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Di, 11:47 Uhr
21.09.2021
Der ADAC hat verschiedene Hersteller unter die Lupe genommen

Winterreifen im Test

Gemischte Ergebnisse ermittelte der ADAC bei seinem aktuellen Winterreifentest: Bei den 18 Reifen der Dimension 225/50 R17 gab es drei gute Modelle, 13 befriedigende, aber auch zwei mangelhafte. Bei den 16 Reifen der Dimension 195/65 R15 sieht es etwas besser aus...

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Hier schnitten vier Modelle „gut“ ab, elf „befriedigend“ und eines „ausreichend“. Getestet wurden Winterreifen für Mittelklasse-Pkw wie 3er BMW oder Audi A4 und Modelle für die untere Mittelklasse (Kompaktklasse) wie VW Golf oder Opel Astra.

Die Gründe für die beiden Testverlierer Goodride und Linglong: Beide zeigen gravierende Mängel auf Schnee bzw. Nässe. Der Goodride schneidet beim Schneebremsen von allen Reifen am schlechtesten ab, er hat große Defizite beim Anfahren auf Schnee und lässt sich nur sehr langsam und unpräzise steuern. Ein Beispiel aus dem Test: Er benötigt für eine Runde auf dem 1,2 km langen Schneehandlingkurs rund 25 Sekunden länger als der beste Reifen dieser Dimension.

Ähnlich verhält es sich beim Linglong, er hat große Schwächen auf nasser Fahrbahn. Egal ob beim Bremsen, im Aquaplaning oder im Handling - besser als ausreichend schneidet dieses Reifenmodell im Nassen nie ab. Auch hier ein Beispiel aus dem Test: Im Vergleich zum ebenfalls getesteten Bridgestone hat der Linglong einen um elf Meter längeren Bremsweg von Tempo 80 bis zum Stillstand.

Empfehlenswerte Reifen sind in der Mittelklasse-Dimension die Modelle von Dunlop, Michelin und Goodyear. Alle drei liefern in allen Hauptkriterien gute Resultate. Dem Dunlop gelingt es zudem im Schnee und dem Michelin beim Verschleiß jeweils als bester aller Testreifen hervorzugehen.

Für die Kompaktklasse sind dieselben Marken plus das Modell von Vredestein uneingeschränkt zu empfehlen. In den Hauptkriterien Fahrverhalten bei Eis, Schnee, Nässe sowie Verschleiß und Verbrauch erzielen diese Modelle durchweg gute Ergebnisse.

Der ADAC rät, spätestens dann neue Reifen aufzuziehen, wenn die Reifenprofiltiefe weniger als vier Millimeter beträgt. Käufer sollten unbedingt auf das Schneeflockensymbol achten, denn nur mit diesem darf auch auf winterlichen Straßen gefahren werden. Wichtig ist zudem, so der Club, dass alle vier Räder das gleiche Produktionsdatum und damit auch den gleichen technischen Stand haben.
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Kommentare

21.09.2021, 14.38 Uhr
Kobold2 | Wenn ich
mich noch an die kontroverse Diskussion beim letzten Tiefschnee erinnere, werden die Eigenschaften von Winterreifen, bei einigen völlig überbewertet....

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22.09.2021, 14.57 Uhr
Erpel1311 | Wer sich
Reifen kauft mit klangvollen Namen wie Linglong oder Wanli und wie die nicht alle heißen dem ist nicht zu helfen und der sollte lieber kein Auto fahren. Klar ist die Reifen sind billig. Das wars dann aber auch schon. Und beim montieren bzw. dann beim auswuchten brauch man dann sehr viel Gewichte.
Also, Finger weg von solchen Reifen

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22.09.2021, 20.01 Uhr
Kobold2 | Leider
liegen bei machen die Prioritäten eher bei den Alufelgen, als bei den Reifen .
Mit einer der im Artikel schlecht weggekommemen Marke durften wir auch schon unfreiwillig Erfahrungen sammeln...
Fazit, die Dinger waren die Mühe nicht wert, montiert zu werden...

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22.09.2021, 21.10 Uhr
diskobolos | Spartipp
Ich fahre seit 15 Jahren mit Ganzjahresreifen. Spart man sich den Reifenwechsel und die Einlagerung. Probleme gab es damit bisher nicht. Bei den wenigen Kilometern, die im Winter gefahren werden, fährt man die Winterreifen nicht ab.

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23.09.2021, 05.42 Uhr
Micha123 | Winterreifen... das ist wie mit Schuhen
Ich nutze schon immer die Winter-/Sommerreifen, welche mein Fahrzeughersteller empfiehlt. Damit bin ich immer gut gefahren. (Das ist wie mit Schuhen, da sollte man auch nicht so auf den Preis achten...)

Hinzu kommt bei meinem Auto noch permanenter Allradantrieb. So einen Antrieb fahre ich seit fast 20 Jahren und ich möchte das nicht mehr missen.

Aber auch bei so einer Ausstattung sind Grenzen gesetzt. Von daher ist bei Glätte/Nässe und Schnee immer Vorsicht geboten.

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23.09.2021, 10.55 Uhr
Kobold2 | Allrad
Suggeriert für manchen auch einen Trugschluss.
Ein Auto ist so gut wie seine Bremsen.
Diese Aussage wird m.W. Ferdinat Porsche zugeschrieben.
Nur ohne gescheite Reifen bringt die beste Bremse nichts.
Wenn dann, wie im Artikel, Unterschiede von 11m Bremsweg festgestellt werden, kann man sich ausrechnen, mit welcher Geschwindigkeit man dann noch einschlägt.
Da reichen die gesparten Kosten vom Reifenkauf nicht mal für eine Anzahlung der Reparaturtkosten.
Mit vorsichtigem Umherschleichen seine Defizite auszugleichen und andere Verkehrsteilnehmer unnötig zu behindern und zu nötigen, ist definitv die falsche Einstellung. Da helfen auch keine negativ Daumen.
Bei den Schuhen gehe ich uneingeschränkt mit.
Nur ist das ein eigenes Thema, aich in Hinblick auf die eigene Gesundheit

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23.09.2021, 14.15 Uhr
Micha123 | Komplexes Thema
Ich weiß wie schwierig dieses Thema Reifen ist, vor allem Winterreifen und auch die Bremsen, Bremsweg etc.

Persönlich plane ich schon lange Zeit, die ganze Sache zu umgehen. Ich meine den Reifenwechsel, das Bremsen, der Straßenverkehr überhaupt.
Und als Lösung habe ich da für mich, die Planung der Anschaffung eines Hubschraubers. Ich meine, das ist doch perfekt. Keine Sorgen mit den Reifen, keine Stau mehr, keine Ängste vor den Fehlern der anderen Verkehrsteilnehmer. Schade nur, dass der ADAC da keine Tests durchführt, so dass man einen passenden Heli findet.

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23.09.2021, 15.48 Uhr
tannhäuser | Gute Idee!
Vielleicht benötigt die Bundeswehr Geld und verscherbelt Ihnen das fliegende Monster, das neulich an mehreren Tagen über Sondershausen den Windrädern bei der Bekämpfung des Vogelflug-Linienverkehrs Konkurrenz gemacht hat?

Nehmen Sie mich bitte mit zum Einkaufen, Micha123. Der Stadtverkehr, egal ob mit oder ohne Baustellen, kostet derzeit viele Nerven.

Nicht-Blinken beim Rechts abbiegen und Kurven schneiden (Possenallee Kreuzung König-Cannabichstr. und auch Abzweig Grimau) scheinen wohl zum neuen guten schlechten Ton zu gehören. Da ist es fast egal, ob diese Verkehrs(un)teilnehmer auf 4-Jahreszeiten-Reifen, Holzrädern mit Speichen fahren oder mit guten Wünschen schwebend der Schwerkraft trotzen.

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