Sa, 17:23 Uhr
24.09.2005
Effektiv
Nordhausen/Steinach (nnz). Nach Süden musste heute Wacker Nordhausen reisen. In Steinach – dort wo sich im Winter die Abfahrer im Schnee tummeln - dort wartete mit SV 08 Steinach ein dicker Brocken auf die Nordhäuser. Ob die dort eingeseift wurden, das erfahren nicht nur Wacker-Fans mit dem bekannten Klick.
Die Wackeren kamen mit dem Erfolgserlebnis des Derbys nach Steinach und trafen dort auf eine Mannschaft, die am vergangenen Wochenende Gotha weggehauen hatte und die natürlich – wie Wacker – auf der Erfolgswelle weitersurfen wollte. Doch ein Pfiff des Unparteiischen in der 8. Minute machte erst einmal die Steinacher Träume zunichte. Handspiel eines Steinachers im eigenen Strafraum und den Ball legte sich Daniel Braun auf den Punkt. Schuß – 0:1.
So ging es in die Kabinen und fast schien sich das Spiel der Wackeren dem gegen Sondershausen anzunähern. Es waren im zweiten Durchgang nur drei Minuten gespielt, da fiel der Ausgleich. Dann passierte auf der Nordhäuser Seite nicht mehr viel, eine Abwehrschlacht begann. Deren zentraler Punkt war wieder einmal Rafael Baumann im Nordhäuser Tor. Mehr als ein halbes Dutzend so genannter hundertprozentiger Chancen der wild anstürmenden Steinacher machte der Nordhäuser Keeper zunichte und brach damit vermutlich auch den Willen der Südthüringer.
In der 76. Minute dann der eigentlich zweite richtige Angriff der Nordhäuser in der zweiten Halbzeit. Sebastian Elle marschiert durch, flankt in den Strafraum und per Flugkopfball besorgt wiederum Braun die erneute Führung für Wacker. Doch die Freude der Nordthüringer währte nicht lange, in der 79. Minute der erneute Ausgleich.
Dann die Nachspielzeit, der letzte Angriff. Vorgetragen von Sven Pistorius. Der Nordhäuser Kapitän geht rechts durch, aufs Tor zu, der Schiri hat schon die Pfeife im Mund, Pistorius muß es allein machen. Und er macht es, das dritte Tor, passgenau ins lange Eck.
Solche Spiele kann man nur gewinnen, wenn man auf einer klitzekleinen Erfolgswoge schwimmt und wenn man eine effektive Chancenverwertung im Auge hat. Drei Torschüsse, zwei Tore in der zweiten Halbzeit – was will man mehr?
Halt! Da gibt es noch was: Einen Baumann im Tor!
Autor: nnzDie Wackeren kamen mit dem Erfolgserlebnis des Derbys nach Steinach und trafen dort auf eine Mannschaft, die am vergangenen Wochenende Gotha weggehauen hatte und die natürlich – wie Wacker – auf der Erfolgswelle weitersurfen wollte. Doch ein Pfiff des Unparteiischen in der 8. Minute machte erst einmal die Steinacher Träume zunichte. Handspiel eines Steinachers im eigenen Strafraum und den Ball legte sich Daniel Braun auf den Punkt. Schuß – 0:1.
So ging es in die Kabinen und fast schien sich das Spiel der Wackeren dem gegen Sondershausen anzunähern. Es waren im zweiten Durchgang nur drei Minuten gespielt, da fiel der Ausgleich. Dann passierte auf der Nordhäuser Seite nicht mehr viel, eine Abwehrschlacht begann. Deren zentraler Punkt war wieder einmal Rafael Baumann im Nordhäuser Tor. Mehr als ein halbes Dutzend so genannter hundertprozentiger Chancen der wild anstürmenden Steinacher machte der Nordhäuser Keeper zunichte und brach damit vermutlich auch den Willen der Südthüringer.
In der 76. Minute dann der eigentlich zweite richtige Angriff der Nordhäuser in der zweiten Halbzeit. Sebastian Elle marschiert durch, flankt in den Strafraum und per Flugkopfball besorgt wiederum Braun die erneute Führung für Wacker. Doch die Freude der Nordthüringer währte nicht lange, in der 79. Minute der erneute Ausgleich.
Dann die Nachspielzeit, der letzte Angriff. Vorgetragen von Sven Pistorius. Der Nordhäuser Kapitän geht rechts durch, aufs Tor zu, der Schiri hat schon die Pfeife im Mund, Pistorius muß es allein machen. Und er macht es, das dritte Tor, passgenau ins lange Eck.
Solche Spiele kann man nur gewinnen, wenn man auf einer klitzekleinen Erfolgswoge schwimmt und wenn man eine effektive Chancenverwertung im Auge hat. Drei Torschüsse, zwei Tore in der zweiten Halbzeit – was will man mehr?
Halt! Da gibt es noch was: Einen Baumann im Tor!


