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Fr, 16:06 Uhr
03.09.2021
Thüringer Umweltministerium verteilt "Möhrchenheft"

Grundschüler erhalten besonderes Hausaufgabenheft

Zum Start ins neue Schuljahr liegt auch in diesem Jahr wieder das Hausaufgabenheft (Möhrchenheft) vor. Das Umweltministerium finanziert bereits zum dritten Mal das Angebot für Grundschüler. Es enthält viele Informationen und Ideen zu Natur- und Klimaschutz...

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Dazu sagt Umweltministerin Anja Siegesmund: „Allen Schülerinnen und Schülern einen guten Schulstart! Mit dem neuen Heft können die Kinder auf Schatzsuche gehen – nach den großen und kleinen Naturschätzen. Es enthält Experimente, Anregungen und Informationen zu Pflanzen und Tieren – in diesem Jahr auch zum Grünen Band Thüringen, einem einzigartigen Naturschatz. Gerade Kinder haben ein gutes Gespür dafür wie wichtig es ist, Natur und Umwelt zu schützen.“

Das Hausaufgabenheft wird in diesem Jahr erstmals durch begleitendes Unterrichtsmaterial für alle Themenseiten, für kurze und lange Einheiten mit vielen Kopiervorlagen sowie online durch ein ergänzendes Workshopheft für Lehrende ergänzt, um das Hausaufgabenheft noch besser im Unterricht verwenden zu können. Das Umweltministerium fördert das Projekt mit 72.000 Euro. Ein Verbund weiterer Thüringer Landkreise und Städte unterstützen das Projekt ebenfalls finanziell. Insgesamt werden etwa 31.000 Heften an alle interessierten Thüringer Grundschulen verteilt.

Das Heft mit der neugierigen „Kiki Karotte“ widmet sich in diesem Jahr insbesondere dem Thema „Natur/Biologische Vielfalt“ und enthält u.a. eine Sonderseite zum Nationalen Naturmonument Grünes Band Thüringen sowie Anregungen für den Alltag, Geschichten und Bastelanleitungen, einen Erntekalender und eine Übersicht über regionale Angebote und hilfreiche Adressen aus der Region. So lassen sich leicht weiterführende Bildungsangebote für Kinder, Eltern und Klassen entdecken und ausprobieren.
Autor: red

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Kommentare
ChristianNDH
03.09.2021, 18:51 Uhr
72.000,00 Euro für nichts...
...... Hausaufgabenhefte liegen im Supermarktregal oder beim gut sortierten Buchhandel.
Die Verfasser klopfen sich vor die Brust, was sie wiedermal geleistet haben.
Mir verschlägt es die Sprache. Kann man nicht Geld sinnvoller ausgeben?
Unterricht fällt aus, weil keine Lehrer in ausreichender Zahl eingestellt sind.
Ja es sind "nur" 72.000,00 €. Leider werden an allen Ecken und Enden immer nur 72.000,00 € für nicht´s ausgegeben.
Wieder einmal fehlen mir die Worte.
Die Damen und Herren Spitzenpolitiker und ihre nachgeordneten Beamten leben offensichtlich fernab von jeder Realität.
Kama99
03.09.2021, 19:35 Uhr
@ChristianNDH
Wahrscheinlich ist auf jeder Seite das Logo der Grünen abgedruckt. Das sollte man strikt untersagen, das schon in der Grundschule die Kinder in die Fänge dieser Partei gelockt werden.
diskobolos
03.09.2021, 20:19 Uhr
Es zählt zu den Aufgaben
eines Umweltministeriums, das Bewusstsein für den Schutz der Umwelt und der Artenvielfalt zu entwickeln. Ein Hausaufgabenheft für Grundschüler ist dafür eine gute Möglichkeit. Es spart den Eltern diese Ausgabe. Von 72000 "für nichts" kann da nicht die Rede sein. Da gab es schon sinnlosere Ausgaben.

"Wahrscheinlich ist auf jeder Seite das Logo der Grünen abgedruckt."
Wenn Sie ernst genommen werden wollen Kama, dann sollten Sie nicht irgendwas erfinden um sich hinterher darüber aufzuregen. So entstehen Fake News.
Halssteckenbleib
03.09.2021, 22:03 Uhr
Das ist mal wirklich
was sinnvolles.Hausaufgabenhefte mit Klimaschutz und Naturideen.Hätte es solche Hefte schon vor 60 Jahren gegeben dann wäre heute das Klima und die Natur nicht so ruiniert.Aber immerhin...besser später als früher.
Quallensammler
04.09.2021, 09:34 Uhr
Gute Sache,
das Heft ist wirklich lehrreich und unterhaltsam, ohne mit dem erhobenen Zeigefinger zu wedeln. Die Neugier kann geweckt werden und wenn ein Kind mag, kann es sich näher mit einem der Einzelbereiche beschäftigen. Es bietet Anregungen, aber keinen Zwang zu irgendwas. Mir gefällt z. B. besonders der Erntekalender sehr.

An einigen Kommentaren ist erkennbar, dass ausgegebene Steuergelder nur dann als sinnvoll anerkannt werden, wenn der Kommentator selbst davon profitiert. Schade! Dabei könnte solch ein Heft auch für so einige Eltern etwas bringen. Sie geben ihrem Nachwuchs schließlich das Leitbild und haben mit der Erziehung (ja, die findet zu Hause statt, nicht in der Schule) alle Chancen, ihr(e) Kind(er) zu formen.

Also ran an die Grundlagen. Da muss man nicht beim komplexen Thema Klimaschutz und Ressourcenschonung anfangen. Da reichen ganz einfache Dinge, die oft nicht klappen. Müll gibt genug Lehrstoff. Warum man Müll trennen soll, warum Hundekot nicht liegen bleiben soll, warum man Verpackungsabfälle nicht einfach liegen lässt, warum Gartenabfälle und Grobmüll nicht in den Wald gefahren werden sollen, warum Recycling Sinn macht, wie man einen öffentlichen Mülleimer benutzt, wie man die Sperrmüllanmeldung ausfüllt und absendet usw..

Städte und Wälder bieten bei jedem Weg reichlich Anschauungsmittel vom desinteressierten, ignoranten bis aggressiv asozialem Umgang mit Müll. Von irgendwer räumt`s schon weg bis darf nichts kosten ist alles vertreten. Viele Mitmenschen ärgern sich über den Müll. Auch in den nnz-Kommentaren. Aber irgendwer muss das Zeug ja in die Pampa fleddern. Scheinen keine Einzelfälle zu sein. Mehrheitlich Erwachsene. Eltern. Vorbilder. Da ist so ein sensibilisierendes und mit Glück nachdenklich machendes Hausaufgabenheft vielleicht doch ein guter Versuch...

Ach ja, gedruckt werden die Hefte in Erfurt. Das fördert die regionale Wirtschaft. Dafür ein sehr gut!
Motte83
04.09.2021, 15:15 Uhr
Ursprüngliche Idee in Nordhausen
Die Idee eines einheitlichen Hausaufgabenheftes entstand in Nordhausen und wurde 2010 erstmals umgesetzt. Das Heft wurde durch Sponsoring und Zuschüsse von Stadt und Landkreis finanziert.

Ein Vorteil der einheitlichen Hefte ist, dass die Lehrer einem guten Überblick haben, ob alle Kinder die richtige Seite offen haben. Außerdem können die Inhalte, damals war es der faire Handel, im Unterricht eingesetzt werden. Das Heft wurde durch eine Agentur in Nordhausen gesetzt und auch hier produziert.

Die Idee ist größer geworden und so schlossen sich immer mehr Kommunen an. Nun gibt es also seit ein paar Jahren das Möhrchenheft.

Ich finde das toll und die Eltern sparen das Geld für ein Hausaufgabenheft. Man kann 72.000 Euro auch wesentlich sinnloser ausgeben.
Gudrun1974
04.09.2021, 20:11 Uhr
Hausaufgabenheft ist Kinderpropaganda
... auf unterstem Niveau. Daraus noch eine Medien Aktion zu machen, passt in das kindische Bild.
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