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Mi, 18:32 Uhr
19.10.2005

Ampeln im Ausschuß

Nordhausen Nicht eine Ampelkoalition wurde heute mangels der Grünen im Nordhäuser Rathaus diskutiert, sondern die Ampelschaltungen in Nordhausen. Diese erregen seit Jahren nicht nur die Gemüter der Kraftfahrer und Fußgänger, sondern jetzt aus die der Stadträte.


Erstens sei die „Grüne Welle“ in Nordhausen eine Farce, zweitens würden die Ampelanlagen auch dann noch fleißig ihre computergesteuerten Farbenspiele anzeigen, wenn pro Stunde nur noch drei Autos zwischen Magnetkreuzung und Europakreuzung unterwegs seien, also in der tiefsten Nacht. Da stimmen die Volksvertreter endlich mal mit den mobilen Volk überein. Dass die Schaltzeiten der Lichtsignalanlagen „außer Rand und Band“ sind, darüber hatte die nnz mehrfach berichtet. Per Beschluß soll nun im Stadtrat dem Ampel-Chaos ein Ende gemacht werden. Mit Verantwortlichkeiten und Terminen, wie die SPD forderte.

Doch wie in vielen Fällen ist auch dieser Beschluß, so denn er gefällt wird, nur eine politische Willensbekundung. Die entscheidenden Ampeln liegen in der Hoheit des Straßenbauamtes Nordthüringen, weil die Leinefelder Behörde für den Bundesstraßenring zuständig ist. Die B 80 soll zwar zum Jahresbeginn in die kommunale Trägerschaft abgegeben werden, doch ob die Ampeln bis dahin vernünftig blinken, das bleibt ungewiss.

Wie die Stadt Nordhausen ist auch das Leinefelder Amt knapp bei Kasse. Und wie Bauamtsleiter Jens Kohlhausen heute so mal nebenbei bemerkte, kostet das Neueinstellen der gesamten Ampeln in Nordhausen zwischen 500.000 Euro und einer Million Euro. Kommentar von Bürgermeister Matthias Jendricke: „Ich kann nur sagen, dazu reicht unser Geld nicht!“
Autor: nnz

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