So, 08:56 Uhr
25.09.2005
nnz-Forum: Wahl-Drama
Nordhausen (nnz). Eine Woche nach der Bundestagswahl ist das Gezerre um die Macht nicht beendet. Das nervt auch einen Leser der nnz und er hat seiten Meinung im Forum niedergeschrieben.
Mit großen Erwartungen gingen die Wähler dieses Landes am 18.9.05 zur Bundestagswahl. Auf Grund des knappen und nicht vorhersehbaren Ergebnis kam es in der vergangenen Woche zu "Koalitionsverhandlungen". Meiner und sicher nicht nur meiner Meinung nach ein blankes Drama. Erkennbar geht es eigentlich allen Parteien in der Hauptsache um Macht. Die SPD kann sich nicht von ihren geliebten Regierungsstühlen trennen, obwohl sie nicht mehr über eine Mehrheit verfügt, die CDU hat anscheinend zu früh zu ehrlich auf den Tisch gebracht, was in Zeiten knapper Kassen den Bürger erwartet und wurde deshalb mit Stimmverlusten bestraft.
Die Grünen möchten gern regieren, nur so richtig möchte sie eigentlich keiner haben, weil ihre Ansichten manchmal weit an der Realität vorbeigehen, außerdem kommt nun die Wahrheit ans Licht - Fischer war nur Stimmenfischer. Die ex PDS will sowieso keiner, schon wegen dem Verantwortungs-Wegläufer Lafontaine - eigentlich wollen die auch nur opponieren.
Die einzigen, die hartnäckig zu dem stehen, was sie vorhergesagt haben sind eigentlich die FDP. Die sauberste Lösung, nachdem alle Wähler gesehen haben, was mit Ihren Stimmen nach der Wahl getrieben wird, wäre eine erneute Neuwahl. Vielleicht reicht es dann zu einer wirklichen Mehrheit für Realisten und Veränderer. Der Wirtschaft und dem Land täte das wirklich gut bei fast fünf Millionen Arbeitslosen, bei zahlungsunfähigen Kommunen und einer Staatsverschuldung von über 3 Prozent.
Frank Tabatt, Sülzhayn
Autor: nnzMit großen Erwartungen gingen die Wähler dieses Landes am 18.9.05 zur Bundestagswahl. Auf Grund des knappen und nicht vorhersehbaren Ergebnis kam es in der vergangenen Woche zu "Koalitionsverhandlungen". Meiner und sicher nicht nur meiner Meinung nach ein blankes Drama. Erkennbar geht es eigentlich allen Parteien in der Hauptsache um Macht. Die SPD kann sich nicht von ihren geliebten Regierungsstühlen trennen, obwohl sie nicht mehr über eine Mehrheit verfügt, die CDU hat anscheinend zu früh zu ehrlich auf den Tisch gebracht, was in Zeiten knapper Kassen den Bürger erwartet und wurde deshalb mit Stimmverlusten bestraft.
Die Grünen möchten gern regieren, nur so richtig möchte sie eigentlich keiner haben, weil ihre Ansichten manchmal weit an der Realität vorbeigehen, außerdem kommt nun die Wahrheit ans Licht - Fischer war nur Stimmenfischer. Die ex PDS will sowieso keiner, schon wegen dem Verantwortungs-Wegläufer Lafontaine - eigentlich wollen die auch nur opponieren.
Die einzigen, die hartnäckig zu dem stehen, was sie vorhergesagt haben sind eigentlich die FDP. Die sauberste Lösung, nachdem alle Wähler gesehen haben, was mit Ihren Stimmen nach der Wahl getrieben wird, wäre eine erneute Neuwahl. Vielleicht reicht es dann zu einer wirklichen Mehrheit für Realisten und Veränderer. Der Wirtschaft und dem Land täte das wirklich gut bei fast fünf Millionen Arbeitslosen, bei zahlungsunfähigen Kommunen und einer Staatsverschuldung von über 3 Prozent.
Frank Tabatt, Sülzhayn
Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
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