westwand des Kammertores, und zwar die Innen- und Außenseite. Vorgenommen wurden zudem Mauerwerksinjektionen (Verfestigungen), die Sicherung der Mauerkrone und die Beseitigung von Ausbrüchen aus dem Mauerwerk. Reiner Anhydritbruch diente als Verfugungs- und Festigungsmittel. Die genaue Zusammensetzung bleibt Geheimnis der Baufirma, denn sie hat ein Patent darauf.

Bauplaner Sixtus Hermanns sprach von einer „spannenden Burganlage“ und äußerte sich anerkennend über das „sehr gelungene Füllmauerwerk im Fischkrätenverband auf der Westseite des Tores“ aus. Insgesamt wurden 40.000 Euro verbaut. Davon stammten 30.000 Euro aus Fördermitteln des LEADERplus –Programms und 10.000 Euro aus dem Haushalt des Landkreises.

Nun ist erstmal Winterpause. Sobald es die Witterung zulässt – etwa Anfang Mai 2006 – wird der zweite Bauabschnitt in Angriff genommen. Bauleiter Andreas Linke versprach allen vor Ort Anwesenden wieder die gewohnte Qualitätsarbeit durch seine Mitarbeiter von der Fa. GEBA mbH. Der zweite und vorerst letzte Bauabschnitt hat einen Wertumfang von insgesamt 30.000 Euro. Davon sind 22.500 Euro Fördermittel und 7.500 Euro Eigenanteile des Landkreises.

Die romanische Ebersburg wurde in der Zeit von 1181 bis etwa 1190 von den Thüringer Landgrafen Ludwig II. und vor allem Hermann I. erbaut. Sie diente als Vorposten gegen die Grafengeschlechter zwischen Hainleite und Südharz.
Autor: nnz

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