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Do, 11:35 Uhr
30.09.2021
Ausstellung im Kunsthaus Meyenburg

Die Reise geht langsam zu Ende

Die Ausstellung „Reisebilder – Sehnsuchtsorte“ im Kunsthaus Meyenburg ist noch bis zum 17. Oktober immer Dienstag bis Sonntag, von 10 bis 17 Uhr zu sehen. Auch am 3. Oktober ist das Kunsthaus Meyenburg geöffnet...

Friedrich Einhoff (1901-1988), Ostseestrand Ahrenshoop (Foto: ©Kunsthaus Meyenburg) Friedrich Einhoff (1901-1988), Ostseestrand Ahrenshoop (Foto: ©Kunsthaus Meyenburg)

Kunsthausleiterin Susanne Hinsching gibt jetzt einen kleinen Rückblick, aber auch einen Anstoß für noch Unentschlossene, die Ausstellung zu besuchen.

Das Kunsthaus Meyenburg hat in diesem coronageprägten Sommer die einzigartige Möglichkeit geboten, rund um die Welt zu reisen. Von Deutschlands Küsten in die Berge der Alpen, nach Italien oder an die französische Cote d’Azur aber auch nach Marokko, auf die Seychellen, in die Südsee bis nach Asien. Durch die Kunst von so bekannten Künstlern wie Pablo Picasso, Claude Monet, Paul Cezanne, Max Pechstein oder Paul Gauguin wurde es möglich, zwar mit Mund-Nasenschutz, aber ohne großes Gepäck und allzu viele Strapazen, die Blicke in die jeweiligen Regionen der Welt zu tun. Da die Künstler ihre Werke häufig während ihrer eigenen Reisen gefertigt haben, ist die Reise deshalb auch gleichzeitig eine kleine Zeitreise in die Vergangenheit. So zeigen die Südseebilder von Max Pechstein und Paul Gauguin den Blick auf die „heile Welt“ der Palau-Inseln aus dem Blick eines deutschen Künstlers zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Die „Venedig-Trilogie“ zeigt auch, wie wenig sich manche historischen Stätten über die Jahrhunderte verändert haben.

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„Die Ausstellung „Reisebilder – Sehnsuchtsorte“ im Kunsthaus Meyenburg begeisterte die Besucher aus Nah und Fern“, sagt die Kunsthausleiterin. Viele seien aus Berlin, Potsdam, Leipzig, Magedburg, Göttingen, dem Harz, Mannheim, Halle, Jena oder Erfurt angereist, um die 80 Kunstwerke aus 3. Jahrhunderten zu sehen. Beispielhaft seien hier einige Einträge im Gästebuch aufgeführt, die zeigen, dass sich die Reise lohnt beziehungsweise gelohnt hat.

„Nach so langer Zeit ohne Reisen jetzt durch die Kunst einen Blick in die Welt, tut unglaublich gut!“ (B.S. 15.7.2021 Bad Sachsa)
„Prachtvolle Villa, eindrucksvolle Ausstellung. Viele Ideen für neue Reisen! Vielen Dank.“(A. P. 16.7.2021 Magdeburg)
„Nach anderthalb Jahren coronabedingter Reiseabstinenz waren diese Bilder Balsam auf unsere Seele, und die Villa ist zudem beeindruckend schön!“ (S.Z. 1. 8.)
„Gern haben wir diese Schau gesehen und gern kehren wir wieder in dieses imposante Haus. (Friedhelm und Anne Park, Ostfriesland)
„Die Ausstellung übertrifft die in den Erfurter Kunsthäusern kuratierten bei Weitem; sehr gute Konzeption, sehr gute Darstellung.“ (Marco Hellwing, 25.9.21)
Autor: red

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