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Fr, 09:44 Uhr
17.09.2021
Weltkindertag

Linke lädt zum Kindertag

Am kommenden Montag lädt die Nordhäuser LINKE zum Weltkindertag in den Garten des Jugendklubhauses in Nordhausen ein. Neben der Möglichkeit Preise beim Glücksrad oder der Tombola einzusacken, kann man sich auch beim Kinderschminken austoben oder am Workshop des Zirkus Zappelini teilnehmen...

Außerdem werden auch die beiden direktgewählten Landtagsabgeordneten Birgit Keller und Katja Mitteldorf sowie die Direktkandidatin für den Nordthüringer Bundestagswahlkreis Sigrid Hupach vor Ort sein, denen unsere Jüngsten Löcher in den Bauch fragen können. Los geht es am Montag ab 14 Uhr.

Die derzeitige rot-rot-grüne Landesregierung hat im Jahr 2019 den Weltkindertag in Thüringen als gesetzlichen Feiertag eingeführt. Hintergrund war die Familie als Beziehungsgeflecht Zeit zu schenken aber eben auch damit verbunden kinder- und jugendpolitische Themen nicht aus dem Blick zu verlieren.
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Kommentare

17.09.2021, 13.24 Uhr
Sigmund | Ja die LINKEN
Kinder manipulieren, dass haben sie von der“SED“ übernommen. Das beherrschen sie gut. Deshalb wollen sie auch, dass Kinder wählen dürfen. Die kann man so schön verblöden.

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17.09.2021, 13.40 Uhr
jayjay | Linke
Die Linke wollen die Kinder nur zu Kommunisten umerziehen. Ich hoffe, dass sie bei der Bundestagwahl unter die 5% Hürde fallen.

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17.09.2021, 14.42 Uhr
Frank Paarmann | Schön für die Kids,
ein solcher Tag mit Spiel, Spaß und Kinderlachen, wenn da nicht auch noch die zu erwartende Portion Rotlicht wäre. Denn die werden sich die langjährigen Mitglieder der Linken nicht verkneifen können.

Frank Paarmann AfD Landgemeinderat Bleicherode

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17.09.2021, 15.54 Uhr
tannhäuser | Meinen Vorschreibern stimme ich zu...
...allerdings war da Herrn Paarmanns Kommentar noch nicht veröffentlicht, aber ich denke mal, dass er auch nichts Konträres schreibt.

Zur Ergänzung: Bitte mal "Emily Lequer ARD" googeln und auf den Focus-Artikel klicken.

Damit krachen endgültig die Kartenhäuschen derer zusammen, die behaupten, bei den ÖR gibt man Linksextremisten kein Podium und die Nachfolge-SED hätte nichts mit Extremismus am Hut, würde dafür keine Steuer- und Stiftungsgelder verbraten und will nicht ideologisch in Kinderköpfe eindringen.

Aber gemach, die Grünen sind auch nicht wesentlich besser. Zu Luise Neubauer muss man nicht mehr viel sagen und die Grüne Kampagne, dass U18, die noch nicht wählen dürfen, ihre Großeltern bedrängen sollen, die Grünen zu wählen, ist ein undemokratischer Eingriff in die Wahlfreiheit.

Und da wundern sich die rotgrünen Kinderfänger, dass nicht jeder, der sich über die seit Wochen andauernde Bewerbung der Briefwahl wundert, ein Verschwörungstheoretiker, Reichsbürger oder AfD-Mitglied ist?

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17.09.2021, 18.01 Uhr
Real Human | „Kommunistische“ Indoktrination von Kindern?
Das befürchten offensichtlich „Sigmund“, „jayjay“ und andere mit „gesundem Volksempfinden“. Ich befürchte eine einseitige Indoktrination von Kindern oft auch. Es kommt aber auf das Weltbild an, mit dem kleine Menschen „indoktriniert“ bzw. er-/ver-zogen werden.

Dazu fällt – sicher nicht nur – mir ganz aktuell der 16-jährige Syrer ein, der in Hagen einen Anschlag auf eine Synagoge geplant haben soll. Das ist ein Extrembeispiel für das, was Indoktrination anrichten kann.

Die Verantwortung trägt aber viel weniger der Jugendliche als diejenigen, die ihn gegen die anderen Söhne (Nachfahren) von Mose und Abraham aufgehetzt haben.

AfD-nahe Kommentatoren fürchten hier eine Indoktrination zu künftigen Kommunisten. Dabei scheinen sie selbst nicht zu wissen, was „Kommunismus“ eigentlich ist. Oder vielleicht zu genau?

„Er bezeichnet erstens gesellschaftstheoretische Utopien, die auf Ideen sozialer Gleichheit und Freiheit aller Gesellschaftsmitglieder, auf Gemeineigentum und kollektiver Problemlösung beruhen.“, schreibt Wikipedia.

Was ist daran eigentlich so falsch? Selbst in christlichen Klöstern wurden solche Ideale im Idealfall gelebt. Es scheint mir, „Napola – Elite für den Führer“, steht der AfD-Ideologie viel näher. Rassistisch-elitäres Denken ist mit Kommunismus natürlich nicht vereinbar.

Eine absolut wertneutrale Erziehung wäre keine mehr. Dann dürfte es auch keine konfessionellen oder weltanschaulich besonders ausgerichtete Schulen geben, auch keine Evangelische Grundschule wie z.B. auf https://www.nnz-online.de/news/news_lang.php?ArtNr=298123.

„Zugleich führt der Religionsunterricht in andere Religionen, Kulturen und Weltanschauungen ein und möchte so zu Toleranz und Dialogbereitschaft erziehen.“, so steht es in einem Lehrplan für Evangelische Religion.

Wer die Indoktrination oder gar den ideologischen Missbrauch von jungen Menschen wirklich von Grund auf verhindern will, sollte sich eigentlich für die Abschaffung von religiös-weltanschaulichem Unterricht einsetzen. Ich wäre für ein Fach „VERGLEICHENDE Welt-Kulturgeschichte“ statt z.B. „Religion“.

Ein WELT-Kindertag ist naturgemäß mit engräumigem völkischen Denken schlecht zu vereinbaren.

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17.09.2021, 20.23 Uhr
Trüffelschokolade | Indoktrination
Hier wird wild über Indoktrination von Kindern fabuliert. Da ist die Rede von "einem solchen Tag mit Spiel, Spaß und Kinderlachen, wenn da nicht auch noch die zu erwartende Portion Rotlicht wäre. Denn die werden sich die langjährigen Mitglieder der Linken nicht verkneifen können."

Gab es nicht vor kurzem ein AfD-Familienfest? Und nach allen Berichten war da wenig Familie und wenig Fest, aber dafür umso mehr Indoktrination...?


Auch die Aufregung um Emily Laquer und Co. ist nicht ernsthaft zu verstehen, wenn man auch nur ansatzweise bei Sinnen ist. Da werden Laschet von einer 15jährigen Fragen gestellt, und die konservative Presse kriegt Schaum vorm Mund. Seltsamerweise habe ich ähnliche Aufreger nicht gesehen, wenn AfD-Politiker und Mitglieder versuchen unangenehme Fragen zu stellen.
Dass von Aktivisten Menschen versucht wird Medien zu nutzen ist nichts neues, sondern eine jahrzehntealte Taktik. Was bestimmte Teile des Spektrums ebenfalls seit langem dankbar machen - viele Reden der AfD im Bundestag sind im Grunde nichts anderes als zielgruppengerechte Soundbites für ihre Social-Media-Kanäle. Und in AfD-Strategie-Dokumenten stand selbst bereits wie wichtig es ist krasse Sachen rauszuhauen, dann halbgar zurückzurudern, und so massiv Aufmerksamkeit zu generieren. Im Grunde beruht ihre Arbeit auf nichts anderes, weswegen auch die Verbrüderung mit den Querdenkern so gut passt, dort passiert es ähnlich.

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