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Mi, 07:57 Uhr
08.09.2021
Klettenberg, seine Mühlen und ein besonderer Mühlgraben

Sonntagswanderung in der Gipskarstlandschaft Südharz

Am nächsten Sonntag, 12. September, führt am bundesweiten Tag des offenen Denkmals eine Wanderung in Klettenberg entlang des ehemaligen Mühlengrabens, der von Neuhof über Klettenberg bis Holbach verlief...

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Die Wanderung verbindet naturkundliche und historische Aspekte in der Gipskarstlandschaft Südharz. Sie führt unter fachkundiger Leitung von Dr. Karl Schmidt aus Klettenberg auf dem Karstwanderweg auch zur Kalkbergquelle und –schwinde. Der Mühlgraben aber hat seine hydrographische Bedeutung im Überschreiten der Wasserscheide vom Einzugsgebiet der Uffe und Wieda in dasjenige der Helme.

„Bei Klettenberg berührt der Mühlengraben das verkarstungsfähige Gestein, was zu starken Wasserverlusten führt. 1922 versuchte man in der "Heubergkerbe" ein Wasserreservoir in den dort vorhandenen Dolinen anzulegen. Das Vorhaben misslang jedoch. Das Wasser versickerte und trat in den unterhalb gelegenen Wiesen wieder aus. Ein Umleitungsgraben des Mühlbaches endet im Anhydrit des Kalkberges. Das Wasser verschwindet im Berg und tritt 150 Meter südlich einer Quellgruppe wieder aus, es konnte nachgewiesen werden, dass bei dem unterirdischen Lauf des Wassers ein Teil verlorengeht. Heute existieren 150 Meter südlich der Schwindstelle eine Reihe von Quellen, die sogar mehr Wasser schütten, als in die Schwinde einläuft.“ So wird die dortige Situation auf www.karstwanderweg.de beschrieben.

Treffpunkt ist um 10 Uhr vor der Verwaltung der Gemeinde Hohenstein in der Thälmann Straße, Klettenberg, Kr. Nordhausen; gleich unterhalb der Schlosskirche. Leichte bis mittlere Strecke, Dauer gut zwei Stunden. Abschluss an der Schlosskirche. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Teilnahme auf eigene Gefahr. Bitte festes Schuhwerk und geeignete Kleidung!! Bitte coronarechtliche Abstände beachten!

Weitere Details zum Karstwanderweg, zum Wanderprogramm, weiteren Wandervor­schlägen und zur Gips­karst­landschaft Südharz mit weit über 2.700 Seiten im Internet unter www.karstwanderweg.de.
Autor: red

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