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Fr, 09:00 Uhr
01.10.2021
Lichtblick zum Wochenende

Gedanken zum Erntedankfest

Oft gibt es in unserer Zeit Stimmungs- oder gar Panikmache. Die guten und schönen Seiten des Lebens werden gar nicht mehr in den Mittelpunkt gerückt. Wir lassen uns meist selbst vom negativen Zeitgeist berühren und herunter ziehen...

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Daher möchte ich Ihnen zum Erntedankfest eine Mutmacher-Geschichte mit auf den Weg geben, die ich selbst geschenkt bekommen habe (Quelle: unbekannt):

Es war einmal ein Mann, der sehr glücklich war, weil er sein Leben genoss. Viele Menschen wunderten sich, warum er stets ein frohes Lächeln auf dem Gesicht hatte. Das Geheimnis seiner Zufriedenheit war eine Handvoll Erbsen.

Jeden Tag, nachdem er aufgestanden war, tat er sie in seine rechte Tasche. Aber nicht, um die Erbsen zu essen, nein, er nahm sie mit, um so die schönen Momente des Tages bewusster wahrzunehmen und um sie besser zählen zu können. Für jede positive Kleinigkeit, die er am Tag erlebte, ließ er eine Erbse von der rechten in seine linke Tasche wandern. Eine schöne Blume im Park, ein ihn anlächelndes Gesicht auf der Straße, ein schattiger Platz in der Mittagshitze, der Besuch eines Freundes, eine heiße Tasse Kaffee, das Rascheln der Blätter im Wind. Dies alles waren Momente, die er genoss und dafür jeweils eine Erbse wandern ließ. Abends saß er dann zu Hause und zählte die Erbsen aus seiner linken Tasche. So führte er sich noch einmal die schönen Momente des Tages vor Augen und freute sich. Und selbst an einem Abend, an dem er bloß ein paar Erbsen zählte, war der Tag gelungen – hatte es sich zu leben gelohnt.

Ist es nicht eine schöne Idee, ein solcher Erbsenzähler zu sein? Und dann abends die Geschichten und schönen Erlebnisse des Tages nochmals Revue passieren zu lassen? Der Schritt vom „Erbsenzähler“ zum abendlichen Gespräch mit Gott ist gar nicht so groß und auch nicht schwer.

„Guter Gott, ich danke dir für meine „Erbsen“ des heutigen Tages.“
Tobias Reinhold, Pfarrer in Teistungen
Autor: red

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