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Do, 08:24 Uhr
20.10.2005

Jahrelange Gespräche

Nordhausen (nnz). Die Wirtschaftsförderung im Landkreis Nordhausen soll effektiver gestaltet werden. Das steht in einem Antrag der FDP-Fraktion im Kreistag und der liberalen Gruppe im Stadtrat. Die Idee ist so neu nun auch wieder nicht. Aber notwendig...


Nordhausens Bau- und Wirtschaftsdezernent Dietrich Beyse (CDU) meinte gestern, dass man sich über diese Problematik noch mal unterhalten müsse. Beyse meinte auch, dass dazu schon überall diskutiert wird. Im Regionalmanagement, im Nordhäuser Unternehmerverband zum Beispiel. Vielleicht auch noch in diversen anderen Vereinen. Nur richtig auf den Weg bringen können es wohl nur Stadtrat und Kreistag, schließlich geht es um die Verwaltungen, denen zum Beispiel die Stadträte „angehören“.

Für Claus Peter Rossberg (FDP) allerdings ist die Zeit der Diskussion längst vorbei. Er will die ersten Taten sehen und plädierte für die Überweisung des FDP-Antrages in die Ausschüsse, damit ein Verfahren in Gang komme. Das Thema ist in den Stadtratsfraktion momentan so „aktuell“, dass sich wenigstens die SPD zu einem grundsätzlichen „JA“ durchgerungen hatte.

Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) verwies auf eine seit zwei Jahren bestehende Arbeitsgruppe beim regionalen Management. Die hätte noch kein Ergebnis aufgezeigt. Eigentlich sollte ja das BIC da integriert werden, was sich letztlich als schwierig erwies. Doch zurück zur Arbeitsgruppe. In der ist seitens der Stadtverwaltung die Chefin des Amtes für Wirtschaftsförderung vertreten. Ob Dr. Sabine Riebel die Auflösung ihres eigenen Amtes befördern wird, ist nicht nachvollziehbar. Gleiches gilt für die Kreisverwaltung.

Aus diesen beiden Verwaltungen ist nur das offizielle „JA“ zu hören und natürlich ist auch Landrat Joachim Claus (CDU) für die Fusion der Ämter (siehe nnz-Archiv), doch mehr als nur Ansatzgespräche gab es nicht. Irgendwie sei dann das Thema Kreisumlage dazwischen gekommen, meinte die Oberbürgermeisterin gestern im Hauptausschuss.
Autor: nnz

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