Di, 11:30 Uhr
04.10.2005
Trend nach unten
Nordhausen (nnz). Statistiker kümmern sich so um ziemlich alles, was mit Zahlen und Daten zu erfassen ist. Sie kümmern sich auch um Schwangerschaftsabbrüche. Und da gibt es durchaus Positives zu berichten.
Im zweiten Quartal 2005 wurden in Thüringen 1.076Schwangerschaftsabbrüche vorgenommen. Das waren nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik 100 Abbrüche bzw. 8,5 Prozent weniger als im gleichen Zeitraum des Vorjahres.
Von diesen Schwangerschaftsbeendigungen entfielen 1 008 auf Frauen mit Wohnsitz in Thüringen. Weitere 68 Frauen kamen aus anderen Bundesländern. 24 Thüringer Frauen ließen einen Abbruch in einem anderen Bundesland durchführen.
Mehr als zwei Drittel der Abbrüche (735 bzw. 68,3 Prozent) entfielen auf Frauen der Altersgruppe 18 bis unter 35 Jahre. 74 Frauen (knapp 7 Prozent) waren - wie im Vorjahresquartal - noch minderjährig. Rund 35 Prozent der Frauen (381) hatten vor dem Eingriff noch keine Lebendgeburt.
Etwas mehr als die Hälfte der Frauen (589 Frauen bzw. 54,7 Prozent) war zum Zeitpunkt der Unterbrechung ledig.
1 060 (98,5 Prozent) der gemeldeten Schwangerschaftsabbrüche wurden nach der Beratungsregelung vorgenommen. Die anderen 16 erfolgten auf Grund medizinischer Indikation.Die Eingriffe wurden fast ausschließlich ambulant vorgenommen (1 039 bzw. 96,6 Prozent), davon 531 in gynäkologischen Praxen und 508 in Krankenhäusern.
Autor: nnzIm zweiten Quartal 2005 wurden in Thüringen 1.076Schwangerschaftsabbrüche vorgenommen. Das waren nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik 100 Abbrüche bzw. 8,5 Prozent weniger als im gleichen Zeitraum des Vorjahres.
Von diesen Schwangerschaftsbeendigungen entfielen 1 008 auf Frauen mit Wohnsitz in Thüringen. Weitere 68 Frauen kamen aus anderen Bundesländern. 24 Thüringer Frauen ließen einen Abbruch in einem anderen Bundesland durchführen.
Mehr als zwei Drittel der Abbrüche (735 bzw. 68,3 Prozent) entfielen auf Frauen der Altersgruppe 18 bis unter 35 Jahre. 74 Frauen (knapp 7 Prozent) waren - wie im Vorjahresquartal - noch minderjährig. Rund 35 Prozent der Frauen (381) hatten vor dem Eingriff noch keine Lebendgeburt.
Etwas mehr als die Hälfte der Frauen (589 Frauen bzw. 54,7 Prozent) war zum Zeitpunkt der Unterbrechung ledig.
1 060 (98,5 Prozent) der gemeldeten Schwangerschaftsabbrüche wurden nach der Beratungsregelung vorgenommen. Die anderen 16 erfolgten auf Grund medizinischer Indikation.Die Eingriffe wurden fast ausschließlich ambulant vorgenommen (1 039 bzw. 96,6 Prozent), davon 531 in gynäkologischen Praxen und 508 in Krankenhäusern.

