Di, 10:35 Uhr
18.10.2005
Wasserdichte Verlängerung
Nordhausen (nnz). Heute ist die Frist für die Genehmigung der Planungsunterlagen für das Industriegebiet in der Goldenen Aue abgelaufen. Gestern mussten Vertreter des Planungsverbandes nach Weimar zum Landesverwaltungsamt fahren. Das war eher ein ungutes Vorzeichen.
Und so ist es letztlich gekommen. Das Baurecht für das 100 Hektar große Gebiet kann immer noch nicht hergestellt werden. Die Genehmigungsphase sei verlängert worden, hat die nnz heute erfahren. Vor allem in punkto Hochwasserschutz müsse der Verband Nacharbeiten liefern. Das, was bislang eingereicht und nachgereicht wurde, das sei aus Sicht der Behörde nicht genehmigungsfähig. Noch nicht, wie betont wurde.
Nun aber geht dieses Prozedere in eine weitere Runde, der einige bereits vorausgegangen waren. Wie oft schon der Planungsverband und dessen beauftragtes Büro nachliefern mussten, all das ist im Archiv der nnz zu finden. Dort ist aber auch zu lesen, dass die Bürgerinitiative genau auf diese Probleme wie den Hochwasserschutz und der Überschwemmungsmöglichkeit hingewiesen hat. Schon einmal fragte die nnz, auf welcher Seite denn eigentlich die Experten zu finden seien?
Und wieder – auch nach der Verlängerung – herrscht natürlich offizieller Optimismus im Verband und in der Nordhäuser Stadtverwaltung. Man ist sich in diesen Gremien sicher, dass nach der erneuten Ergänzung der Planungsunterlagen der Genehmigungsbeschluß erteilt werden. Und mit der Verlängerung, das sei nicht so problematisch, schließlich müssen in Weimar 35 Aktenordner bearbeitet werden. Sicher aber man sich auch schon im vergangenen Jahr oder in den Jahren davor.
Das, was sich hier abspielt, das ist eigentlich traurig. Wie hieß es so schön in den Pressemitteilungen, die im Vorfeld der Expo-Real in München herausgegeben wurden. Gemeinsam wollen wir zeigen, dass es sich lohnt in Thüringen zu investieren, zu arbeiten und zu leben, sagte Wirtschaftsminister Jürgen Reinholz damals im Vorfeld der Messe. Nationale und internationale Investoren würden genau beobachten, was in Thüringen abgehe. Hauptsache, sie beobachten die Goldene Aue nicht so genau...
Autor: nnzUnd so ist es letztlich gekommen. Das Baurecht für das 100 Hektar große Gebiet kann immer noch nicht hergestellt werden. Die Genehmigungsphase sei verlängert worden, hat die nnz heute erfahren. Vor allem in punkto Hochwasserschutz müsse der Verband Nacharbeiten liefern. Das, was bislang eingereicht und nachgereicht wurde, das sei aus Sicht der Behörde nicht genehmigungsfähig. Noch nicht, wie betont wurde.
Nun aber geht dieses Prozedere in eine weitere Runde, der einige bereits vorausgegangen waren. Wie oft schon der Planungsverband und dessen beauftragtes Büro nachliefern mussten, all das ist im Archiv der nnz zu finden. Dort ist aber auch zu lesen, dass die Bürgerinitiative genau auf diese Probleme wie den Hochwasserschutz und der Überschwemmungsmöglichkeit hingewiesen hat. Schon einmal fragte die nnz, auf welcher Seite denn eigentlich die Experten zu finden seien?
Und wieder – auch nach der Verlängerung – herrscht natürlich offizieller Optimismus im Verband und in der Nordhäuser Stadtverwaltung. Man ist sich in diesen Gremien sicher, dass nach der erneuten Ergänzung der Planungsunterlagen der Genehmigungsbeschluß erteilt werden. Und mit der Verlängerung, das sei nicht so problematisch, schließlich müssen in Weimar 35 Aktenordner bearbeitet werden. Sicher aber man sich auch schon im vergangenen Jahr oder in den Jahren davor.
Das, was sich hier abspielt, das ist eigentlich traurig. Wie hieß es so schön in den Pressemitteilungen, die im Vorfeld der Expo-Real in München herausgegeben wurden. Gemeinsam wollen wir zeigen, dass es sich lohnt in Thüringen zu investieren, zu arbeiten und zu leben, sagte Wirtschaftsminister Jürgen Reinholz damals im Vorfeld der Messe. Nationale und internationale Investoren würden genau beobachten, was in Thüringen abgehe. Hauptsache, sie beobachten die Goldene Aue nicht so genau...


