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Fr, 09:57 Uhr
01.10.2021
Niedersachswerfen

Geschwister-Scholl-Straße soll ausgebaut werden

Nach mehr als fünf Jahren Planung des Nordthüringer Straßenbauamtes soll im kommenden Frühjahr die komplexe Sanierung der Geschwister-Scholl-Straße in Niedersachswerfen beginnen...

Die Arbeiten an der innerörtlichen Landesstraße werden in drei Bauabschnitten unter Vollsperrung erfolgen. Noch in diesem Jahr sollen in einem ersten Bauabschnitt der Bahnübergang der Harzer Schmalspurbahnen saniert und im Erdreich darunter sämtliche Abschnitte der Versorgungsleitungen erneuert werden.

Dazu wird der Bahnübergang in der Zeit vom 1. bis 14. November sowohl für den Bahn- als auch für den Fahrzeugverkehr voll gesperrt. „In diesen 14 Tagen sollen die Arbeiten komplett abgeschlossen sein. Die kurze Bauzeit macht es nötig, dass auch teilweise nachts gearbeitet werden muss“, sagte Harztor-Bürgermeister Stephan Klante in einer Pressemitteilung der Gemeinde. Während der Bauarbeiten verkehrt ab Niedersachswerfen Schienenersatzverkehr.

Blick in die Geschwister-Scholl-Straße in Niedersachswerfen mit dem Bahnübergang der HSB (Foto: Susanne Schedwill) Blick in die Geschwister-Scholl-Straße in Niedersachswerfen mit dem Bahnübergang der HSB (Foto: Susanne Schedwill)


Hauptarbeiten beginnen im Frühjahr 2022
Parallel dazu sollen die Hauptarbeiten, also der grundhafte Ausbau der Geschwister-Scholl-Straße, ausgeschrieben werden. „Wir planen mit einer Bauzeit vom 1. März bis Jahresende 2022“, sagte Klante. Die Straße soll in zwei weiteren Bauabschnitten saniert werden: in einem ersten ab Bahnübergang in Richtung Ortsausgang Harzungen und in einem zweiten Abschnitt ab Bahnübergang bis zur Kreuzung mit der B4.

Bei dem Straßenausbau werden im Erdreich alle Leitungen erneuert, unter anderem die Haupttrinkwasserleitung und auch die Gasleitung. Zudem wird ein kombinierter Geh- und Radweg auf der südlichen Straßenseite angelegt, so dass es dann eine Anbindung an den bestehenden Radweg in Richtung Harzungen gibt.

Anwohner werden informiert
Der dritte und letzte Bauabschnitt wird bau- und verkehrstechnisch der komplizierteste: Im Kreuzungsbereich mit der B4 muss der bei den früheren Bauarbeiten in der Northeimer Straße/Vater-Jahn-Straße eingebaute und größer dimensionierte Regenwasserkanal an das Kanalnetz in der Geschwister-Scholl-Straße angeschlossen werden.
Klante macht darauf aufmerksam, dass alle betroffenen Anwohner rechtzeitig über die Baumaßnahmen und über Lösungen fürs Parken, Müll etc. für die Zeit während der Bauarbeiten informiert werden. „Wir wollen das wie bei der großen Baustelle in der Northeimer Straße handhaben. Dort waren wir ständig im Gespräch mit den Anwohnern. Das hat gut geklappt“, so Klante. Die Anwohner müssen sich noch etwas gedulden: „Erst wenn die Ausschreibung erfolgreich war, wir eine Baufirma binden konnten und die einen Zeitplan erarbeitet hat, gehen wir in die Bürgerinformation“, so Klante.

Weiträumige Umleitung geplant
Für die Zeit der Bauarbeiten ist für den LKW-Verkehr eine weiträumige Umleitung über Berga geplant. Klante kündigte an, mit der Polizei weiterhin in Kontakt zu bleiben, damit regelmäßig Kontrollen stattfinden werden. So solle auch verhindert werden, dass die Holzlaster während der Sperrung den Weg über Wiegersdorf und Osterode in Richtung Holzwerk in Rottleberode suchen. Die Straße ist generell für LKW-Verkehr gesperrt. Das Verbot wird aber hin und wieder missachtet.
Gemeinde Harztor
Autor: red

Kommentare
WischelFan
01.10.2021, 15.26 Uhr
FÜNF JAHRE PLANUNG
Ein guter Plan ist Gold wert. Nur so können die Arbeiten flott voran gehen. Das wünsche ich allen Anwohnern aber auch den Vernehrsteilnehmern.
Mich stimmen 5 Jahre Planung aber sehr nachdenklich. Wenn wir so langsam sind muss doch etwas Grundlegendes daneben liegen. Sind es die vielen Genehmigungen und Vorschriften die solche Zeiträume benötigen?
Schaut man nach China oder auch in andere Länder stellt man fest dass dort viel pragmatischer verfahren wird und auch größere Bauvorhaben nur einen Bruchteil der Zeit benötigen. Daran sollten wir uns messen lassen und Prozesse wo es geht vereinfachen.
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