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Do, 15:01 Uhr
30.09.2021
Roswora fordert humane Flüchtlingspolitik für Afghanen

„Möglichkeiten ausschöpfen, Menschenleben zu retten“

Zum Tag des Flüchtlings, am 1. Oktober, fordert die geschäftsführende Thüringer Beauftragte für Integration, Migration und Flüchtlinge, Annett Roswora, die neue Bundesregierung auf, der Realität in Afghanistan durch klares politisches Handeln Rechnung zu tragen...

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„Es ist zynisch, einerseits vor der Situation in Afghanistan zu kapitulieren und andererseits zu verhindern, dass Länder wie Thüringen ein Aufnahmeprogramm für schutzbedürftige Menschen aus Afghanistan etablieren wollen“, kritisiert Roswora die ablehnende Äußerung von Innenminister Horst Seehofer zum Landesaufnahmeprogramm des Freistaates. Der entsprechende Antrag liegt dem Bundesinnenministerium seit Anfang September zur Bewilligung vor. Eine Antwort steht noch aus. „Dabei gehört es jetzt auf die Tagesordnung, alle Möglichkeiten auszuschöpfen, um Menschenleben zu retten und den Schutzsuchenden eine Perspektive zu geben“, fordert Roswora.

„Das bedeutet, in Deutschland lebenden Afghaninnen und Afghanen den entsprechenden Schutzstatus zu gewähren und ihren Aufenthalt zu sichern“, führt die Beauftragte aus. Darüber hinaus müsse das Recht auf Familiennachzug endlich und zügig umgesetzt werden. „Es ist unverzeihlich, dass deutsche Behörden durch verzögertes Handeln das Leben von Familienangehörigen unnötig lang lebensgefährlichen Risiken aussetzen“, konstatiert Roswora.

Außerdem gelte es, sowohl Ortskräfte als auch alle anderen besonders bedrohten Menschen – wie Menschenrechtsaktivisten, Journalistinnen, Wissenschaftler und Künstlerinnen – maximal bei ihrer Suche nach Schutz zu unterstützen. Außerdem sollten die deutschen Botschaften in den anliegenden Ländern angewiesen werden, ihre Türen für alle afghanischen Schutzsuchenden zur Antragsprüfung zu öffnen. „Es reicht nicht, auf die Unterstützung der angrenzenden Staaten zu setzen“, mahnt Roswora. „Denn weder Iran noch Pakistan handeln im Interesse dieser Menschen. Diese sind vielmehr Spielball internationaler staatlicher Interessen.”

Der Umgang mit der Situation in Afghanistan werde offenbaren, wie ernst es die internationale Gemeinschaft – aber auch die neue bundesdeutsche Regierung - mit den Grundsätzen internationaler Menschenrechte und universaler humanitärer Verantwortung meine, so die Beauftragte.

Mit der Gründung von PRO ASYL im Jahr 1986 wurde der Tag des Flüchtlings ins Leben gerufen, der seitdem integraler Bestandteil der Interkulturellen Woche ist. Er findet immer am Freitag der Aktionswoche statt – also dieses Jahr am 1. Oktober - statt.
Autor: red

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Kommentare
Frank Paarmann
30.09.2021, 15:46 Uhr
Frau Roswora
gehen Sie doch einfach mal mit einem guten Beispiel voran und öffnen völlig neue Wege in der Migrationspolitik. Nehmen Sie und ihr Freundeskreis ein paar Flüchtlinge privat auf und kümmern und verpflegen diese, so wie Sie es sonst vom Staat fordern und verlangen. Vielleicht können Sie damit ein Zeichen setzen, was Nachahmer in großer Menge unter der Bevölkerung findet. Das wäre doch mal was im Geiste des Sozialismus und der Nächstenliebe. Allerdings gab es selbst bei denen keinen Daueraufenthalt in Deutschland.
Leser X
30.09.2021, 16:36 Uhr
Immer die selben...
... populistischen Sprüche. Gäääähn. Schnarch.
geloescht.20250302
30.09.2021, 16:43 Uhr
Tag des Flüchtlings?
Ist doch in Deutschland 365 mal im Jahr....

Dämliches Gelaber...Wenn Tag des Kindes ist schnellen doch auch die Adoptionszahlen nach oben, oder?
geloescht.20250302
30.09.2021, 16:53 Uhr
Sorry...
Ich meinte, die "Adoptionszahlen"" schnellen nicht nach oben.

Davon abgesehen: Gibt es eine Privilegierung von Flüchtlingen bezüglich Herkunftsändern?

Kann sich noch jemand erinnern, als damals der unsägliche Lauinger dazu aufforderte, Syrern privat Wohnraum anzubieten?

Jetzt also Afghanen? Was kommt denn noch? Afrika hat viele Länder und Klimaflüchtlinge zu bieten...Rückt schon mal zusammen, Willkommensfetischisten!
Anna Lüst
30.09.2021, 17:30 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Beziehen Sie sich in Kommentaren auf den Inhalt des Artikels.
Anna Lüst
30.09.2021, 17:50 Uhr
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Paulinchen
30.09.2021, 18:27 Uhr
Nun, der Versuch von Hilfe....
... war ja schon gemacht. Bei der Luftbrücke der Bundeswehr sind ja jede Menge Flüchtlinge aus Afghanistan gerettet worden. Auch die, welche wegen schweren Straftaten schon einmal ausgeschafft worden sind. Wie wäre es denn, wenn Frau Roswora diese bei sich und ihrem Freundeskreis aufnimmt und versucht diese zu resozialisieren? Wenn es ihr widererwartend gelingt, dann darf sie sich erneut um Nachschub kümmern. Aber zunächst sollte es doch wohl erst einmal genug sein, mit der Zuwanderung. Wie zu lesen ist, kommen doch wohl täglich mehre 100 Flüchtlinge über Weißrussland, Polen nach Deutschland. In Brandenburg sind die Kapazitäten kurz vor dem Kollaps. Schon clever gemacht, im Wahlkampf wurde darüber von keiner Partei etwas gesagt. Da ging es nur um die Postenverteilung und nicht um die Lösung dringender Probleme. Wie war nochmal das Versprechen : 2015 darf sich nicht wiederholen? Die Wahrheit sagt was anderes....
Rob2000
30.09.2021, 20:38 Uhr
Die können
Doch alle nach Russland, Platz ist da genug.
Da gibt's nur leider nix zum rum eiern, da müssten sie ja was machen für geld.
Doch paulinchen...eine Partei hat dieses Thema sehr wohl angesprochen. Aber leider denkt die Hälfte des Landes das dies eine Wahl zum Diktator gewesen wäre und dann der 3 Weltkrieg ausgebrochen wäre.
Wir werden uns noch umschauen das wird hier noch viel besser werden...
Aber dann möge sich hier auch keiner beschweren, ihr hattet alle die Wahl am 26ten.
takuma
30.09.2021, 20:57 Uhr
na klar doch
ich würde noch einen draufsetzen und den Tag des Flüchtlings zum Feiertag machen. Na wie wärs.
geloescht.20250302
30.09.2021, 21:32 Uhr
Leser X!
Sleep well on your Bettgestell (Die 2).

Was Populismus bedeutet haben Sie immer noch nicht verstanden.
grobschmied56
30.09.2021, 22:17 Uhr
Wir retten die ganze...
... Welt, auf deutschem Boden, zu Lasten der deutschen Steuerzahler und sind irgendwann selbst nicht mehr zu retten.
'Wer halb Kalkutta aufnimmt, der rettet nicht Kalkutta, der wird zu Kalkutta' (Peter Scholl-Latour, deutscher Journalist und langjähriger ARD Außen-Korrespondent/Weltspiegel)
diskobolos
30.09.2021, 22:43 Uhr
Scholl-Latour
In welchem Zusammenhang steht dieses Kalkutta-Zitat, dass man S-L zuschreibt? Auf die Migration nach 2015 hat er es ganz sicher nicht gemeint. Er ist nämlich seit 2014 tot.
geloescht.20250302
30.09.2021, 22:57 Uhr
Diskobolos...
...jetzt machen Sie sich wirklich lächerlich, wenn Sie darauf reflektieren, ob ein Zitat von einem noch Lebenden stammt.

Luther sagte: "Wer nicht liebt Wein, Weib und Gesang, bleibt ein Narr sein Leben lang."

Der Mann ist noch länger tot als Scholl-Latour. Müssen die sich dafür bei Ihnen rechtfertigen?
Bierchen
01.10.2021, 05:39 Uhr
Dänemark....
.....hat es erkannt und macht seitdem so ziemlich Vieles anders, um nicht zu sagen RICHTIG!
Mehr Sachleistungen, statt mit Geld zuschütten.

Etwas off Topic und nicht nur für Migranten, sondern auch für alle: man sollte auch das Kindergeld abschaffen und im Gegenzug für Kinder alles kostenlos anbieten, Kindergarten, Schule, tägliches Mittagessen, Vereinsbeiträge, Klassenfahrten sowie diverse Teilhabe-Pakete , usw.........
diskobolos
01.10.2021, 09:28 Uhr
@Tannhäuser
Da haben Sie mich missverstanden. Es ging mir nur darum, dass S-L nicht Bezug auf Ereignisse nehmen konnte, die nach seinem Tod stattfanden.
Es wird heute allgemein angezweifelt, dass er diesen Ausspruch überhaupt getroffen hat.
Hans Herbert
05.10.2021, 09:44 Uhr
So ein Blödsinn
Es kommen täglich tausende illegal nach Deutschland. Aus Osteuropa dem Balkan aus Afrika.Wieviele Migranten kann dieses Land noch vertragen???Und jetzt kommen die Grünen noch mit einem grünen Pass für Klima Flüchtlinge.Darüber sollten Roswora und ihre Klientel mal nachdenken wer die ganze Zeche bezahlen soll.Es muss irgendwann mal Schluß sein mit der Massen Invasion.Humanitäre Hilfe ja aber nicht für die halbe Welt.2015 wiederholt sich mittlerweile jedes Jahr. Aber wir schaffen das.Wie pflegte schon ein weiser Sarrazin zu sagen? Deutschland schafft sich ab.Und Wir sind auf dem besten Weg dorthin.
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