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Mo, 14:15 Uhr
04.10.2021
Fast historisch

Menschen machen Geschäfte - für die Region

Für einige Menschen in der Region ist der Mittwoch ein historischer Moment. Denn das, was am frühen Nachmittag bei Werther abgehen wird, das hatte eine Anlaufzeit von mehr als einem Jahrzehnt...

Hier kommt der Nordthüringer Autohof hin (Foto: nnz) Hier kommt der Nordthüringer Autohof hin (Foto: nnz)
Es war der 20. April des Jahres 2011. Die nnz berichtete aktuell aus einer Sitzung des Nordhäuser Stadtrates. Abgestimmt werden sollte über den Bau eines Autohofes entlang der A 38 bei Sundhausen.

Das Ergebnis der Abstimmung kann man hier nachlesen. Fakt war jedoch, dass der Nordhäuser Stadtrat sich mehrheitlich gegen einen Autohof ausgesprochen hatte. Zu groß schienen damals die Bedenken für die Gewählten zu sein, die immer und immer wieder von einer Bürgerinitiative vorgetragen wurden. Letztlich war es wohl die Horrorbotschaft von einer entstehenden Rotlichtszenerie um den Autohof drumherum, die das Pendel für den Stopp der weiteren Planungen ausschlagen ließ.

Das war vor mehr als zehn Jahren. Aufatmen bei den Gegnern, als vertane Chance einer Millionen-Investition sahen es die Befürworter. Zu denen gehörte der jetzige Landrat Matthias Jendricke, damals noch Bürgermeister von Nordhausen.

In der Region jedoch wurde nach alternativen Standorten gesucht. Bleicherode schied aus, da die Anbindung an die A 38 mehr als ungünstig erschien. Da kam die Stunde des Bürgermeisters der Einheitsgemeinde Werther, Hans-Jürgen Weidt. Der roch den Braten in Form einer Ansiedlung und die sich daraus ergebenden Chancen auch und insbesondere für seine Einheitsgemeinde.

In der Region blieben nach all diesen Jahren des Versuchens, des Hoffens und des Bangens, die Planungen und aus der Region kommt auch rund ein Drittel des nötigen Kapitals für das Vorhaben, das am Ende fast 30 Millionen Euro kosten wird.

Investoren und Planungsbüros gab es immer wieder. Sie kamen unter anderem aus Dresden oder Frankfurt - am Main natürlich. Sie erzählten den Gemeinderäten von Werther schöne Märchen, garniert mit bunten Powerpoint-Präsentationen. Doch in den Jahren 2018, 2019 drehte sich der Wind und es gab Gespräche mit einer Investorengemeinschaft, die bereits an einigen anderen Stellen ihre "Fußabdrücke" hinterlassen hatte: Silvio Wagner und Andreas Peter kamen ins "Spiel" und zum 1. Januar 2019 erwarb das Duo die Grundstücke. Der notwendige Vorhabens- und Erschließungsplan wurde genehmigt, mittlerweile hatten sich die Archäologen sowie die Munitionssucher mit der 100.000 Quadratmeter großen Fläche "beschäftigt".

Das ist der Plan (Foto: AHP) Das ist der Plan (Foto: AHP)
Am Mittwoch nun werden die Arbeiten mit einem "kleinen" Spatenstich für den einzigen Autohof in Thüringen entlang der A38 beginnen. Entstehen wird neben den Parkplätzen für Lkw und Pkw sowie einer Total-Tankanlage eine Landmaschinenwerkstatt von Raiffeisen, ein Fastfood-Restaurant mit dem großen M und zwei Drive-Inn-Fahrspuren sowie ein Discounter, vermutlich der Edeka-Kette. Auch ein weiteres größeres Verwaltungsgebäude könnte möglicherweise in Planung sein. Bis Ende 2023 soll der überwiegende Teil in Betrieb gegangen sein.

Und was ist mit dem Hotel "Zur Hoffnung"? Hier halten sich die Investoren noch etwas bedeckt. Nur soviel kann man ihnen entlocken: "Auch hierfür wird es eine Lösung geben, nur sie muss ob ihres Umfangs von kaufmännischen Erwägungen geprägt sein." Mit in die Planungen einfließen soll auch der Wunsch des ehemaligen Bürgermeisters Weidt nach dem Erhalt von Saal und Gaststätte in der Hoffnung.

Dort, wo Wagner und die Peters ihre Spuren hinterlassen werden, wird die Planung zügig umgesetzt. Das heißt im Klartext, die Erschließungsarbeiten werden unmittelbar beginnen und sollen - abhängig vom Wetter - durchgezogen werden.
Peter-Stefan Greiner
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Kommentare

04.10.2021, 14.30 Uhr
Flitzpiepe | Menschen machen Geschäfte - für sich
Nicht mehr und nicht weniger...

Was bleiben wird:
-ein paar Arbeitsplätze im Niedriglohnsektor
-ein weiterer unnötiger Netto Discounter
-mehr Müll durch Fastfood
-eine weitere überteuerte Tankstelle an der A38
-noch mehr unnötige Bodenversiegelung

-das einzig 'Positive' sind die LKW Stellplätze - wobei die das Problem nicht beseitigen - eher im Gegenteil
Waren da jetzt überhaupt Waschräume für die LKW-Fahrer dabei?

-da steht Raiffeisenmarkt und nicht -werkstatt? Und ohne Zufahrt vom Autohof???

Wieso eigentlich Autohof? Gehört da nicht mehr dazu?

10   |  16     Login für Vote
04.10.2021, 15.23 Uhr
Heimathistoriker | Autohof
Ja, die letzte Frage von der Flitzpiepe ist sehr interessant. Denn, soweit ich mich noch erinnern kann war doch der Hauptgrund gegen den Autohof in Sundhausen die "rote Laterne", oder wird in Werther kein Freudenhaus für die "einsamen Helden der Straße" errichtet?

ottO treberT

6   |  12     Login für Vote
04.10.2021, 15.33 Uhr
nordfreak | Seid ihr denn alle von Neid zuerfressen?
Die Planungen laufen seit mehr als zehn Jahren, jetzt gibt es Leute, die Geld investieren. Um Geld zu verdienen. Was ist daran so schlimm? Wir leben im Kapitalismus. Oder habt Ihr das vergessen in Eurer sozialen Hängematte.

Am Besten ist aber die Piepe. Wie kann man nur so verbiestert sein. Es sind eben nicht alle so oberschlau wie der.

17   |  8     Login für Vote
04.10.2021, 15.41 Uhr
larsjc | Seid froh,
das sich in Nordhausen mal was tut. Es ist noch kein Spatenstich erfolgt, wird aber schon wieder alles schlecht geredet.

15   |  6     Login für Vote
04.10.2021, 16.42 Uhr
Halssteckenbleib
Der Beitrag wurde deaktiviert – Gehört nicht zum Beitrag
04.10.2021, 16.52 Uhr
Bodo Schwarzberg | Ist ein Autohof nachhaltig?
Fakt ist, dass Autohöfe vor allem wegen der verfehlten Verkehrspolitik mehrerer Bunderegierungen, inklusive jener mit grüner Beteiligung, bis heute salonfähig sind. Die Zunahme des LKW-Verkehrs kann im Vergleich mit all dem Palawer unzähliger Willensbekundungen nur als Versagen gewertet werden. Statt zu steigen, sinkt das Frachtaufkommen auf der Schiene immer weiter. Dieser Prozess wurde durch Corona und Bahnstreik noch einmal verstärkt.

Alle reden vom Artenschutz, vom Schutz vor Überflutungen, wie erst jüngst in Nordhausen, und alle reden von Klimaschutz und Nachhaltigkeit, - halt auf Grund der Schieflage, in die uns die ewige Wachstumsgesellschaft, aber auch die Unfähigkeit der seit Jahrzehnten üblichen Politik gebracht haben.

Dennoch werden weitere Autohöfe gebaut, es wird weiter versiegelt und Ackerboden verkauft. Mit dem, was wirklich wichtig wäre, um unsere Existenz und unsere Sicherheit vor weiteren Naturkatastrophen zu erhalten, sowie den immer weiter um sich greifenden Artenschwund zu stoppen, haben solche Bauprojekte nichts zu tun.

Einheit von Wort und Tat, Fehlanzeige.

14   |  9     Login für Vote
04.10.2021, 17.33 Uhr
Leser X | Naiv
Leute, die Geschäfte machen wollen, interessieren sich in den seltensten Fällen dafür, wo genau ihr Geld heckt.

Ansonsten gebe ich Herrn Schwarzberg voll und ganz Recht. Es gäbe ganz viele Investitionen in eine immer mehr verrottende Infrastruktur, von der unsere Menschen in dieser Region wirklich was hätten.

8   |  11     Login für Vote
04.10.2021, 17.40 Uhr
ChristianNDH | Klasse!
Als Bürger von Nordhausen ist für mich die Sache klar.
Private Investoren schaffen es immer wieder positive Impulse für Nordhausen zu setzen.
Herzlicher Glückwunsch von mir für das Projekt.

Nun gibt es drei Aspekte, die mich umtreiben:

1. Die ewigen Nörgler in der Kommentarfunktion.
2. Private Investoren die anpacken, wie eben die oben genannten, um Nordhausen nach vorne zu bringen.
3. Die Kommunalpolitiker, die jahrelang die Dinge verschlafen haben und von den unter 2. genannten zum Jagen getragen werden mußten.

Mir sind die unter 2. Gennaten lieber als die zu 1. und 3.

Viel Glück udn ich drücke die Daumen zum Gelingen.

16   |  7     Login für Vote
04.10.2021, 18.05 Uhr
Kobold2 | Horrorbotschaft
Von einer aufkommenden Rotlichtszene....tztztz
Es ist wirklich Horror was in manchen Köpfen für Vorstellungen herrschen.
Vielleicht einfach mal das Nachmittagsfernsehen weg lassen und sich mit der z.t. traurigen Realität befassen.
Das Bahnmärchen kommunizieren nicht mal mehr die Grünen. der Zug ist sprichwörtlich abgefahren. Fragt z.B. in den zahlreichen Zulieferfirmen für die Autoindustrie nach
Es fehlen täglich 30- 50000 LKW Parkplätze allein in Deutschland , ca. 80000 LKW Fahrer. Tendenz steigend! Damit ihr mal einen groben Überblick über das Frachtaufkommen habt. Das ist nur das, was fehlt!
Den Job will kaum noch einer machen.
Behördliche Hürden, Auflagen, die auch noch die wenige Freizeit beschneiden und Drangsalierungen, Vorurteile, schlechte Stellung, in der Gesellschaft (merkt man auch hier), steigern nicht grad die Attraktivität.
Hinzu kommt, das man mittlerweile die Parkplatznot zum Geschäftsmodell auf dem Rücken der Fahrer macht. Da fühlt man sich so richtig ernst genommen und so mancher Kommentar reiht sich da nahtlos ein. Von jedem gebraucht, aber von den wenigsten respektiert und dann noch abwertende Kommentare vom heimischen Sofa...
Wenn von einem Autohof die Rede ist, gehören dazu auch Wasch und Duschräume und eine Gastronomiequalität oberhalb der Abzocker- Tank und Rast Mafia, aber n8cht mit deren Preisen. Ein Standplatz,bei den man abseits des Autobahnlärms seinen Feierabend machen kann. Alle wollen ihre Ruhe, dazu darf man mittlerweile Nachts auf bestimmten Autobahn Strecken nur noch 60km/h fahren. Aber den Fahrern wird diese Ruhe oft nicht zugestanden.
Auch das zählt zur Sicherheit im Straßenverkehr.
Mal sehen was man draus macht. Als Abzocker-maschiene wird er scheitern. Gut aufgezogen sicher ein Zugewinn und Erfolg.
In Feuchtwangen steht einer schon lange leer, seit der Betreiber verstorben ist.Ware mal ein Projekt für die Schlauberger hier. Ich wünsche ein glückliches Händchen und viel Erfolg.
Erfolg, den man in dieser pessimistisch geprägten Jammerregion dringend braucht.
Wie viele Parkplätze sind denn geplant?

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04.10.2021, 18.11 Uhr
N. Baxter | Zustimmung Herr Schwarzberg
und raten Sie alle was gegenüber vom Autohif entstehen wird, noch mehr Landverbrauch...!!!

LkW Fahrer Mangelware, der ein oder hat bereits davon gehört. Wie sinnvoll wäre da endlich ein Schritt mehr zur Schiene. Da lobe ich die Schweiz, welche trotz oder vielleicht wegen der Topologie wesentlich weiter diesbezüglich ist.

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04.10.2021, 20.26 Uhr
urbach44 | Herr Schwarzberg
was wäre denn Ihre Empfehlung an die Investoren, wo diese entsprechend Ihres Kommentars ihr Geld gewinnbringend anlegen sollten ? Und das Ziel einer privaten Investition ist nun mal der Gewinn. Und ohne private Investition würde Deutschland ziemlich arm dastehen. Da hätten wir nur solche Objekte wie den Berliner Flughafen..

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04.10.2021, 20.27 Uhr
tannhäuser | Das Bahnmärchen...
...kommunizieren nicht mal die Grünen?

Kobold2, 3 versprochene Busse hin und zurück zur Kreisstadt am Tag für ein Dorf ohne Bahnhof/Haltepunkt (Großfurra soll übrigens nach Abschluss der Bauarbeiten auch komplett aus dem Fahrplan getilgt werden) sind ein ÖPNV-Alptraum und die wohlstandsverwahrlosten Großstadtgrünen haben weder persönliche Erfahrungen noch allgemeinwissentlichintelligente Empathie, sich Dörfer ohne DB-, Straßenbahn- oder wochenend-feiertaglichen ÖPNV vorzustellen.

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04.10.2021, 20.38 Uhr
Totofino | Eine verhinderte
Investruine war das damals in der Nähe von Sundhausen.
Nun wird in der Nähe von Werther ein Autohof entstehen, der noch nicht einmal ¼ der LKW Stellplätze haben wird als der geplante bei Sundhausen, damals 222 (!) geplante LKW Stellplätze und 180 für PKW, daran sieht man schon die Unsinnigkeit der damaligen Planung, deren Umsetzung mit dem damaligen „Glücksritter“ (und nicht Investor) wahrscheinlich auch gescheitert wäre.
Herr Weidt hat sich lange darum bemüht Investoren zu finden, was sich aber als schwierig gestaltet hat, weil sich ein Autohof „rechnen“ muss, da er privat betrieben wird, auswärtige Investoren scheinen dabei abgesprungen zu sein, weil die A 38 doch nicht ausreichend frequentiert wird ( auch wenn für viele Anwohner schon zu viel Lärm).
Was für einen AH gefordert wird, dass auf ihn auf der Autobahn hingewiesen wird, ist in der StVO zu Zeichen 448-1 nachzulesen.
Es ist schön, dass sich jetzt 2 seriöse Investoren aus unserer Region dazu entschlossen haben dieses Projekt zu entwickeln und es ist auch gut, dass dabei der Gasthof „Zur Hoffnung“ mit einbezogen werden soll. Dazu kann man Ihnen nur viel Erfolg wünschen.

PS : Stangentanzbar und ähnliches sind in der Gemarkung der Gemeinde Werther nicht möglich, weil die Gemeinde dann in Thüringen mindestens 30.000 EW haben müsste, daran ist die Ansiedlung des „Glücksritters“ damals in Bleicherode übrigens auch gescheitert.

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04.10.2021, 20.46 Uhr
RWE | Alles Gut
Die Sundhäuser wollten den Autohof damals nicht und haben ihn nicht bekommen. Heute sieht es anscheinend anders aus.
Sicher werden sich Mitarbeiter finden, die gern dort arbeiten werden. Und nach meiner Erfahrung sind Autohöfe auch billiger als die normalen Raststätten.
Und an die grünen Bedenkenträger: Sollte sich die Elektromobilität durchsetzen, werden wir noch viel mehr Raststätten brauchen, bei den bescheidenen Reichweiten der meisten Stromer. Aber viele meinen mit Verkehrswende ja den Abschied von Individualverkehr.

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04.10.2021, 21.13 Uhr
N. Baxter | I never asked again & Transport-Kobolde
wachsen eben nicht im Wald und vielleicht sollte man bei der Berufswahl vorher nachdenken...

Aber wie Sie selbst schreiben und anhand von Zahlen belegt, ist die gesamte Logistik der größte Umweltverschmutzer und Lohndumpingtreiber, nur aufgrund des Globalisierungswahn und weil mache den billigsten Schrott vom Ende der Welt wollen. Regionale Versorgung...?

Sind sie nicht auch ein gruener Fan? Wie viele Bäume könnte man anstelle hunderter Autohöfe pflanzen, nur weil just in time or sequence geil ist? Irrsinn...?

Vielleicht ist das Erlahmen der Lieferketten endlich der Anstoß zum Umdenken und für alle Knechte der Anlass sich zu Befreien. Es ginge auch anders...!

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04.10.2021, 22.41 Uhr
Paulinchen | Wieviel Kilometer...
... sind es eigentlich zwischen den beiden Abfahrten Heringen und Ndh - West?
Um die berechtigte Kritik des Herrn Schwazberg aufzunehmen, sollte es doch wohl kein Problem sein, dafür das bereits mit Bitumen und Beton versiegelte Industriegebiet Goldene Aue mit Leben zu erfüllen. Auch sollte es keine Unterschiede geben, was den Transport von Arbeitskräften betrifft. Diese können weder besser mit dem ÖPNV nach Werther als auch zum Industriegebiet nahe Urbach kommen. Und den Kapitänen der Autobahnen sind die paar Meter ohnehin egal. Allerdings stelle ich mir vor, die Parkplätze wären in der Goldenen Aue mehr. Auch würde dort der steigende Lärmpegel kaum jemand stören.
Aus meiner Sicht ist diese Fläche eine Überlegung wert. Vielleicht sogar die Kosten günstigere. Wer bis jetzt dort nichts gebaut hat, der macht es auch in 100 Jahren nicht mehr. Es ist und bleibt als Gewerbe /Industriegebiet eine Fehlgeburt.

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05.10.2021, 04.18 Uhr
Marian | Beste Erde für Investoren in NDH
Wenn da nichts wächst, einfach wo anders buddeln...
Immer weiter und weiter, den besten Platz suchen....
Hauptsache Beschäftigung und 2 Pflanzen gedeien..
Nordhausen war mal schön vor 25 Jahren.
Ist wie im Gartenverein....
Die besten Plätze sind besetzt oder Reserviert....
Liebe Grüße an Euch mal.

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05.10.2021, 07.37 Uhr
Kobold2 | Der ausgelaugten Spruch
von der Berufswahl bestätigt nur die Mißstände. Wenn man davon berichtet, wird einen Frust unterstellt, damit man i.G. genommen nur nichtmal seine eigene Einstellung überdenken muss
Es soll noch Leute geben die den Job her machen und nicht täglich in einer Werkhalle, Werstatt, oder Büro unmittelbar den Launen und Frust der Vorgesetzten und Kollegen ausgesetzt sein möchten.
Aber hier würden ja schon öfter die überbringen der unbequemen Wahrheiten bestraft genau, w8e man die Transportbranche dafür bestraft, das man die Bedürfnisse der Gesellschaft bedient. Das ebenfalls der Privatmensch häufig genug unsinnig und vermeidbar umherfährt, wird dabei völlig ausgeblendet.
Das man den geplanten Discounter dort für überflüssig hält, ist nur noch ein weiterer Stein im Mosaik.
Kraftfahrer brauchen ja nix zum einkaufen, Hauptsache sie beliefern. Möglichst dann, wenn man nicht selbst einkauft, damit man nicht stört.
Oder zu Wunschzeiten Einzelner, wie die jüngste Beschwerde über die Anlieferzeiten des Edeka- Marktes im Borntal zeigen.
Die Bedürfnisse werden ihnen abgesprochen und die hämischen Ritterschläge sind auch nur ein weiters Indiz für eine Abwertung in die Drittklassigkeit, aber leider auch die Bestätigung, wie intolerant und traurig die gesellschaftliche Entwicklung geworden ist.

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05.10.2021, 10.34 Uhr
iisan11
Der Beitrag wurde deaktiviert – Verstoß gegen AGB
05.10.2021, 11.39 Uhr
Psychoanalytiker | Irgend etwas stimmt da nicht
Sind denn die Investoren nicht der FDP oder den GRÜNEN nahe? Ich sehe da auf dem Plan eine Tankstelle und auch Parkplätze, aber keine Windräder oder Solarflächen.

Bis zu dem Zeitpunkt, an dem der Autohof "fertig" ist (ich denke da sofort an den BER) gibt es doch gar keine LKW (und PKW) mit herkömmlichen Antrieben mehr. Da gibt es doch aus GRÜNER-Sicht nur noch E-Antrieb und aus FDP-Sicht Investitionen von tausenden Ladestationen.

Ich sehe auf dem Plan keine Notfallstationen für brennende Akkus, noch nicht einmal die Ladestationen selbst. Oder will man eventuell brennende Akkus dann im Regenrückhaltebecken löschen? Ach ne, geht ja nicht, die Erderwärmung führt ja dazu, dass es, wenn überhaupt, nur noch sauer abregnet, und das wiederum ist nicht gut für das recyceln von Akkus. Das setzt nämlich giftige Gase frei, so ähnlich wie beim Vulkan auf La Palma, dessen Stoffe jetzt ins Meer fließen.

Und was ist das denn überhaupt für ein rückwärts gerichteter Plan, ohne jegliche Weitsicht in die neue Zeit der CO²-Freiheit?

Wie war das beim BER? Da wurde ständig nachgebessert, und war nachgebessert, da kamen neue Ideen und Verordnungen auf, die wieder zu Nachbesserungen führten.

Als los Leute, macht einen Plan für 2030 und danach, von mir aus auch mit einem Puff, damit die lange Zeit des Aufladens ein klein wenig abgefedert wird und den Fahrzeuglenkerm (österreichischer Ausdruck) der Spaß an ihrem Beruf vor langer Weile an der Ladestation nicht verloren geht. Und denkt bitte auch an die Fahrzeuglenkerinnen und die Gender, damit die nicht benachteiligt werden. Also mindestens vier verschiedene Toiletten-Typen (auch Schwerbehinderten-Toiletten) vorsehen und bauen. Hab ich noch was vergessen, was die Planer*innen und *außen auch noch berücksichten sollten und müssen? Vielleicht die DIN-Normen, oder so ... .

Für die, dies nicht verstehen - Ironie und Sarkasmus aus !

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05.10.2021, 11.43 Uhr
Kritiker86 | Die...
Goldene Aue wäre der beste Platz gewesen. Vor allen Platz ohne Ende für die unzähligen Parkplätze und Märkte.

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05.10.2021, 12.40 Uhr
N. Baxter | @Psychoanalytiker
als kleine Anmerkung und bezogen auf meinen ersten Kommentar, was bald ggü. des Autohofes entstehen wird... Ich denke auch die nnz wird demnächst darüber berichten.

EINE RIESIGE PV-ANLAGE! Also, insofern könnten die parkenden PKW's und vielleicht bald auch LKW's, ihre Akkus mit Stomteilchen befüllen. Oder "nur" die Leuchtreklamen erhellen lassen...

7   |  1     Login für Vote
05.10.2021, 13.46 Uhr
Psychoanalytiker | Ich weiß - kein Chat - aber ...
... noch ein kurzer Hinweis, z.B. an N. Baxter, wegen der Stromgewinnung. Die "Erneuerbaren" aus Wind und Sonne werden auch in 10, 20 oder 100 Jahren Probleme bereiten. Sonne scheint hier in Mitteleuropa relativ wenig und beispielsweise im November nahezu gar nicht. Dafür "wedelt's" im Herbst, aber im Sommer weniger, also braucht man mindestens die doppelte Kapazität. Stahlwerke, Chemiebetriebe und selbst Leuchtreklamen brauchen aber Strom, und wenn keiner da ist, holen wir ihn eben aus französischen Atomkraft- oder Kohlekraftwerken, weil die dann immer noch laufen. Und das kleine, innovative Deutschland steht (wie auch bei anderen Themen) alleine da und man wundert sich dann, dass die Total-Tankstelle in Werther "vor sich hin gammelt".

Wir "Deutschen" stellen gerade massiv vom PKW aufs Fahrrad um. Die Chinesen, einst stolze Drahteselfahrer, fahren jetzt BMW, Mercedes oder Golf. Und wir hier reiten, wenn wirs begriffen haben, nur noch Esel ohne Draht.

Mein "Problem" ist hier, dass wiedereinmal etwas gebaut werden soll, das in wenigen Jahren anders aussehen müsste und soll, weil es "die Politik" anders sieht und will. Und dann geht alles wieder von vorne los, wie beim BER, nur weil man nicht mehr, oder zu wenig nachdenkt ...

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05.10.2021, 21.53 Uhr
Halssteckenbleib | Endlich gibt's bald
den ersehnten Autohof.Da haben sich die Investoren mal was sinnvolles einfallen lassen.So ganz nebenbei vermehren sich die Euros wie von Zauberhand.Man hat sogar schon ein paar Schritte weiter gedacht und Ladestationen für EAutos eingeplant.Was ich auf den Plan nicht sehe ist WLAN.Das darf auf keinen Fall fehlen.Dann vielleicht ne Ladestation weniger bauen ...

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