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Do, 10:10 Uhr
12.08.2021
Anton Adlerauge traut seinen Augen nicht

Ignoranz greift um sich

Kein neues Phänomen, aber doch immer wieder ein Grund zu staunen, ist die unglaubliche Ignoranz jener Mitmenschen, die sich nicht darum scheren, was um sie herum passiert...

Was ist denn hier los? (Foto: emw) Was ist denn hier los? (Foto: emw)


Immer wieder kommt es vor, dass Einkaufswagen den Eingang zu einem Supermarkt blockieren und dadurch den Zugang fast unmöglich machen. Wer staunend davor steht, muss beobachten, dass immer mehr Einkaufswagen in den Weg gestellt werden. Möchte man nun eines dieser Transportmittel ergattern, dann stellt man fest, dass dies gar nicht so einfach ist.

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Entweder kommt jemand vom Parkplatz des Marktes im Laufschritt herangestürmt, um einen weiteren Einkaufswagen in die Schlange zu rammen oder man wird nicht gerade nett darauf hingewiesen, dass der Andere es verdammt eilig hat und man sich doch etwas beeilen sollte.

Wenn es einem endlich gelungen ist, den Supermarkt mit seinem Transportwagen zu betreten und man sich in Sicherheit wähnt, gemütlich einzukaufen können, beginnt ein anderer Wettlauf, welcher an einen Besuch auf dem Jahrmarkt, inklusive Autoscooterrennen, erinnert. Aber dies ist eine andere Geschichte.

Anton Adlerauge empfiehlt: „Nicht immer nur um sich selbst kreisen, sondern ab und zu einmal über den Tellerrand sehen, dann macht das Zusammenleben auch wieder Spaß."
Anton Adlerauge

Autor: emw

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Kommentare
Gehard Gösebrecht
12.08.2021, 11:19 Uhr
Und nicht zu vergessen
Seit dem die Securitys nicht mehr da sind, um die Griffe der Körbe zu desinfizieren und für Ordnung am Eingang zur sorgen, kleben die Griffe wieder so herrlich.
Bis man es zur nächsten Sprühflasche geschafft hat, ist man mit dem Korb und seinen Vorgänger eins.
Oft sind die Hygienemassnahmen in Form einer Sprühflasche leer und man ekelt sich den ganzen Einkauf über.
Alles was Geld kostet ist eben sehr bescheiden.
Realist 1.0
12.08.2021, 19:34 Uhr
Auch ein Problem in Supermärkten,sind
Traumtänzer die ihren Einkaufswagen mitten auf dem Gang abstellen, als ob sie allein auf der Welt sind.Bei solchen Menschen sagen ich mir immer, Herr lass es Hirn regnen oder Steine, Hauptsache du triffst.
grobschmied56
12.08.2021, 20:09 Uhr
Ist wohl lokal sehr...
... unterschiedlich. Dort, wo meine Dame und ich regelmäßig einkaufen, geht es allgemein recht gesittet zu.
Desinfektions-Sprühflasche ist gefüllt, Einwegwischtücher vorhanden. Nutzung durch die Kundschaft ist durchwachsen - manche sprühen und wischen - andere eher nicht.
Gedrängel kann ich kaum bestätigen, nach wie vor gibt es freundliche Menschen, die auch mal einen 'eiligen Kunden' an der Kasse den Vortritt lassen. Ich bin Rentner und habe Zeit. Dem jungen Handwerker in Arbeitskluft, der nur zwei Flaschen Bier oder Mineralwasser kaufen will, den lasse ich gern vor ebenso wie die sehr alte Dame, die mit ihrem Rollator nur mühselig durch die Botanik schiebt.
Ähnlich freundliche Behandlung habe ich auch selbst schon erfahren, als ich nur eine Schachtel 'Kippen' kaufen wollte. Eine jüngere Frau winkte mich mit freundlichem Lächeln durch. Wir sind nicht so schlecht, wie man uns macht.
Kobold2
12.08.2021, 22:15 Uhr
Nein, das schafft
wie kommt man darauf das das Ignoranz ist....
Das nennt man Freiheit und der Hinweis das man
damit nicht ganz so "rücksichtvoll" ist, wird als Gängelung bezeichnet.
Für mich fällt das in die Rubrik stetig sinkendes gesellschaftliche Niveau. Wer jetzt meint, Niveau ist eine Hautcreme, dann ganz einfach der direkte Begriff >> zumehmende Verblödung !
Halssteckenbleib
12.08.2021, 22:42 Uhr
Ich verstehe den Sinn des
Artikels nicht.Ist das nicht in dieser Ellenbogengesellschaft so das sich jeder der Nächste ist?Ich erlebe es jeden Tag.Das macht es nicht gerade einfacher.Ich glaube allerdings auch das das systembedingt so gewollt bzw. erwünscht ist.
grobschmied56
13.08.2021, 00:02 Uhr
Dem etwas aufgeregten...
... Kobold rate ich, mit freundlichem Lächeln zur Beobachtung der Realität. Die sieht so schlecht gar nicht aus. Nach wie vor begegne ich mehr netten und rücksichtsvollen Menschen als deren GEGENTUM.
Den Menschen an den Supermarktkassen spende ich regelmäßig ein höfliches BITTE und DANKE und SCHÖNEN FEIERABEND oder SCHÖNES WOCHENENDE.
Eine ganz spezielle Verkäuferin (die mich und meinen verqueren Humor genau kennt) baue ich mit einem Spruch auf - wie folgt:

'Mer lasse uns de Laune
nech verderben,
wer heit krepiert,
brucht morjen nech
ze sterben.'

Worauf wir beide in fröhliches Gelächter ausbrechen.
Die Berliner Polit-Chaoten und ihre Kofferträger in den Landesparlamenten mögen sich Mühe geben, soviel sie wollen, um uns kleine Provinzler gar zu kochen und in die Panik- und Angst - Ecke zu bekommen, schaffen sie nicht. Wir sind viel härter im Nehmen und Wegstecken, als die überhaupt denken können.
Wenn Merkel abtritt, werden das in BERLIN tausende für ein Weltereignis halten und ein paar Klappsköppe von Journies werden schreibseln, die Welt hätte den Atem angehalten.
Hier in der Provinz werden wir das als Randereignis zur Kenntnis nehmen und sagen: 'Wurd och Zeid, dasse wech is, je nu'
Kobold2
13.08.2021, 07:52 Uhr
Häh, wieso
Ist man aufgeregt, wenn man hier sehenden Auges zunehmende Fakten benennt.
Schon von Job her stehe ich da drüber, da sich hier sehr oft Leute finden, die mir ihre schlechte Erziehung und geistig, gesellschaflichen Defizite heradezu aufdrängeln.
Das Verhalten in Geschäften in Verkaufstellen läuft bei uns auf gleicher Linie, von Guten Morgen/Tag, über einer schönen (Arbeits) Tag Feierabend, bis zu einem aufmunternden Satz, geht da vieles über den Tresen.
Auffällig ist dabei oft der verstörte Gesichtsausdruck der Kundschaft hinter einem.
Das läßt schon tief blicken.
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