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Mo, 07:30 Uhr
13.09.2021
Die Direktkandidaten zur Bundestagswahl im nnz-Check (6)

Kurt Kleffel will für die MLPD in den Bundestag

Am letzten Septembersonntag wird ein neuer Bundestag gewählt. Im Nordthüringer Wahlkreis haben sich elf Direktkandidaten für ein Bundestagsmandat beworben. Wir haben allen Aspiranten identische Fragen gestellt und werden bis zur Wahl in alphabetischer Reihenfolge hier die Antworten veröffentlichen. Heute: Kurt Kleffel (Marxistisch-leninistische Partei Deutschland):

Kurt Kleffel kandidiert für die Marxisten-Leninisten (Foto: K.Kleffel) Kurt Kleffel kandidiert für die Marxisten-Leninisten (Foto: K.Kleffel)

Angaben zur Person:
  • Alter: 68 Jahre
  • Familienstand: verheiratet
  • Kinder: zwei erwachsene Söhne
  • Erlernter Beruf: Werkzeugmacher
  • Politisch aktiv seit: 1968
  • In der Partei seit: 1971
  • Hobbys: Fotografieren
  • Lieblings-Urlaubsland: Deutschland

nnz:Welche sind die drei größten Defizite, die in Nordthüringen in der nächsten Legislaturperiode behoben werden sollten?
Kurt Kleffel:
Die profit-getriebene Vernichtung von ca. 700-800 Arbeitsplätzen allein durch die Schließung von EATON/NDH, Conti/MHS und NORMA in Gerbershausen, was auch der Jugend eine Zukunft raubt, sowie die Angleichung der Löhne/Gehälter und Arbeitszeiten in Ost und West
Die mutwillige und nicht wieder gut zu machende Zerstörung der Gips-Karstlandschaft durch drei marktführende Konzerne, einzig zum Zweck der Erzielung maximaler Gewinne.
Fehlende Aufklärung der arbeitenden Massen über die Ursachen aller krisenhaften Erscheinungen in der kapitalistischen Gesellschaft und der Krise der bürgerlichen Weltanschauung und des Antikommunismus.

In welchem Fachgebiet sind Sie zu Hause und in welchem Ausschuss möchten Sie im Bundestag gern tätig werden?
Als jahrzehntelanger aktiver Gewerkschafter interessieren mich besonders die Lebensinteressen der Arbeiterklasse und ihrer Jugend. Deshalb würde ich den Ausschuss für Arbeit und Soziales nutzen, um diese Interessen im Kampf gegen das Kapital durchzusetzen.

Mit welchen politischen Mitteln bzw. Instrumenten wollen Sie zu einer Verbesserung der Lebensumstände der Nordthüringer beitragen?

Mit einem Beitrag zur Entfaltung von Kämpfen zur Verbesserung der Lebensumstände in Verbindung mit einer bewusstseinsbildenden Aufklärungsarbeit über die gesellschaftliche Alternative des echten Sozialismus. Mobilisierung der werktätigen Massen.

Welchen der drei Bewerber um das Kanzleramt würden Sie persönlich favorisieren?
Keinen, stattdessen Gabi Fechtner (Spitzenkandidatin des Internationalistischen Bündnisses/MLPD)

Welcher Koalitionspartner wäre Ihnen am liebsten, wenn Ihre Partei die stärkste Fraktion stellen würde?
Die Partei Die Linke

Wie wollen Sie als Bundestagsabgeordneter der weiteren Spaltung der deutschen Gesellschaft entgegenwirken?
Mit der Unterstützung des Aufbaus des Internationalistischen Bündnisses als wichtigster Kraft, um die Einheit der werktätigen Menschen gegen die herrschende Kapitalistenklasse zu schmieden.

Welche drei Hauptaufgaben sehen Sie für die erste Bundesregierung der Nach-Merkel-Ära?
Wirksame Maßnahmen zur Bewältigung der Corona- Pandemie auf Kosten der Konzernprofite.
Vollständige Angleichung der Lebensverhältnisse in Ost und West.
Sofortmaßnahmen im Umweltschutz auf Kosten der Konzerne.

Kurz und knapp geantwortet:

Sind Sie für vorgezogene Neuwahlen in Thüringen?


Ja

Befürworten Sie Volksbefragungen als ein probates Mittel direkter Demokratie?

Ja

Sind Sie dafür, dass Deutschland noch mehr politische Kompetenzen an die EU überträgt?

Nein

Sind Sie für eine weitere Erhöhung der CO2-Steuer in den nächsten Jahren?

Nein

Glauben Sie, dass es im Winter einen weiteren Corona-Lockdown geben wird?

Ja
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Kommentare

13.09.2021, 12.08 Uhr
Örzi | Die Arbeiterklasse im Kampf gegen das Kapital
Sie kommen 100 Jahre zu spät, teurer Genosse. Sie befürworten Volksbefragungen? Sehr untypisch für einen Kommunisten. Konzentrieren Sie sich lieber auf den Klassenkampf, wählen wird Sie ohnehin keiner.

13   |  6     Login für Vote
13.09.2021, 12.55 Uhr
pseudonym | Wo ist hier der Verfassungsschutz?
Warum wird diese Partei, die in der Fortsetzung der Massenmörder Stalin und Maos steht nicht so publik in den Medien bezüglich ihren verfassungswidrigen Ansätzen runtergemacht wie die AfD? Steht sie im Verfassungsschutzbericht? Wenn nicht, warum nicht?

Und am meisten entsetzt mich, das es immer noch Leute gibt, die sich in solchen Parteien engagieren und keine Scham haben, diese Ideologie zu propagieren. Und das im ehemaligen Ostblock!

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13.09.2021, 13.19 Uhr
Konsumgut | realitätsfremd
Mit 68 Jahren sollte man doch die Zusammenhänge zwischen Wirtschaft, Wachstum und Wohlstand im Ansatz erkannt haben. Sehr realitätsfremd dieser Genosse.

17   |  5     Login für Vote
13.09.2021, 14.15 Uhr
Trüffelschokolade
Der Beitrag wurde deaktiviert – Gehört nicht zum Beitrag.
13.09.2021, 15.45 Uhr
DonaldT | Kurt Kleffel will für die MLPD
Interessant:
Hat wohl bei Baerbock abgekupfert, dass es ja nicht so wichtig ist, wenn man im Lebenslauf etwas unwahr darstellt.
Er will seit 1971 in dieser Partei sein!, die es aber, lt. Wikipedia, erst seit 1972 gibt, im damaligen Westen!

"Ausdruck: Die Marxistisch-Leninistische Partei Deutschlands (MLPD) ist eine kommunistische deutsche Kleinpartei.
Sie wurde am 20. Juli 1982 gegründet. Dabei ist sie aus dem von 1972 bis 1982 bestehenden Kommunistischen Arbeiterbund Deutschlands (KABD) hervorgegangen."

Wenn Kleffel im Osten lebte, war es ihm ja unmöglich dieser Partei anzugehören.
Oder wie? Oder war er ein ganz früher Revoluzzer?

14   |  5     Login für Vote
13.09.2021, 21.53 Uhr
Friedrich III. | Politische Witzfiguren
Vor wenigen Jahren sammelte die MLPD Unterschriften zwecks Zulassung zu einer Wahl. Mich angesprochen stellte ich die Frage, wie der Unterschriftensammler Josef Stalin bewertet. Er hielt ihn für einen großen Staatsmann. Seitdem halte ich diese Stalinisten für eine Satire – Partei ähnlich der Truppe Sonneborns.

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13.09.2021, 23.05 Uhr
kuddel1 | Hier treibt der Antikommunismus seine Blüten …
Ach DonaldT, du bist von Blindheit geschlagen: ein Google-Klick weiter beim KABD und du wärst darauf gestoßen, daß diesem noch vor 1972 u.a. der Kommunistische Arbeiterbund (Marxisten-Leninisten) vorausging...Also, deine „Recherche“ mit dem Baerbock-Vergleich ist nur heiße Luft
@konsumgut: genau: der Zusammenhang von Wirtschaft, Wachstum und Wohlstand (für die Kapitalisten) ist jeden Tags aufs neue der Antrieb, dieser Profitwirtschaft ein Ende zu bereiten. Vielleicht ist es Ihnen neu, dass sich z.B. die Pensionsansprüche für frühere Vorstandsmitglieder aus DAX-Konzernen auf über 3,5 Milliarden Euro belaufen – sehr realitätsnah und entlarvend für die Dekadenz des Kapitalismus. Warum sollte man das verteidigen?
@pseudonym: keine Sorge, der Verfassungsschutz hat schon 1970 meine Briefe geöffnet, die 14-tägig per Post mit der „Peking Rundschau“, einer deutsch-sprachigen Zeitung aus der damals noch sozialistischen VR China geschickt wurden. Und seither war der VS durchaus nicht inaktiv. Immerhin ist ihm nicht entgangen, dass MLPD seit einigen Jahren eine erfolgreiche Aufbauarbeit in Thüringen und Nordhausen praktiziert
@und schließlich zu Örzi: vielen Dank für den Rat, uns auf den Klassenkampf zu konzentrieren. Darauf sind wir allerdings auch schon alleine gekommen. Die MLPD ist die einzige Partei in Deutschland, die mit ihren Betriebs-, Wohngebiets-, Umwelt- und Hochschulgruppen den Klassenkampf gegen das Monopolkapital und den bürgerlichen Staat organisiert. Darin haben wir Kompetenz wie kein anderer. Das hindert uns in keiner Weise, das Volk zu befragen. Allerdings geben wir uns nicht der Illusion hin, die Meinung des Volkes sei für die hiesigen Regierungsparteien maßgeblich. Untypisch ist das vielleicht für die Vertreter der SPD, Grünen und der CDU. Politiker wie Gerhard Schröder, Joschka Fischer und Angela Merkel sprachen sich 2004 gegen eine Volksabstimmung über eine EU-Verfassung aus. Noch Fragen?
Euch allen gemeinsam ist der Antikommunismus - der untaugliche Versuch, die einzige menschenwürdige gesellschaftliche Alternative des Sozialismus/Kommunismus zu diffamieren und den Kapitalismus zu verteidigen!

Kurt Kleffel (Direktkandidat der Internationalistischen Liste/MLPD)

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14.09.2021, 05.34 Uhr
pseudonym | Zitat
"den Klassenkampf gegen ... und den bürgerlichen Staat organisiert."
Keine weiteren Fragen.

Wer hat Sie eigentlich daran gehindert, sich in der Wirtschaft durchzusetzen und sich nicht ebenfalls zum Dax Vorstand oder ähnlichem hochzuarbeiten? Kein Interesse an einer Firmengründung, an einer leitenden Angestellten- oder technischen Spezialistenposition? Wer arm bleiben will, kann das auch im Kapitalismus bleiben. Dazu brauchen wir keinen Kommunismus, wo alle zwangsweise arm bleiben müssen, nur weil einige zu träge sind, aus sich selbst heraus etwas zu machen.

Scheinbar gibt es aber finanzkräftige Geldgeber (aus dem Ausland? Peking?), die jedesmal einen so sichtbaren Wahlkampf dieser Kleinstpartei unterstützen. Soviele Plakate mit denen die MLPD das Land überzieht, sieht man nicht mal von größeren Kleinparteien.

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14.09.2021, 09.21 Uhr
AJ1967 | Bewertung mlpd
Nachfolgend ein Zitat vom landgericht essen aus der taz vom 11.03.2013 zur MLPD

Vom Recht auf freie Meinungsäußerung gedeckt ist hingegen die Bewertung der MLPD als „eine in marxistisch-leninistische Parteiform gekleidete Sekte“, die „maoistische Gehirnwäsche“ betreibe. Ebenso zulässig sei es, der Partei zu unterstellen, sie kenne „auch enorm repressive Strukturen, die darauf zielen, die Mitglieder physisch und psychisch völlig ihrer Kontrolle zu unterwerfen“. Die Behauptung, dass Intellektuelle in der MLPD „eher nicht willkommen“ sind, wollte das Gericht ebenfalls nicht verbieten.

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14.09.2021, 13.11 Uhr
Real Human | Antikommunismus & Antichristentum
Hä, was hat das eine denn mit dem dem anderen zu tun? Waren denn die Kommunisten nicht die erklärten Gegner von Religion und haben sie diese nicht schon immer als „Opium des Volkes“ bekämpft?

Was halten die Marktliberalen denn von dieser bekannten Polemik:

„Sie säen nicht. Sie ernten nicht. Aber der Herr ernährt sie doch.“

In TICHYS EINBLICK, dem LIBERAL-KONSERVATIVEN MEINUNGSMAGAZIN findet man einen Artikel vom 22. Oktober 2019 über die Bauernproteste in Deutschland: „Sie säen und ernten nicht, aber wissen alles besser“

Klar, wer damit gemeint ist. Aber haben die scheinbar so tumben Bauerntölpel nicht Recht? Sollst du nicht im Schweiße deines Angesichts erst sähen, hegen pflegen und dann oft mühevoll die Früchte deines Fleißes ernten, bevor du sie dann auch in vollen Zügen genießen darfst? War das nicht der Wille des tobsüchtigen Schöpfers als ER seine Geschöpfe aus dem Paradies der Unwissenheit vertrieb?

Aber ein paar tausend Jahre später taucht plötzlich so ein Urahn von einem Hippie aus den Fluten des Sees Genezareth auf , steigt auf einen Hügel und erklärt dem dumm staunenden Volke:

„Selig, ihr Armen, denn euch gehört das Reich Gottes. ... Aber weh euch, die ihr reich seid; denn ihr habt keinen Trost mehr zu erwarten. … Weh euch, die ihr jetzt satt seid; denn ihr werdet hungern. Weh euch, die ihr jetzt lacht; denn ihr werdet klagen und weinen.“

Und an anderer Stelle sagt er auch noch:

„Seht die Vögel unter dem Himmel an: sie säen nicht, sie ernten nicht, sie sammeln nicht in die Scheunen; und euer himmlischer Vater ernährt sie doch. Seid ihr denn nicht viel mehr als sie?“ (Matthäus 6, Vers 26)

Können wir Thüringer uns nicht glücklich schätzen, einen Ministerpräsidenten zu haben, der in beiden Welten zuhause ist: Im Kommunismus und im Christentum? Und ist das nicht eigentlich fast dasselbe?

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14.09.2021, 21.36 Uhr
P. Kortschagin | Dem Morgenrot entgegen...
zunächst erst mal vielen Dank an die Redaktion der nnz, für das Veröffentlichen des Interviews. Im Wesentlichen möchte ich dem Genossen nichts weiter hinzufügen und wünsche ihm und seiner Partei maximale Kampferfolge!

@örzi wieso 100 Jahre zu spät? Wenn sie Arbeiter wären, wüssten Sie was Ausbeutung und Klassenkampf bedeutet, fragen sie z. Bsp. die ehemaligen EATON Mitarbeiter. Der Klassenkampf findet statt, jeden Tag, egal ob Sie es wahr haben wollen oder nicht. Im einfachsten Fall ist es der tägliche Diebstahl des von Arbeiterhand- und kopf erzeugten Mehrwertes.

@pseudonym: Warum die MLPD nicht so nieder gemacht wird wie die AfD? Tja, das hat weltanschauliche Gründe. Entweder man steht auf der Seite der Arbeiterklasse oder auf der Seite der Kapitalisten. Die MLPD steht auf der Seite der Arbeiter und Arbeiterinnen, weil ihre Mitglieder selbst zu über 72% aktive Arbeiter sind! Die AfD dagegen steht treu auf der Seite der Ausbeuter, weil ihre Mitglieder zum großen Teil aus Kleinbürgern, Beamten und mehr oder weniger kleinen Kapitalisten besteht so z.B. Jörg Prophet, der seine „Mitarbeiter“ im Seilzugwerk in Gehren für Mindestlohn schuften lässt! Und nein, die MLPD bekommt keine Zuwendungen aus Peking die Mitgliedsbeiträge und Spenden werden in € bezahlt. Das ist das Geld wie schon erwähnt von aktiven Arbeitern, die übrigens die Plakate selber aufhängen, den Wahlkampf selber finanzieren und selber durchführen. Das ist ein Alleinstellungsmerkmal der Marxisten: was sie sagen, meinen sie auch so!

@Konsumgut: Kaum jemand ist in der kapital. Ökonomie mehr bewandert als ein Marxist, sie erinnern sich: das Standardwerk zur kapital. Ökonomie stammt vom Namensgeber des Marxismus. Die Frage ist doch ob man den Zusammenhang von Wirtschaft, Wachstum und Wohlstand unter kapital. Produktionsverhältnissen akzeptiert, von ihm profitiert oder dagegen kämpft, gerade weil man ihn verstanden hat! Wenige haben Milliarden, Milliarden haben nichts! Das ist die Wirklichkeit! Wieso also dann Realitätsfremd“?

@AJ1967 sehen sie: die „Bewertungen“ sind vom „Recht der freien Meinungsäußerung“ gedeckt. Da muss man nichts beweisen, es genügt die Behauptung!

In diesem Sinn Gib Antikommunismus keine Chance!

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15.09.2021, 12.51 Uhr
Frank Paarmann | Herr Kleffel
und seine stalinistische Partei sind eigentlich keinen Kommentar wert. Da kann die MLPD noch so sehr die Werbetrommel rühren, sie wird in der Zukunft auch weiterhin völlig Bedeutungslos bleiben. Und das ist auch gut so. Der Kommunistische Irrglaube hat Millionen von unschuldigen Menschen das Leben gekostet, das braucht und will niemand wieder. Allein der Anspruch auf ein Bundestagsmandat eines Herrn Kleffel, wo es nicht einmal für Kreis oder Landtag reicht, zeigt wie weit diese Genossen von der Realität entfernt sind.

Frank Paarmann AfD Nordhausen

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16.09.2021, 09.31 Uhr
tannhäuser | Offen stalinistisch...
...da weiß man wenigstens, was zu erwarten wäre und wählt nicht die Anhänger eingestaubter Theoretiker und erwiesener Zarenfamilien-Mörder.

Gefährlicher sind die "sauberen" SED-Vermögenshinterzieher und Salonkommunisten, die jeden nicht bekennenden Linksaktivisten als Faschisten bezeichnen.

Die Gefahr für die Demokratie heisst nicht Kleffel oder Kortschagin, sondern Ramelow, Hennig-Wellsow, König-Preuss und Konsorten.

Ich traue übrigens auch Sarah Wagenknecht nicht über den Weg. Sie hat ein Buch geschrieben, damit Geld verdient und das angebliche Parteiausschlussverfahren war nur passender Theaterdonner.

Sie kommt von der so genannten kommunistischen Plattform und so eine Herkunft schüttelt man sich nicht einfach politisch korrekt aus den ideologischen Hirnwindungen.

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16.09.2021, 16.37 Uhr
Heimathistoriker | Paarmann hat Recht...
Sie haben Recht, eigentlich sind Parteien wie die MLPD keinen Kommentar wert. Aber Sie wissen bestimmt auch, dass was Sie hier betrieben haben sog. "Negativ-Werbung" ist und den Erwähnten auch in den Mittelpunkt rückt, oder?

Auch unter den Faschisten und Imperialisten gab und gibt es mehr als genug Tote, nicht nur in den Konzentrationslagern, sondern auch bei diversen Bombardierungen von BEIDEN(!) Seiten und diversen Kriegen (Korea, Vietnam, Irak, Afghanistan,...), oder?

Sie haben mich vollends überzeugt zur Wahl zu gehen und das Kreuzchen an der richtigen Stelle zu machen. Wie Sie das nun Ihren Parteikollegen erklären, würde mich doch sehr interessieren! Vielleicht sollte man über ein Parteiauschlussverfahren oder Austritt nachdenken, oder?

@tannhäuser: Sie sprechen das alte SED-Vermögen an. Wo ist dass denn? Sie sagen, es hätte die LINKE, aber es gab auch schon genug Hinweise und Verdachtsfälle, dass sich auch die CDU-SPD zumindest einen Teil des SED-Vermögens "unter den Nagel gerissen" hat, oder? Wie ist denn sowas zu bewerten? Dem Rest ihres Kommentars stimme ich jedoch zu. Ein Herr Kleffel und eine MLPD sind zumindest jetzt noch keine Gefahr für die "Diktokratie"! Selbst wenn sowas wie die MLPD eine "Gefahr" wäre, kann es denn noch schlimmer als jetzt kommen?

So, und jetzt dürfen die "Kommunisten", "Antikommunisten", "Imperialisten", "Faschisten", "Kriegstreiber" und sonstige wieder den "Daumen runter" geben! ;-)

Ihr

ottO treberT

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16.09.2021, 17.34 Uhr
tannhäuser | Lieber Heimathistoriker!
Da Sie hier regelmäßig lesen und schreiben, wissen Sie, dass von mir alle Blockparteien der DDR ihr Fett abbekommen.

Dass die CDU und die sogenannten Liberalen in der DDR nach dem Mauerfall nicht nackt ohne Vermögen dastanden, wissen wir doch alle.

Das macht aber die Linken nicht besser und Marx sowie Lenin schon gar nicht zu Kämpfern pro Lumpenproletariat.

Und genau als dieses sehen Kleffel und Co ihre Wähler.

Das machen andere Parteien ebenso, nur berufen diese sich nicht auf Hetzschriften von kommunistischen Antisemiten und Massenmördern.

9   |  2     Login für Vote
16.09.2021, 20.46 Uhr
Frank Paarmann | Wenn jemand nicht in der Lage ist,
meinen Text über Kleffel und die MLPD richtig zu interpretieren und zu verstehen, dann meint diese deswegen wählen zu müssen und ich als Konsequenz aus der AfD austreten solle, muss schon gehörig einen am Laufen haben.
Auch als sich selbst bezeichnender Historiker.

Frank Paarmann AfD Nordhausen

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17.09.2021, 06.27 Uhr
Kobold2 | Mit dieser Wortwahl
disqualifiziert man sich als Politiker, unabhängig der Parteigezugehörigkeit, schon selbst....

6   |  6     Login für Vote
17.09.2021, 11.34 Uhr
Heimathistoriker | WerteR Kobold2,
was erwarten Sie denn von einem Mitglied einer Partei der man spätestens seit 2019 eine "faschistische Grundhaltung" unterstellen darf?

Auch von jedem anderen Mitglied habe ich mir keine andere Antwort erwartet. Wenn man keine Zahlen, Daten oder Fakten weiß wird man unsachlich und beleidigend, oder?

Aber möglicherweise hat die Familie Paarmann mit sich selber ein Problem und kann einfach nicht anders, aber wer weiß das schon?

Ihr

ottO treberT

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17.09.2021, 12.38 Uhr
Paulinchen | MLPD....?
Was ist da eigentlich los? Waren nicht Marx und Lenin irgenwie Erzkommunisten oder gar Großkapitalisten? Sollte es der Wunsch sein, dass ersteres der Fall ist, dann hier die Frage: Warum wurde dann die DKP unter Herbert Mies in der BRD verboten?

Fur mich ist dieser Club ein Widerspruch in sich. Oder liege ich da völlig falsch?

4   |  2     Login für Vote
17.09.2021, 13.58 Uhr
Heimathistoriker | Falsch Paulinchen...
nicht die DKP wurde verboten, sondern die KPD, die Vorgängerpartei der DKP. KPD-Verbot war am 17. August 1956. Die SRP, eine von ehem. NSDAP, SS- und SA-Mitglieder gegründete Partei wurde 1952 schon verboten.

Aber was sagen denn Parteiverbote, von denen es in der Bundesrepublik bis heute nur zwei durchgesetzte gibt, aus? Man nehme nur die NPD. Verbotsverfahren gescheitert weil V-Leute aktiv an der Parteispitze gearbeitet hätten. Was, bitteschön, soll dann die ganze Schmierenkomödie mit einem Parteiverbotsverfahren?

Aber zu Ihrer Frage des 'Warums': Befassen sie doch einfach mal den sog. "Adenauer-Erlass". Ob der heute noch zeitgemäß ist, wage ich jedoch zu bezweifeln...

Ihr

ottO treberT

1   |  3     Login für Vote
17.09.2021, 15.22 Uhr
Paulinchen | Danke...
...für die Berichtigung!

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19.09.2021, 21.51 Uhr
P. Kortschagin | „Ein Gespenst geht um …“
und so lange der Kapitalismus in der Welt ist, wird es das „Gespenst“ des Kommunismus geben. So ein Gespenst ist eben nicht tot zu kriegen, Herr Paarmann, Herr Tannhäuser, werte Antikommunisten! Nur Auszugsweise:

@ Tannhäuser „Das macht aber die Linken nicht besser und Marx sowie Lenin schon gar nicht zu Kämpfern pro Lumpenproletariat. Und genau als dieses sehen Kleffel und Co ihre Wähler.“ Was für ein Unsinn, wenn sie schon Marx und Lenin im Zusammenhang mit dem Wort „Lumpenproletariat“ benutzen, sollten sie auch wissen was es bedeutet! Denn genau so sieht der Kurt und seine Genossen das Proletariat eben nicht. Das ist eine völlig haltlose und beleidigende Äußerung, die sie nicht beweisen können. Sie Ahnungsloser. Was erlauben Sie sich? Sind ihnen die Argumente ausgegangen?

„Das machen andere Parteien ebenso, nur berufen diese sich nicht auf Hetzschriften von kommunistischen Antisemiten und Massenmördern.“

So so, die Werke von Marx, Engels und Lenin usw. sind also „Hetzschriften“ ich bezweifle, das sie diese jemals überhaupt von weitem gesehen, geschweige selbst gelesen haben. Auf wessen Seite der kapitalistischen Klassengesellschaft stehen sie eigentlich? Warum sollte der Ausgebeutete sich mit seiner Ausbeutung zufrieden geben? Nur weil Sie das sagen? Profitieren sie womöglich von der Ausbeutung fremder Arbeitskraft? Wenn nicht, warum verraten sie ihre eigene Klasse? Wieso soll sich der Arbeiter nicht selbst ein Bild über den Kommunismus machen und diese "Hetzschriften" lesen? Ich kann es Euch sagen: Ihr habt die Hosen voll bis zur Gürtellinie, bei dem Gedanken, dass die Arbeiterklasse sich selbst ermächtigt eine eigene, Gesellschaftsordnung auf zu bauen! Aber das ist sicher:

Es kommt der Tag, da wird sich wenden
Das Blatt für uns, er ist nicht fern.
Da werden wir, das Volk, beenden
Den großen Krieg der großen Herrn.
Die Händler, mit all ihren Bütteln
Und ihrem Kriegs- und Totentanz
Sie wird auf ewig von sich schütteln
Die neue Welt des g'meinen Manns.
Es wird der Tag, doch wann er wird,
Hängt ab von mein und deinem Tun.
Drum wer mit uns noch nicht marschiert,
Der mach' sich auf die Socken nun. (B.Brecht)

In diesem Sinn: Gib Antikommunismus keine Chance!

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