So, 10:53 Uhr
25.09.2005
Der erste Streich
Nordhausen/Gotha (nnz). Im April verlor der SVC das letzte Heimspiel gegen Gotha sang- und klanglos mit 0:3. Gestern abend kam es dann ganz anders. Die nnz mit einem erfreulichen Spielbericht von Rainer Pfennig.
Das neuformierte Team des SVC traf im ersten Saisonspiel gleich auf einen Favoriten für die Spitzenplätze in der Regionalliga, den VC Gotha.
Trainer Buchholz gab folgenden Spielern das Vertrauen. Michael Feitsch als Zuspieler am Aufschlag und dann in der weiteren Folge Andre Kretzschmar, Thomas Rzepus, Daniel Gropp, Alexander Wedler und Neuzugang Tobias Beckmann. Als Libero spielte der bandscheibengeplagte Dominik Rieger und als Wechselspieler standen Thomas Fienhold, Sebastian Buntfuß und Enrico Protze zur Verfügung.
Der erste Satz begann von beiden Mannschaften sehr nervös. Bis zum 8:8 wechselte die Führung ständig. Und dann machte der SVC Fehler im Aufschlag, der Block war nicht mehr erfolgreich, die Annahme war schlecht, so dass Feitsch enorme Mühe hatte einen halbwegs verwertbaren Pass zu stellen. Zu allem Überfluss landeten die Angriffe dann auch noch im Aus oder gingen ins Netz. Plötzlich führten die Gothaer 14:9. Dieser Vorsprung war nicht mehr aufzuholen, Gotha gewann klar mit 25:17.
Im zweiten Satz dann ein ganz anders Bild. Der SVC hatte sich gefangen und auch gemerkt das die Gothaer nicht besser spielten, sondern die Fehler des SVC nutzten. Bis zum 15:15 war ständig Gleichstand, dann zog der SVC davon. Rzepus und der erstaunlich starke Beckmann waren über die Netzmitte erfolgreich. Die Gothaer Angriffe wurden erfolgreich abgeblockt und der SVC führte 23:18. Drei eigene Angriffsfehler machten den Satz noch mal eng, doch Daniel Gropp sorgte schließlich mit erfolgreichen Angriffen für den Satzausgleich.
Der dritte Satz fast ein Spiegelbild des ersten. Die Eigenfehlerquote sehr hoch und ein Hänger des ansonsten ordentlich zuspielenden Feitsch. Mehrere Zuspiele wurden vom Schiedsrichter abgepfiffen. Ein Wechsel beim Stand von 22:15 für Gotha, Protze kam für den auf Grund von Trainingsrückstand erschöpften Gropp, brachte den SVC noch mal auf 22:23 ran, konnte aber den Gothaer Satzgewinn nicht verhindern.
Der vierte Satz zeigte dann zu was der SVC in der Lage ist. Auf dem Feld stand eine Mannschaft und nicht sechs Einzelspieler. Die fast Senioren Rieger und Wedler kämpften vorbildlich und trieben die jüngeren Mitspieler immer wieder an. Bei Fehlern wurde nicht geschimpft, sondern wieder aufgebaut. Das Ergebnis war eine Demontage des Gothaer Sechsers mit 25:13.
Für den nun folgenden 5. Satz sollte der Schwung genutzt werden, doch das gelang nicht ganz. Beim Stand von 8:7 für Gotha wurden letztmalig die Seiten gewechselt. Dann begann ein Volleyballkrimi. Gleichstand bis zum 12:12, Führung für den SVC mit 14:12 und damit erster Matchball. Doch wieder Einstand mit 14:14. Erst mit dem 4. Matchball machte Andre Kretzschmar mit einem Außenangriff den Sieg perfekt. Trainer und Mannschaft lagen sich in den Armen. Das hatte niemand erwartet.
Dieser Erfolg bestätigt den Trainer in der Aussage, wenn der SVC als Mannschaft auftritt, einer für den anderen kämpft kann manche Überraschung erreicht werden. Es war aber auch zu erkennen, dass noch viel Trainingsarbeit zu leisten ist um vorhandene Mängel abzustellen. Der SVC ist aber auf einen guten Weg und der Altersdurchschnitt von 23 Jahren lässt hoffen. Für das Heimspiel am 1. Oktober in der Wiedigsburghalle gegen Dresden müsste dieser Erfolg die nötige Motivation sein.
Statistik: VC Gotha – SVC Nordhausen 2:3 (25:15, 21:25, 25:22, 13:25, 16:18)
Spielzeit: 102 min
Zuschauer: 100
Autor: nnzDas neuformierte Team des SVC traf im ersten Saisonspiel gleich auf einen Favoriten für die Spitzenplätze in der Regionalliga, den VC Gotha.
Trainer Buchholz gab folgenden Spielern das Vertrauen. Michael Feitsch als Zuspieler am Aufschlag und dann in der weiteren Folge Andre Kretzschmar, Thomas Rzepus, Daniel Gropp, Alexander Wedler und Neuzugang Tobias Beckmann. Als Libero spielte der bandscheibengeplagte Dominik Rieger und als Wechselspieler standen Thomas Fienhold, Sebastian Buntfuß und Enrico Protze zur Verfügung.
Der erste Satz begann von beiden Mannschaften sehr nervös. Bis zum 8:8 wechselte die Führung ständig. Und dann machte der SVC Fehler im Aufschlag, der Block war nicht mehr erfolgreich, die Annahme war schlecht, so dass Feitsch enorme Mühe hatte einen halbwegs verwertbaren Pass zu stellen. Zu allem Überfluss landeten die Angriffe dann auch noch im Aus oder gingen ins Netz. Plötzlich führten die Gothaer 14:9. Dieser Vorsprung war nicht mehr aufzuholen, Gotha gewann klar mit 25:17.
Im zweiten Satz dann ein ganz anders Bild. Der SVC hatte sich gefangen und auch gemerkt das die Gothaer nicht besser spielten, sondern die Fehler des SVC nutzten. Bis zum 15:15 war ständig Gleichstand, dann zog der SVC davon. Rzepus und der erstaunlich starke Beckmann waren über die Netzmitte erfolgreich. Die Gothaer Angriffe wurden erfolgreich abgeblockt und der SVC führte 23:18. Drei eigene Angriffsfehler machten den Satz noch mal eng, doch Daniel Gropp sorgte schließlich mit erfolgreichen Angriffen für den Satzausgleich.
Der dritte Satz fast ein Spiegelbild des ersten. Die Eigenfehlerquote sehr hoch und ein Hänger des ansonsten ordentlich zuspielenden Feitsch. Mehrere Zuspiele wurden vom Schiedsrichter abgepfiffen. Ein Wechsel beim Stand von 22:15 für Gotha, Protze kam für den auf Grund von Trainingsrückstand erschöpften Gropp, brachte den SVC noch mal auf 22:23 ran, konnte aber den Gothaer Satzgewinn nicht verhindern.
Der vierte Satz zeigte dann zu was der SVC in der Lage ist. Auf dem Feld stand eine Mannschaft und nicht sechs Einzelspieler. Die fast Senioren Rieger und Wedler kämpften vorbildlich und trieben die jüngeren Mitspieler immer wieder an. Bei Fehlern wurde nicht geschimpft, sondern wieder aufgebaut. Das Ergebnis war eine Demontage des Gothaer Sechsers mit 25:13.
Für den nun folgenden 5. Satz sollte der Schwung genutzt werden, doch das gelang nicht ganz. Beim Stand von 8:7 für Gotha wurden letztmalig die Seiten gewechselt. Dann begann ein Volleyballkrimi. Gleichstand bis zum 12:12, Führung für den SVC mit 14:12 und damit erster Matchball. Doch wieder Einstand mit 14:14. Erst mit dem 4. Matchball machte Andre Kretzschmar mit einem Außenangriff den Sieg perfekt. Trainer und Mannschaft lagen sich in den Armen. Das hatte niemand erwartet.
Dieser Erfolg bestätigt den Trainer in der Aussage, wenn der SVC als Mannschaft auftritt, einer für den anderen kämpft kann manche Überraschung erreicht werden. Es war aber auch zu erkennen, dass noch viel Trainingsarbeit zu leisten ist um vorhandene Mängel abzustellen. Der SVC ist aber auf einen guten Weg und der Altersdurchschnitt von 23 Jahren lässt hoffen. Für das Heimspiel am 1. Oktober in der Wiedigsburghalle gegen Dresden müsste dieser Erfolg die nötige Motivation sein.
Statistik: VC Gotha – SVC Nordhausen 2:3 (25:15, 21:25, 25:22, 13:25, 16:18)
Spielzeit: 102 min
Zuschauer: 100

