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Mo, 17:26 Uhr
28.06.2021
Alleinige Ausrichtung auf „Grünen Wasserstoff“ ist ein Irrweg

Wasserstoffrat kritisiert Energiepläne des Bundes

Scharfe Kritik äußert der Nationale Wasserstoffrat, ein von der Bundesregierung berufenes Expertengremium, an der einseitigen Ausrichtung der Energiepolitik auf sogenannten „Grünen Wasserstoff“ aus erneuerbaren Energien. Dazu äußerte sich Prof. Dr.-Ing Michael Kaufmann, energiepolitischer Sprecher der AfD-Landtagsfraktion...


Nach Auffassung der Fachleute stimme die Ausrichtung dieser Strategie nicht mit den Erfordernissen von Wirtschaft und Bevölkerung überein. Insgesamt neun Milliarden Euro hat die Bundesregierung bereits in ihr staatliches Förderprogramm für Wasserstoff investiert.

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Hierzu erklärt Prof. Dr.-Ing Michael Kaufmann, energiepolitischer Sprecher der AfD-Landtagsfraktion: Das Gremium bestätigt die Position der AfD bezüglich des ‚Grünen Wasserstoffs‘, die wir bereits im Dezember des vergangenen Jahres in unserem Alternativantrag bekundet haben, auf ganzer Linie. ‚Grüner Wasserstoff‘ ist alles andere als das gebetsmühlenartig propagierte Allheilmittel gegen den vermeintlichen Klimawandel, sondern eine Utopie, auf der sich keine sichere, bezahlbare, effiziente und effektive Energieversorgung einer Industrienation gewährleisten lässt. Diese einseitige Ausrichtung auf erneuerbare Energien lässt das Gesamtpotential von Wasserstoff und seiner Produktionsarten außer Acht und riskiert die Verschwendung von Fördergeldern im hohen Millionenbereich.

Die AfD fordert eine technologieoffene und ideologiefreie Wasserstoffforschung, die nicht allein auf erneuerbare Energien ausgerichtet sein darf, sondern realistische und marktwirtschaftlich tragfähige Konzepte entwickelt. Dazu ist es zwingend erforderlich, in die Forschung und Entwicklung auch andere Energiequellen zur Wasserstoffproduktion einzubeziehen, beispielsweise die Kernenergie. Ohne Technologieoffenheit bei der Nutzung und Gewinnung hat Wasserstoff als Energieträger keine Zukunft!“
Autor: red

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Kommentare
geloescht.20250302
28.06.2021, 18:00 Uhr
Nationaler Wasserstoffrat?
Ich guck jetzt Monty Pythons "Ministry of silly walks", das ist wenigstens eine Begründung, warum ich das Grinsen nicht mehr aus meinen Mundwinkeln wegbekomme...
Herr Taft
28.06.2021, 19:07 Uhr
Mal sehen...
... Vielleicht habe ich da ja was falsch verstanden:

Was ist das Problem erneuerbarer Energien? Sie sind nicht immer da, wenn man sie braucht, oder es ist mit einem Mal zuviel da. Richtig? Ich erlebe das hier regelmäßig : an sonnigen Tagen, werden die Windräder angehalten, da die vielen Solaranlagen bereits mehr als genug Strom produzieren. Warum also nicht den zuviel produzierten Strom aus erneuerbaren Energien in grünem Wasserstoff speichern? Ich verstehe das Ansinnen der AFD nicht, bin ja auch nur energiepolitischer Laie... Aber für mich macht das Speichern von zuviel produzierte Energie (egal wie - also warum nicht auch in Wasserstoff) absolut Sinn.

Das in Verbindung mit einem ausgebauten Stromnetz sollte die Stabilität gewährleisten, die wir brauchen.
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