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Do, 17:10 Uhr
16.09.2021
Neues aus dem Park Hohenrode

Kleiderwechsel mit geistreichem Genuss

Die brennende Sonne des Sommers verabschiedet sich so langsam, das Herbstlaub der hölzernen Parkbewohner mit seiner üppigen Farbenbracht zeigen den Wechsel der Jahreszeiten, kühlere Temperaturen kündigen die Herbst- und Winterzeit an. Auch der Mensch schaut schon einmal mit skeptischem Blick, was von der Kleidung...


... der vergangenen Tage noch zu übernehmen, welcher Rock noch zeitlosen Schnitt besitzt und eine Gnadenfrist im Schrank erhält oder welcher Hosenbund nicht mehr zu schließen ist und somit seine Daseinsberecht-igung als noch tragbares Kleidungsstück verwirkt hat.

Um auch in den kalten Tagen noch wohl gewärmt und modisch gekleidet durch die nass-kalten Tage zu kommen, lädt Manuela Fiedler-Hebestreit (Modeatelier Hebestreit), am 25. September ab 14.00 Uhr in die Kneiffsche Villa in den Park Hohenrode ein.

In einer kleinen Modepräsentation erhalten Interessierte einen kleinen Ausblick auf das was Frau und Mann in kalten Tagen stilvoll kleidet. Wer nicht unbedingt sein Seelenwohl im Shoppen von Mode findet, der kann seinen Gaumen mit dem einem oder anderem Tröpfchen, bei der anschließenden Weinverkostung mit wissenswertem Hintergrundwissen von Dieter Wiegleb – Weingut Wiegleb aus Auleben, verwöhnen.

Und da Alkohol auf nüchternem Magen gewöhnlich doch sonst gefestigte Personen ins schwanken bringt, wie ein tosender Sturm auf offener See; Häppchen, gegrillte Bratwürste und Steaks sorgen für eine ordentliche Grundlage, welche etwaigen Ausfallerscheinungen des Gleichgewichts oder anderer Sinne, entgegenwirken sollten.

Wir beginnen ab 14.00 Uhr am Kutscherhaus Café mit Kaffee und Kuchen.
Die Modenschau beginnt um 15.30 Uhr, gefolgt von der Weinverkostung mit Vortrag.
Eine Bitte an interessierte Besucher: Da wir in der Villa nur über einen begrenzten Raum verfügen, können wir unter Umständen, unangemeldeten Gästen keine Teilnahme an der Veranstaltung gewähren.

Wir bitten Sie daher um Reservierung über Manuela Fiedler-Hebestreit, entweder persönlich im Modeatelier Hebestreit (Engelsburg 7, Nordhausen) oder telefonisch unter: 03631 974350!

Frau Fiedler-Hebestreit und der Förderverein des Parks Hohenrode freuen sich auf Ihren Besuch!
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Kommentare

16.09.2021, 22.23 Uhr
grobschmied56 | Wo, um alles in der Welt...
... will der Autor dieses Artikels in den letzten Wochen 'brennende Sonne' verspürt haben?
Kann es sein, daß er seinen Artikel auf einem anderen Kontinent verfaßt hat?
August und September 2021 stachen in Deutschland nicht gerade durch 'brennende Sonne' und unmäßige Hitze hervor.
Eher schon durch kühl-regnerisches und 'durchwachsenes' Wetter.
Der Landbewohner Grobschmied geht täglich raus vor die Tür.
Brennende Sonne hätte ich dabei eigentlich bemerken müssen. Schirm habe ich häufig benutzt, aber eher gegen Regen, als gegen 'BRENNENDE SONNE'!

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17.09.2021, 09.09 Uhr
diskobolos | Da kann man mal sehen Grobschmied,
wie schnell man das Wetter vergisst. In der vergangenen Woche waren Do und Fr noch 28°C bei strahlendem Sonnenschein. Am 14.09. konnte man bei angenehmen Temperaturen noch baden gehen. Die zweite Augusthälfte war eher kühl, aber die erste Septemberhälfte recht warm.
Für Sie als Klimaskeptiker : Von den letzten 4 Jahren konnte man in dreien noch Mitte September bei ca. 20°C Wassertemperatur baden. Ich kann mich nicht daran erinnern, dass dies in unserer Jugend jemals möglich war.
MfG

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17.09.2021, 21.27 Uhr
grobschmied56 | Gut, wenn man alt...
... aber nicht senil-konfus ist. So kann ich mich noch sehr genau an den September 1973 (!) erinnern. Aus einem einfachen Grund. Meine 10 - jährige POS- Zeit war zu Ende und ich begann eine Lehre in einem Großbetrieb (VEB) in einer Bezirksstadt der DDR. Gleich zu Anfang der Lehrzeit stand ein sehr unbeliebter Punkt auf der Tagesordnung:
Vormilitärische Ausbildung! (Wer in etwa mein Jahrgang ist, wird sich eventuell erinnern).
Wir Lehrlinge wurden genötigt, obwohl minderjährig und noch nicht wehrpflichtig eine Woche lang militärischen Drill über uns ergehen zu lassen. Nicht in NVA-Uniform (Ein-Strich-Kein-Strich) sondern in GST-Kluft (glatt grau)
im Lager Ratsfeld (Kyffhäuser). Wir haben uns im September 1973 ordentlich einen abgeschwitzt und an manchem Tag gewünscht, statt stupidem Gleichschritt, Rechts-Um, Links-Um ein paar Stunden im Schwimmbecken eines Freibads zuzubringen.
Gab kein Freibad. Man war schon froh, nach 16:00 eine kalte Dusche nehmen zu können.
Von Klima-Katastrophe war damals noch keine Rede, schon gar nicht in der DDR, wo massig Braunkohle verfeuert wurde. Die heutigen 'Klima-Hüpfer' und XT-Rebellen, die wären damals ganz übel angekommen und von Stasi und Bereitschaftspolizei zusammengeprügelt worden. (Nicht, daß ich mir sowas zurückwünsche!)
Aber auch damals konnte man sich gehörig abschwitzen im September. Wer meint, das wäre eine ganz neue Erscheinung und KLIMA-KRISE, der irrt.

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17.09.2021, 21.55 Uhr
grobschmied56 | Und noch ein Nachtrag...
... was die Unberechenbarkeit unseres Wetters angeht:
Im Winter 1971 ging ich mit einem Schulfreund durch ein Warenhaus und der machte sich einen Jux draus, auf einen Ski in der Sportabteilung 'Sau' zu schreiben. Der Ski hatte soviel Staub 'angesetzt' - das war gut lesbar. Der Winter war so mild und verregnet, es hatte einfach niemand Bock drauf, sich Ski-Bretter anzuschaffen.
Ganz anders im Winter 1986/1987 - da haben wir unseren Dienst-Trabbi (Baujahr 1969) mit laufendem Motor abgestellt, während wir unsere Arbeit taten. Man mußte befürchten, daß er nach einer Stunde bei Minus 26 Grad einfach nicht mehr anspringt. Unser einziges analoges Multimeter haben mein Kollege und ich abwechselnd in der Innentasche unserer Wattejacken getragen. Nach ein oder zwei Stunden im Werkzeugkoffer bei Außentemperatur hätte es einfach nicht mehr funktioniert.
Wer im Laufe seines Lebens solche Erfahrungen gesammelt hat, sieht die ALARM-MELDUNGEN der Panikmacher mit anderen Augen und wesentlich weniger GERMAN ANGST.

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18.09.2021, 01.04 Uhr
Saebelzahntiger | auch für Sie mein lieber @grobschmied56
da es sich hier um ein regionales Engagement eines von mir geschätzten Journalisten und Programmierers handelt, bitte ich zu überdenken, dass es sich bei diesem Artikel durchaus um die Werbung einer engagierten Nordhäuser Unternehmerin handelt, egal wie Sie dazu stehen.
Im Zuge der Bestellmöglichkeiten im Internet und den damit verbundenen preislichen Unterschiede gilt es wohl, sich selbst klar zu machen, ob wir online unsere Klamotten kaufen oder hier in Nordhausen etablierte Händler zu unterstützen, damit unsere Innenstädte nicht von leerstehenden Einkaufsmeilen weiter "bereichert" werden.
Ein analoges Einkaufserlebnis auch hier in Nordhausen, sollte m.b.M.n einem Echten Nordhäuser wichtig sein. Ansonsten kann ich mir derzeit noch nicht vorstellen, was aus der Verödung unserer Innenstädte werden soll.
Eine Lösung sehe ich allerdings, mehr Werbung für ein regionales Onlinesortiment.

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